pba_504.001 Lebens Bedarf. Wie nur, o wie trägt es der Arme nur? Furchtbare pba_504.002 Götterhand! Weh, unseliges Staubgeschlecht, maßlos duldend im Leben!" pba_504.003 Und darauf die Erwiderung des Neoptolemos:
pba_504.004
Mir scheint hier nichts der Verwunderung wert:pba_504.005 Denn ward mir einige Weisheit auch,pba_504.006 Jst dieses Geschick von den Göttern verhängt,pba_504.007 Brach über ihn ein durch Chryses Zorn;pba_504.008 Auch was er, freundlicher Pflege beraubt,pba_504.009 Jetzt duldet, geschieht nach der Ewigen Rat,pba_504.010 Daß nicht auf Jlions Feste zu frühpba_504.011 Er spanne des Gott's unbezwinglich Geschoß,pba_504.012 Eh' nahte die Zeit, da sie diesem erliegt,pba_504.013 Wie's ihr nach dem Spruche verhängt ist.
pba_504.014 Dagegen nun Philoktetes auf die Kunde, daß Patroklos mit den pba_504.015 Besten dahingerafft ist und Thersites zurückkehrt:
pba_504.016
Wohl muß er leben, weil ja noch nichts Böses starb.pba_504.017 Mit zarter Sorgfalt hegen das die Himmlischen;pba_504.018 Sie lieben, Tückevolles und Verschlagenespba_504.019 Zurückzuführen aus des Hades Nacht, und stetspba_504.020 Hinabzusenden, was gerecht und edel ist.pba_504.021 Wie nenn' ich's? Soll ich's loben, wenn ich Götterthunpba_504.022 Bereit zu loben, Götter selbst als schlecht erfand?
pba_504.023 Also: das jammervolle Geschick, unter dem wir Philoktet leiden pba_504.024 sehen, beruht auf einer Hamartie, die vor dem Stücke liegt, auf welche pba_504.025 zwar immer wieder aufs neue hingewiesen wird, die aber nach ihren pba_504.026 näheren Umständen im Dunkel bleibt. Tragisch furchtbar wird pba_504.027 dieses Geschick allein dadurch, daß es die Seele des Leidenden zu dem pba_504.028 eisernen Trotze verhärtet hat, der ihn die Fortdauer seiner Qualen der pba_504.029 doch von den Göttern gebotenen Rettung durch seine Feinde vorziehen pba_504.030 läßt. Dies ist die eigentliche, im Stücke selbst wirksame Hamartiepba_504.031 des Helden: durch sie wird der entscheidende Ursachsanteil an dem, dadurch pba_504.032 erst echt tragisch gestalteten, Leiden aus den Händen des dunkeln pba_504.033 Geschickes in die Brust des Handelnden verlegt: dadurch allein erlangt pba_504.034 es die Kraft, die Seele des Zuschauers mit der tragischen Furcht zu pba_504.035 durchbeben, daß er dem gleichen preisgegeben sei, mit der Empfindung:
pba_504.036
Wie drohend alles, voll Gefahr, der Menschen Pfadpba_504.037 Umlagert, hier das Ungemach und dort das Glück.pba_504.038 Wer frei von Leid ist, blicke fürchtend auf das Leidpba_504.039 Und wer das Glück hat, schaue frei mit wachem Blickpba_504.040 Jns Leben, daß nicht ungeahnt der Fluch ihn trifft!
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Mir scheint hier nichts der Verwunderung wert:pba_504.005 Denn ward mir einige Weisheit auch,pba_504.006 Jst dieses Geschick von den Göttern verhängt,pba_504.007 Brach über ihn ein durch Chryses Zorn;pba_504.008 Auch was er, freundlicher Pflege beraubt,pba_504.009 Jetzt duldet, geschieht nach der Ewigen Rat,pba_504.010 Daß nicht auf Jlions Feste zu frühpba_504.011 Er spanne des Gott's unbezwinglich Geschoß,pba_504.012 Eh' nahte die Zeit, da sie diesem erliegt,pba_504.013 Wie's ihr nach dem Spruche verhängt ist.
pba_504.014 Dagegen nun Philoktetes auf die Kunde, daß Patroklos mit den pba_504.015 Besten dahingerafft ist und Thersites zurückkehrt:
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Wohl muß er leben, weil ja noch nichts Böses starb.pba_504.017 Mit zarter Sorgfalt hegen das die Himmlischen;pba_504.018 Sie lieben, Tückevolles und Verschlagenespba_504.019 Zurückzuführen aus des Hades Nacht, und stetspba_504.020 Hinabzusenden, was gerecht und edel ist.pba_504.021 Wie nenn' ich's? Soll ich's loben, wenn ich Götterthunpba_504.022 Bereit zu loben, Götter selbst als schlecht erfand?
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Lebens Bedarf. Wie nur, o wie trägt es der Arme nur? Furchtbare pba_504.002
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Baumgart, Hermann: Handbuch der Poetik. Eine kritisch-theoretische Darstellung der Theorie der Dichtkunst. Stuttgart, 1887, S. 504. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/baumgart_poetik_1887/522>, abgerufen am 26.09.2024.
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