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Blumenbach, Johann Friedrich: Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. 2. Aufl. Göttingen, 1807.

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circulare entspringt, das nun hier am Schei-
telbeine mit einem unebnen bogenförmigen
Rand fortläuft.

§. 33.

Auf der innern ausgehöhlten Flächeh)
zeigen sich erstens wieder wie im Stirnbeine
(§. 22.) impressiones digitatae, und iuga
cerebralia
, und theils Grübchen für die
Pacchionischen Drüschen. Ferner auch zahl-
reiche geaderte Furchen der art. meningea
media
, derentwegen man diese innre Seite
mit einem Feigenblatt verglichen hat; und
deren Hauptstamm am angulus sphenoideus
mit einer tiefen Rinne anfängt, die zuweilen
noch mit einem Knochenblatte wie mit einer
Brücke bedeckt ist, und dann einen geschlosse-
nen Canal bildeti).

Außerdem sind aber auf dieser Fläche noch
ein paar breitre flache Furchen von den Blut-
behaltern der harten Hirnhaut zu merken: näm-
lich längst des margo sagittalis die vom sinus
longitudinalis
, wie im Stirnbein (§. 22.):
am angulus mastoideus aber eine kurze von
einem Theil des sinus lateralis.

h) vesal. cap. 6. fig. 7. evstach. tab. XLVI. fig. 7.
i) v. haller d. c. h. funct. T. VIII. p. 191. sq.

circulare entspringt, das nun hier am Schei-
telbeine mit einem unebnen bogenförmigen
Rand fortläuft.

§. 33.

Auf der innern ausgehöhlten Flächeh)
zeigen sich erstens wieder wie im Stirnbeine
(§. 22.) impressiones digitatae, und iuga
cerebralia
, und theils Grübchen für die
Pacchionischen Drüschen. Ferner auch zahl-
reiche geaderte Furchen der art. meningea
media
, derentwegen man diese innre Seite
mit einem Feigenblatt verglichen hat; und
deren Hauptstamm am angulus sphenoideus
mit einer tiefen Rinne anfängt, die zuweilen
noch mit einem Knochenblatte wie mit einer
Brücke bedeckt ist, und dann einen geschlosse-
nen Canal bildeti).

Außerdem sind aber auf dieser Fläche noch
ein paar breitre flache Furchen von den Blut-
behaltern der harten Hirnhaut zu merken: näm-
lich längst des margo sagittalis die vom sinus
longitudinalis
, wie im Stirnbein (§. 22.):
am angulus mastoideus aber eine kurze von
einem Theil des sinus lateralis.

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[121/0147] circulare entspringt, das nun hier am Schei- telbeine mit einem unebnen bogenförmigen Rand fortläuft. §. 33. Auf der innern ausgehöhlten Fläche h) zeigen sich erstens wieder wie im Stirnbeine (§. 22.) impressiones digitatae, und iuga cerebralia, und theils Grübchen für die Pacchionischen Drüschen. Ferner auch zahl- reiche geaderte Furchen der art. meningea media, derentwegen man diese innre Seite mit einem Feigenblatt verglichen hat; und deren Hauptstamm am angulus sphenoideus mit einer tiefen Rinne anfängt, die zuweilen noch mit einem Knochenblatte wie mit einer Brücke bedeckt ist, und dann einen geschlosse- nen Canal bildet i). Außerdem sind aber auf dieser Fläche noch ein paar breitre flache Furchen von den Blut- behaltern der harten Hirnhaut zu merken: näm- lich längst des margo sagittalis die vom sinus longitudinalis, wie im Stirnbein (§. 22.): am angulus mastoideus aber eine kurze von einem Theil des sinus lateralis. h) vesal. cap. 6. fig. 7. evstach. tab. XLVI. fig. 7. i) v. haller d. c. h. funct. T. VIII. p. 191. sq.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. 2. Aufl. Göttingen, 1807, S. 121. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_knochen_1807/147>, abgerufen am 23.04.2021.