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Blumenbach, Johann Friedrich: Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. 2. Aufl. Göttingen, 1807.

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füglichsten erst einzeln abgehandelt, und nach-
her einige gemeinschaftliche Bemerkungen über
ihre Verbindung und Bewegung angehängt
werden.

§. 333.

Die Elnbogenröhrec) (vlna, cubitus,
s. focile maius
) ist die längere von beyden, et-
was krumm gebogen, am obern Ende sehr
stark, nach unten weit schmaler zulaufendd).

Sie ist sehr fest mit dem Oberarm, auch
mit ihrer Nebenröhre - der Speiche - aber
nur wenig mit der Handwurzel verbundene).

§. 334.

Ihr oberes sehr starkes Ende macht einen
großen halbmondförmigen Ausschnitt (sinus
lunatus, cauitas semilunaris s. sigmoidea
maior
) der seiner ganzen Bildung nach genau
in die Rolle der Oberarmröhre einpaßt (§. 330):
und zuweilen auf seiner untern Hälfte durch
eine Querfurche unterbrochen wirdf).

Der obere Theil dieses halben Mondes
bildet das olecranum (s. processus anconaeus)

c) galenus cap. 17. pag. 25.
d) vesalius cap. 24. fig. 1. 2. 5. 6. 10. 11. - vergl.
albini icon. oss. foet. tab. XIV. fig. 124. 125.
126. 129.
e) weitbrecht tab. III. IV.
f) Wie in albini tab. ossium tab. XVIII. fig. 1. 3.

füglichsten erst einzeln abgehandelt, und nach-
her einige gemeinschaftliche Bemerkungen über
ihre Verbindung und Bewegung angehängt
werden.

§. 333.

Die Elnbogenröhrec) (vlna, cubitus,
s. focile maius
) ist die längere von beyden, et-
was krumm gebogen, am obern Ende sehr
stark, nach unten weit schmaler zulaufendd).

Sie ist sehr fest mit dem Oberarm, auch
mit ihrer Nebenröhre – der Speiche – aber
nur wenig mit der Handwurzel verbundene).

§. 334.

Ihr oberes sehr starkes Ende macht einen
großen halbmondförmigen Ausschnitt (sinus
lunatus, cauitas semilunaris s. sigmoidea
maior
) der seiner ganzen Bildung nach genau
in die Rolle der Oberarmröhre einpaßt (§. 330):
und zuweilen auf seiner untern Hälfte durch
eine Querfurche unterbrochen wirdf).

Der obere Theil dieses halben Mondes
bildet das olecranum (s. processus anconaeus)

c) galenus cap. 17. pag. 25.
d) vesalius cap. 24. fig. 1. 2. 5. 6. 10. 11. – vergl.
albini icon. oss. foet. tab. XIV. fig. 124. 125.
126. 129.
e) weitbrecht tab. III. IV.
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[396/0422] füglichsten erst einzeln abgehandelt, und nach- her einige gemeinschaftliche Bemerkungen über ihre Verbindung und Bewegung angehängt werden. §. 333. Die Elnbogenröhre c) (vlna, cubitus, s. focile maius) ist die längere von beyden, et- was krumm gebogen, am obern Ende sehr stark, nach unten weit schmaler zulaufend d). Sie ist sehr fest mit dem Oberarm, auch mit ihrer Nebenröhre – der Speiche – aber nur wenig mit der Handwurzel verbunden e). §. 334. Ihr oberes sehr starkes Ende macht einen großen halbmondförmigen Ausschnitt (sinus lunatus, cauitas semilunaris s. sigmoidea maior) der seiner ganzen Bildung nach genau in die Rolle der Oberarmröhre einpaßt (§. 330): und zuweilen auf seiner untern Hälfte durch eine Querfurche unterbrochen wird f). Der obere Theil dieses halben Mondes bildet das olecranum (s. processus anconaeus) c) galenus cap. 17. pag. 25. d) vesalius cap. 24. fig. 1. 2. 5. 6. 10. 11. – vergl. albini icon. oss. foet. tab. XIV. fig. 124. 125. 126. 129. e) weitbrecht tab. III. IV. f) Wie in albini tab. ossium tab. XVIII. fig. 1. 3.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. 2. Aufl. Göttingen, 1807, S. 396. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_knochen_1807/422>, abgerufen am 08.03.2021.