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Blum, Joachim Christian: Spatziergänge. Bd. 1. Berlin, 1774.

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tete, schickliche Weise von den bessern Mit-
teln unsrer Gesundheit unterrichtete.

So will ich ihm denn für seine Hülfe
danken, ihm, dem gütigen Vater seiner
folgsamen Kinder; so will ich ihn denn bit-
ten, und nicht müde werden, dass er sein
Auge auf mich richte, dass er seine Hand
nach mir ausstrecke, dass er mich erleuchte,
dass er mich zum Leben unterweise! Aber
ich will es dabey nicht vergessen, dass er
auch Fodrungen an mich hat, und dass ich
nicht alles von ihm erwarten darf.



tete, ſchickliche Weiſe von den beſſern Mit-
teln unſrer Geſundheit unterrichtete.

So will ich ihm denn für ſeine Hülfe
danken, ihm, dem gütigen Vater ſeiner
folgſamen Kinder; ſo will ich ihn denn bit-
ten, und nicht müde werden, daſs er ſein
Auge auf mich richte, daſs er ſeine Hand
nach mir ausſtrecke, daſs er mich erleuchte,
daſs er mich zum Leben unterweiſe! Aber
ich will es dabey nicht vergeſsen, daſs er
auch Fodrungen an mich hat, und daſs ich
nicht alles von ihm erwarten darf.



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[136/0144] tete, ſchickliche Weiſe von den beſſern Mit- teln unſrer Geſundheit unterrichtete. So will ich ihm denn für ſeine Hülfe danken, ihm, dem gütigen Vater ſeiner folgſamen Kinder; ſo will ich ihn denn bit- ten, und nicht müde werden, daſs er ſein Auge auf mich richte, daſs er ſeine Hand nach mir ausſtrecke, daſs er mich erleuchte, daſs er mich zum Leben unterweiſe! Aber ich will es dabey nicht vergeſsen, daſs er auch Fodrungen an mich hat, und daſs ich nicht alles von ihm erwarten darf.

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Zitationshilfe: Blum, Joachim Christian: Spatziergänge. Bd. 1. Berlin, 1774, S. 136. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/blum_spatziergaenge01_1774/144>, abgerufen am 10.05.2021.