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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. Göttingen, 1805.

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fallender, so wie diese hingegen bey
den Nashornvögeln von ungeheurer
Grösse*).

§. 50.

Zu den übrigen vorzüglich characte-
ristischen Verschiedenheiten der Vögel-
schedel unter einander**), gehört beson-
ders, dass die Augenhöhlen (die über-

*) Eine bewundernswerthe Sexual verschie-
denheit zeigt sich hierin am Schedel der
Hollenhühner, als bey welchen der Stirn-
theil der Hirnschale wie zu einer mon-
strosen Blase aufgetrieben wird, auf
welcher dann ihr grosser Federbusch
sitzt. - Eine erbliche Abweichung des
Bildungstriebes, die meines Wissens
ausserdem im ganzen Thierreich ihres
gleichen nicht hat.s. Stobaeus in Act. literar. Suec.
vol. III. 1730. pag. 53. Pallas in spici-
leg. Zoolog.
fasc. IV. pag. 22. und Sandi-
fort
im Mus. anat. acad. Lugd. Bat.
vol. I. pag. 306.
**) Vergl. Jac. Th. Klein stemmata auium.
Lips. 1759. 4. mit 40 Kupfertafeln.

fallender, so wie diese hingegen bey
den Nashornvögeln von ungeheurer
Grösse*).

§. 50.

Zu den übrigen vorzüglich characte-
ristischen Verschiedenheiten der Vögel-
schedel unter einander**), gehört beson-
ders, dass die Augenhöhlen (die über-

*) Eine bewundernswerthe Sexual verschie-
denheit zeigt sich hierin am Schedel der
Hollenhühner, als bey welchen der Stirn-
theil der Hirnschale wie zu einer mon-
strosen Blase aufgetrieben wird, auf
welcher dann ihr grosser Federbusch
sitzt. – Eine erbliche Abweichung des
Bildungstriebes, die meines Wissens
ausserdem im ganzen Thierreich ihres
gleichen nicht hat.s. Stobaeus in Act. literar. Suec.
vol. III. 1730. pag. 53. Pallas in spici-
leg. Zoolog.
fasc. IV. pag. 22. und Sandi-
fort
im Mus. anat. acad. Lugd. Bat.
vol. I. pag. 306.
**) Vergl. Jac. Th. Klein stemmata auium.
Lips. 1759. 4. mit 40 Kupfertafeln.
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[85/0105] fallender, so wie diese hingegen bey den Nashornvögeln von ungeheurer Grösse *). §. 50. Zu den übrigen vorzüglich characte- ristischen Verschiedenheiten der Vögel- schedel unter einander **), gehört beson- ders, dass die Augenhöhlen (die über- *) Eine bewundernswerthe Sexual verschie- denheit zeigt sich hierin am Schedel der Hollenhühner, als bey welchen der Stirn- theil der Hirnschale wie zu einer mon- strosen Blase aufgetrieben wird, auf welcher dann ihr grosser Federbusch sitzt. – Eine erbliche Abweichung des Bildungstriebes, die meines Wissens ausserdem im ganzen Thierreich ihres gleichen nicht hat. s. Stobaeus in Act. literar. Suec. vol. III. 1730. pag. 53. Pallas in spici- leg. Zoolog. fasc. IV. pag. 22. und Sandi- fort im Mus. anat. acad. Lugd. Bat. vol. I. pag. 306. **) Vergl. Jac. Th. Klein stemmata auium. Lips. 1759. 4. mit 40 Kupfertafeln.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. Göttingen, 1805, S. 85. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_anatomie2_1805/105>, abgerufen am 05.03.2021.