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Blumenbach, Johann Friedrich: Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. 2. Aufl. Göttingen, 1807.

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§. 66.

Aus diesen anfänglichen Fasern, Netzen,
Blättern, und Zellen, werden nun alle die
übrigen gar sehr mannichfaltigen Gestalten in
der innern Textur der Knochen, wie z. B. die
Röhrchen (§. 29.) und die mancherley Gag-
liardischen Lamellen gebildet, die zumahl in
der Höhlung der großen Röhrenknochen, ein so
sauberes Aussehen habenk).

§. 67.

Von den Blutgefäßen der Knochen, und
den für ihren Lauf bestimmten Gängen in der
Knochensubstanz, ist schon oben die Rede gewe-
sen (§.25 - 29). Und noch wird ihrer bey Ge-
legenheit der Beinhaut gedacht werden.

§. 68.

Lymphatische Gefäße hat man zwar
meines wissens bisher noch nicht in der
Knochensubstanz selbst evident darlegen können.
Daß sie aber demohngeachtet damit - und
zwar reichlich - versehen seyn müssenl),

k) S. außer Gagliardi und Scarpa, cheselden's
osteographia tab. II. boehmeri instit. osteolog.
Tab. III. fig. 1. 2. albini annot. acad. L. IV.
tab. VI. sue auf seinen Prachttafeln zur osteolo-
gie de
monro tab. XXX. XXXI. und Loder's
Tafeln tab. I. und XV.
l) sheldon's history of the absorbent System
pag. 30 u. f.
§. 66.

Aus diesen anfänglichen Fasern, Netzen,
Blättern, und Zellen, werden nun alle die
übrigen gar sehr mannichfaltigen Gestalten in
der innern Textur der Knochen, wie z. B. die
Röhrchen (§. 29.) und die mancherley Gag-
liardischen Lamellen gebildet, die zumahl in
der Höhlung der großen Röhrenknochen, ein so
sauberes Aussehen habenk).

§. 67.

Von den Blutgefäßen der Knochen, und
den für ihren Lauf bestimmten Gängen in der
Knochensubstanz, ist schon oben die Rede gewe-
sen (§.25 – 29). Und noch wird ihrer bey Ge-
legenheit der Beinhaut gedacht werden.

§. 68.

Lymphatische Gefäße hat man zwar
meines wissens bisher noch nicht in der
Knochensubstanz selbst evident darlegen können.
Daß sie aber demohngeachtet damit – und
zwar reichlich – versehen seyn müssenl),

k) S. außer Gagliardi und Scarpa, cheselden's
osteographia tab. II. boehmeri instit. osteolog.
Tab. III. fig. 1. 2. albini annot. acad. L. IV.
tab. VI. suë auf seinen Prachttafeln zur osteolo-
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monro tab. XXX. XXXI. und Loder's
Tafeln tab. I. und XV.
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[53/0079] §. 66. Aus diesen anfänglichen Fasern, Netzen, Blättern, und Zellen, werden nun alle die übrigen gar sehr mannichfaltigen Gestalten in der innern Textur der Knochen, wie z. B. die Röhrchen (§. 29.) und die mancherley Gag- liardischen Lamellen gebildet, die zumahl in der Höhlung der großen Röhrenknochen, ein so sauberes Aussehen haben k). §. 67. Von den Blutgefäßen der Knochen, und den für ihren Lauf bestimmten Gängen in der Knochensubstanz, ist schon oben die Rede gewe- sen (§.25 – 29). Und noch wird ihrer bey Ge- legenheit der Beinhaut gedacht werden. §. 68. Lymphatische Gefäße hat man zwar meines wissens bisher noch nicht in der Knochensubstanz selbst evident darlegen können. Daß sie aber demohngeachtet damit – und zwar reichlich – versehen seyn müssen l), k) S. außer Gagliardi und Scarpa, cheselden's osteographia tab. II. boehmeri instit. osteolog. Tab. III. fig. 1. 2. albini annot. acad. L. IV. tab. VI. suë auf seinen Prachttafeln zur osteolo- gie de monro tab. XXX. XXXI. und Loder's Tafeln tab. I. und XV. l) sheldon's history of the absorbent System pag. 30 u. f.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Geschichte und Beschreibung der Knochen des menschlichen Körpers. 2. Aufl. Göttingen, 1807, S. 53. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_knochen_1807/79>, abgerufen am 28.02.2021.