Da, eben, als er übersteigen wollte, hörte er was flüstern.
Himmel! Wer ist das! Er schlich sich nahe an das Stacket, um genau zu hören, wo das Ge¬ flüster herkam. Rechts hinten wars, drüben in der Laube.
Er schlich das Stacket entlang nach rechts, der Laube zu.
Das Geflüster wurde vernehmlicher. Plötzlich hörte er:
-- Pscht!
-- Was denn?
-- Da knackte was!
-- Ä, nee!
Willibald wurde es siedendheiß. War das nicht . . .?
Aber er ging näher. Und er hörte:
-- Bleib doch noch e bißl!
-- Nein, nein, ich muß zu den andern, sonst merken sie's.
-- Ach, Du!
Da, an diesem Ach Du! merkte Willibald, daß
Stilpe.
nach dem ſechſten war er in Buſchkleppers Garten.
Herrgott, wie ihm das Herz ſchlug!
Da, eben, als er überſteigen wollte, hörte er was flüſtern.
Himmel! Wer iſt das! Er ſchlich ſich nahe an das Stacket, um genau zu hören, wo das Ge¬ flüſter herkam. Rechts hinten wars, drüben in der Laube.
Er ſchlich das Stacket entlang nach rechts, der Laube zu.
Das Geflüſter wurde vernehmlicher. Plötzlich hörte er:
— Pſcht!
— Was denn?
— Da knackte was!
— Ä, nee!
Willibald wurde es ſiedendheiß. War das nicht . . .?
Aber er ging näher. Und er hörte:
— Bleib doch noch e bißl!
— Nein, nein, ich muß zu den andern, ſonſt merken ſie's.
— Ach, Du!
Da, an dieſem Ach Du! merkte Willibald, daß
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[54/0068]
Stilpe.
nach dem ſechſten war er in Buſchkleppers
Garten.
Herrgott, wie ihm das Herz ſchlug!
Da, eben, als er überſteigen wollte, hörte er
was flüſtern.
Himmel! Wer iſt das! Er ſchlich ſich nahe an
das Stacket, um genau zu hören, wo das Ge¬
flüſter herkam. Rechts hinten wars, drüben in der
Laube.
Er ſchlich das Stacket entlang nach rechts, der
Laube zu.
Das Geflüſter wurde vernehmlicher. Plötzlich
hörte er:
— Pſcht!
— Was denn?
— Da knackte was!
— Ä, nee!
Willibald wurde es ſiedendheiß. War das
nicht . . .?
Aber er ging näher. Und er hörte:
— Bleib doch noch e bißl!
— Nein, nein, ich muß zu den andern, ſonſt
merken ſie's.
— Ach, Du!
Da, an dieſem Ach Du! merkte Willibald, daß
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Bierbaum, Otto Julius: Stilpe. Ein Roman aus der Froschperspektive. Berlin, 1897, S. 54. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/bierbaum_stilpe_1897/68>, abgerufen am 10.08.2024.
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