Beck, Ludwig: Die Geschichte des Eisens. Bd. 2: Das XVI. und XVII. Jahrhundert. Braunschweig, 1895.Die Waffenschmiedekunst im 16. Jahrhundert. Die Zeichen konnten verschenkt, vertauscht, verkauft und als [Abbildung]
Fig. 119. Johannes Wundes, der es 200 Jahre früher (1584) in die Zeichen-rolle hatte eintragen lassen, für vier Kronenthaler und dieses neben dem nicht minder bekannten "Ritterhelm" sind heute noch die Fabrik- marken der weltberühmten Schwertfabrik von Weyershäuser, Kirsch- baum u. Comp. Bekannte Namen und Zeichen von Solinger Klingenschmieden Die Waffenschmiedekunst im 16. Jahrhundert. Die Zeichen konnten verschenkt, vertauscht, verkauft und als [Abbildung]
Fig. 119. Johannes Wundes, der es 200 Jahre früher (1584) in die Zeichen-rolle hatte eintragen lassen, für vier Kronenthaler und dieses neben dem nicht minder bekannten „Ritterhelm“ sind heute noch die Fabrik- marken der weltberühmten Schwertfabrik von Weyershäuser, Kirsch- baum u. Comp. Bekannte Namen und Zeichen von Solinger Klingenschmieden <TEI> <text> <body> <div n="1"> <div n="2"> <div n="3"> <div n="4"> <pb facs="#f0417" n="397"/> <fw place="top" type="header">Die Waffenschmiedekunst im 16. Jahrhundert.</fw><lb/> <p>Die Zeichen konnten verschenkt, vertauscht, verkauft und als<lb/> Pfand versetzt werden; sie vererbten sich in der Familie. So erwarb<lb/><hi rendition="#g">Peter Weyersberger</hi> 1774 das oben erwähnte Klingenzeichen des<lb/> „Königskopfes“ von den Erben des renommierten Klingenschmiedes<lb/><figure><head>Fig. 119.</head></figure><lb/><hi rendition="#g">Johannes Wundes</hi>, der es 200 Jahre früher (1584) in die Zeichen-<lb/> rolle hatte eintragen lassen, für vier Kronenthaler und dieses neben<lb/> dem nicht minder bekannten „Ritterhelm“ sind heute noch die Fabrik-<lb/> marken der weltberühmten Schwertfabrik von <hi rendition="#g">Weyershäuser, Kirsch-<lb/> baum u. Comp</hi>.</p><lb/> <p>Bekannte Namen und Zeichen von Solinger Klingenschmieden<lb/> des Mittelalters und des 16. Jahrhunderts sind folgende:</p><lb/> </div> </div> </div> </div> </body> </text> </TEI> [397/0417]
Die Waffenschmiedekunst im 16. Jahrhundert.
Die Zeichen konnten verschenkt, vertauscht, verkauft und als
Pfand versetzt werden; sie vererbten sich in der Familie. So erwarb
Peter Weyersberger 1774 das oben erwähnte Klingenzeichen des
„Königskopfes“ von den Erben des renommierten Klingenschmiedes
[Abbildung Fig. 119.]
Johannes Wundes, der es 200 Jahre früher (1584) in die Zeichen-
rolle hatte eintragen lassen, für vier Kronenthaler und dieses neben
dem nicht minder bekannten „Ritterhelm“ sind heute noch die Fabrik-
marken der weltberühmten Schwertfabrik von Weyershäuser, Kirsch-
baum u. Comp.
Bekannte Namen und Zeichen von Solinger Klingenschmieden
des Mittelalters und des 16. Jahrhunderts sind folgende:
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| Zitationshilfe: | Beck, Ludwig: Die Geschichte des Eisens. Bd. 2: Das XVI. und XVII. Jahrhundert. Braunschweig, 1895, S. 397. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/beck_eisen02_1895/417>, abgerufen am 23.09.2024. |


