Dach, Simon: Einfältiger jedoch guthertziger Trost/ Bey sehr ttaurigem wiewol seligem Aschiede Des ... Herrn Johann Meyenreisen/ Dieser löbl. Stadt Kneiphoff Königsberg ... Rahtsverwandten und Richters. [Königsberg], 1654.Nicht alles dient zu regen/ Er war für alten Dingen Der Witwen Hut und Rhu Hie köntt' ich gnug von singen Hätt' ich nur Zeit dazu. Laß ich die Waisen bleiben? Er war ihr Schutz und Mund: Von mehrem köntt' ich schreiben Es ist mir nicht verguntt. Ob jemand es verneinet Daß er mit dieser Stadt Auffrichtig es gemeinet/ Es weiß hierumb der Raht/ Der wird ihn überweisen Vnd seinen falschen Wahn Daß er auch schwere Reisen Für diese Stadt gethan. Wozu denn schöne Gaben Sein Fleiß ihm zugewand Die
Nicht alles dient zu regen/ Er war fuͤr alten Dingen Der Witwen Hut und Rhu Hie koͤntt' ich gnug von ſingen Haͤtt' ich nur Zeit dazu. Laß ich die Waiſen bleiben? Er war ihr Schutz und Mund: Von mehrem koͤntt' ich ſchreiben Es iſt mir nicht verguntt. Ob jemand es verneinet Daß er mit dieſer Stadt Auffrichtig es gemeinet/ Es weiß hierumb der Raht/ Der wird ihn uͤberweiſen Vnd ſeinen falſchen Wahn Daß er auch ſchwere Reiſen Fuͤr dieſe Stadt gethan. Wozu denn ſchoͤne Gaben Sein Fleiß ihm zugewand Die
<TEI> <text> <body> <div> <lg type="poem"> <lg> <pb facs="#f0004"/> <l>Nicht alles dient zu regen/</l><lb/> <l>Dieß ſchreib' ich offenbahr/</l><lb/> <l>Er ließ ſich bald bewegen </l><lb/> <l>Wann jemand Troſtloß war. </l> </lg><lb/> <lg> <l>Er war fuͤr alten Dingen</l><lb/> <l>Der Witwen Hut und Rhu</l><lb/> <l>Hie koͤntt' ich gnug von ſingen</l><lb/> <l>Haͤtt' ich nur Zeit dazu.</l><lb/> <l>Laß ich die Waiſen bleiben?</l><lb/> <l>Er war ihr Schutz und Mund:</l><lb/> <l>Von mehrem koͤntt' ich ſchreiben</l><lb/> <l>Es iſt mir nicht verguntt. </l> </lg><lb/> <lg> <l>Ob jemand es verneinet</l><lb/> <l>Daß er mit dieſer Stadt</l><lb/> <l>Auffrichtig es gemeinet/</l><lb/> <l>Es weiß hierumb der Raht/</l><lb/> <l>Der wird ihn uͤberweiſen</l><lb/> <l>Vnd ſeinen falſchen Wahn</l><lb/> <l>Daß er auch ſchwere Reiſen</l><lb/> <l>Fuͤr dieſe Stadt gethan. </l> </lg><lb/> <lg> <l>Wozu denn ſchoͤne Gaben</l><lb/> <l>Sein Fleiß ihm zugewand</l><lb/> <fw place="bottom" type="catch">Die</fw><lb/> </lg> </lg> </div> </body> </text> </TEI> [0004]
Nicht alles dient zu regen/
Dieß ſchreib' ich offenbahr/
Er ließ ſich bald bewegen
Wann jemand Troſtloß war.
Er war fuͤr alten Dingen
Der Witwen Hut und Rhu
Hie koͤntt' ich gnug von ſingen
Haͤtt' ich nur Zeit dazu.
Laß ich die Waiſen bleiben?
Er war ihr Schutz und Mund:
Von mehrem koͤntt' ich ſchreiben
Es iſt mir nicht verguntt.
Ob jemand es verneinet
Daß er mit dieſer Stadt
Auffrichtig es gemeinet/
Es weiß hierumb der Raht/
Der wird ihn uͤberweiſen
Vnd ſeinen falſchen Wahn
Daß er auch ſchwere Reiſen
Fuͤr dieſe Stadt gethan.
Wozu denn ſchoͤne Gaben
Sein Fleiß ihm zugewand
Die
Suche im WerkInformationen zum Werk
Download dieses Werks
XML (TEI P5) ·
HTML ·
Text Metadaten zum WerkTEI-Header · CMDI · Dublin Core Ansichten dieser Seite
Voyant Tools
|
| URL zu diesem Werk: | https://www.deutschestextarchiv.de/635948052 |
| URL zu dieser Seite: | https://www.deutschestextarchiv.de/635948052/4 |
| Zitationshilfe: | Dach, Simon: Einfältiger jedoch guthertziger Trost/ Bey sehr ttaurigem wiewol seligem Aschiede Des ... Herrn Johann Meyenreisen/ Dieser löbl. Stadt Kneiphoff Königsberg ... Rahtsverwandten und Richters. [Königsberg], 1654, S. . In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/635948052/4>, abgerufen am 06.08.2024. |


