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Arnds, Wilhelm Erasmus: Eines zehen-jährigen Knabens Christlieb Leberecht von Exter/ aus Zerbst/ Christlich geführter Lebens-Lauff. Halle (Saale), 1708.

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Etliche Briefe.
nicht gantz davon befreyet. Was aber
ihren geistlichen Zustand anlanget/ ist sie
zwar nicht weit kommen/ dennoch aber
hat sie ein hertzlich Verlangen/ daß sie
möge zur Vollkommenheit kommen/ und
grüsset ihn auch freundlich samt GOtt-
lobchen.
Der HErr Jnformator
wolle mir doch etwan ohngefehr zu wissen
thun/ wenn er wieder kommen will. Kan
es aber nicht seyn/ daß sie es selber nicht
wissen/ so kan es wohl bleiben. Jch ha-
be auch etliche Lieder durch die Hülffe
GOttes gemacht/ welche ich ihnen wol
übersenden werde in einem andern
Briefe. Jch verbleibe der göttlichen
Obhut empfehlende

Sein treuer Freund
Zerbst
den
15. Sept. 1707. C. L. von Exter.
(An eben denselben)
Lieber Herr Arends/

ICh dancke ihnen hertzlich für die Liebe/
die sie gegen mir haben/ daß sie mich

mit
G 5

Etliche Briefe.
nicht gantz davon befreyet. Was aber
ihren geiſtlichen Zuſtand anlanget/ iſt ſie
zwar nicht weit kommen/ dennoch aber
hat ſie ein hertzlich Verlangen/ daß ſie
moͤge zur Vollkommenheit kommen/ und
gruͤſſet ihn auch freundlich ſamt GOtt-
lobchen.
Der HErr Jnformator
wolle mir doch etwan ohngefehr zu wiſſen
thun/ wenn er wieder kommen will. Kan
es aber nicht ſeyn/ daß ſie es ſelber nicht
wiſſen/ ſo kan es wohl bleiben. Jch ha-
be auch etliche Lieder durch die Huͤlffe
GOttes gemacht/ welche ich ihnen wol
uͤberſenden werde in einem andern
Briefe. Jch verbleibe der goͤttlichen
Obhut empfehlende

Sein treuer Freund
Zerbſt
den
15. Sept. 1707. C. L. von Exter.
(An eben denſelben)
Lieber Herr Arends/

ICh dancke ihnẽ hertzlich fuͤr die Liebe/
die ſie gegen mir haben/ daß ſie mich

mit
G 5
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[153/0179] Etliche Briefe. nicht gantz davon befreyet. Was aber ihren geiſtlichen Zuſtand anlanget/ iſt ſie zwar nicht weit kommen/ dennoch aber hat ſie ein hertzlich Verlangen/ daß ſie moͤge zur Vollkommenheit kommen/ und gruͤſſet ihn auch freundlich ſamt GOtt- lobchen. Der HErr Jnformator wolle mir doch etwan ohngefehr zu wiſſen thun/ wenn er wieder kommen will. Kan es aber nicht ſeyn/ daß ſie es ſelber nicht wiſſen/ ſo kan es wohl bleiben. Jch ha- be auch etliche Lieder durch die Huͤlffe GOttes gemacht/ welche ich ihnen wol uͤberſenden werde in einem andern Briefe. Jch verbleibe der goͤttlichen Obhut empfehlende Sein treuer Freund Zerbſt den 15. Sept. 1707. C. L. von Exter. (An eben denſelben) Lieber Herr Arends/ ICh dancke ihnẽ hertzlich fuͤr die Liebe/ die ſie gegen mir haben/ daß ſie mich mit G 5

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Zitationshilfe: Arnds, Wilhelm Erasmus: Eines zehen-jährigen Knabens Christlieb Leberecht von Exter/ aus Zerbst/ Christlich geführter Lebens-Lauff. Halle (Saale), 1708, S. 153. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/arends_exter_1708/179>, abgerufen am 10.04.2021.