Braunschweig-Wolfenbüttel, Heinrich Julius von: Kirchenordnung Unnser, von Gottes Genaden, Julii Hertzogen zu Braunschweig und Lüneburg, etc. Wie es mit Lehr und Ceremonien unsers Fürstenthumbs Braunschweig, Wulffenbütlischen Theils, Auch derselben Kirchen anhangenden sachen und verrichtungen hinfurt ... gehalten werden sol. Wolfenbüttel, 1569.Christus in dem Abendmahl / als sein leiden angehen solte / seinen lieben Jüngern seinen Leib zu essen / vnd sein Blut zutrincken gegeben / vnd zu jnen vnd allen Christen gesagt / das es sein Leib sey / der fur sie gegeben / vnd sein Blut / das fur sie vergossen sey / zu vergebung der Sünden / vnd das sie solchs / so offt sie also essen vnnd trincken wurden / solten zu seiner gedechtnuß thun / vnnd wie S. Paulus sagt / seinen todt darbey verkündigen / biß er widerkomen wirdt / am Jüngsten tage / zurichten die Lebendigen vnd die Todten. Darumb sollen wir thun / was er vns befihlet / Nemlich / sein Leib essen / vnd sein Blut trincken / vnd darbey sei ner grossen wolthat / das er vns durch sein bitter Leiden vnd sterben / von Sünde / ewigem Tode / Teuffel vnnd ewigem verdamniß erlöset / vnd Gott dem himlischen Vater wider versönet hat / gedencken / vnd jme danck sagen. Wir sollen auch gleuben / was er gesagt hat / Nemlich / das ist mein Leib / der für euch gegeben wirdt / das ist mein Blut / das für euch vergossen wird / zur vergebung der sünde. Wenn wir solchs thun vnd gleuben / so empfangen wir nach seinem wort / seinen waren Leib mit dem Brodt / vnd sein wares Blut mit dem Weine / vnd mit denselbigen alle seine verdienst vnd Gerechtigkeit / als nemlich / vergebung der Sünde / erlösung vom Tode / die kindtschafft Gottes / vnd ewige Seligkeit. Es sollen aber allein die Leute / die hungerig vnd dur- Christus in dem Abendmahl / als sein leiden angehen solte / seinen lieben Jüngern seinen Leib zu essen / vnd sein Blut zutrincken gegeben / vnd zu jnen vnd allen Christen gesagt / das es sein Leib sey / der fur sie gegeben / vnd sein Blut / das fur sie vergossen sey / zu vergebung der Sünden / vnd das sie solchs / so offt sie also essen vnnd trincken wurden / solten zu seiner gedechtnuß thun / vnnd wie S. Paulus sagt / seinen todt darbey verkündigen / biß er widerkomen wirdt / am Jüngsten tage / zurichten die Lebendigen vnd die Todten. Darumb sollen wir thun / was er vns befihlet / Nemlich / sein Leib essen / vnd sein Blut trincken / vnd darbey sei ner grossen wolthat / das er vns durch sein bitter Leiden vnd sterben / von Sünde / ewigem Tode / Teuffel vnnd ewigem verdamniß erlöset / vnd Gott dem himlischen Vater wider versönet hat / gedencken / vnd jme danck sagen. Wir sollen auch gleuben / was er gesagt hat / Nemlich / das ist mein Leib / der für euch gegeben wirdt / das ist mein Blut / das für euch vergossen wird / zur vergebung der sünde. Wenn wir solchs thun vnd gleuben / so empfangen wir nach seinem wort / seinen waren Leib mit dem Brodt / vnd sein wares Blut mit dem Weine / vnd mit denselbigen alle seine verdienst vnd Gerechtigkeit / als nemlich / vergebung der Sünde / erlösung vom Tode / die kindtschafft Gottes / vnd ewige Seligkeit. Es sollen aber allein die Leute / die hungerig vnd dur- <TEI> <text> <body> <div> <p><pb facs="#f0173" n="29"/> Christus in dem Abendmahl / als sein leiden angehen solte / seinen lieben Jüngern seinen Leib zu essen / vnd sein Blut zutrincken gegeben / vnd zu jnen vnd allen Christen gesagt / das es sein Leib sey / der fur sie gegeben / vnd sein Blut / das fur sie vergossen sey / zu vergebung der Sünden / vnd das sie solchs / so offt sie also essen vnnd trincken wurden / solten zu seiner gedechtnuß thun / vnnd wie S. Paulus sagt / seinen todt darbey verkündigen / biß er widerkomen wirdt / am Jüngsten tage / zurichten die Lebendigen vnd die Todten.</p> <p>Darumb sollen wir thun / was er vns befihlet / Nemlich / sein Leib essen / vnd sein Blut trincken / vnd darbey sei ner grossen wolthat / das er vns durch sein bitter Leiden vnd sterben / von Sünde / ewigem Tode / Teuffel vnnd ewigem verdamniß erlöset / vnd Gott dem himlischen Vater wider versönet hat / gedencken / vnd jme danck sagen.</p> <p>Wir sollen auch gleuben / was er gesagt hat / Nemlich / das ist mein Leib / der für euch gegeben wirdt / das ist mein Blut / das für euch vergossen wird / zur vergebung der sünde. Wenn wir solchs thun vnd gleuben / so empfangen wir nach seinem wort / seinen waren Leib mit dem Brodt / vnd sein wares Blut mit dem Weine / vnd mit denselbigen alle seine verdienst vnd Gerechtigkeit / als nemlich / vergebung der Sünde / erlösung vom Tode / die kindtschafft Gottes / vnd ewige Seligkeit.</p> <p>Es sollen aber allein die Leute / die hungerig vnd dur- </p> </div> </body> </text> </TEI> [29/0173]
Christus in dem Abendmahl / als sein leiden angehen solte / seinen lieben Jüngern seinen Leib zu essen / vnd sein Blut zutrincken gegeben / vnd zu jnen vnd allen Christen gesagt / das es sein Leib sey / der fur sie gegeben / vnd sein Blut / das fur sie vergossen sey / zu vergebung der Sünden / vnd das sie solchs / so offt sie also essen vnnd trincken wurden / solten zu seiner gedechtnuß thun / vnnd wie S. Paulus sagt / seinen todt darbey verkündigen / biß er widerkomen wirdt / am Jüngsten tage / zurichten die Lebendigen vnd die Todten.
Darumb sollen wir thun / was er vns befihlet / Nemlich / sein Leib essen / vnd sein Blut trincken / vnd darbey sei ner grossen wolthat / das er vns durch sein bitter Leiden vnd sterben / von Sünde / ewigem Tode / Teuffel vnnd ewigem verdamniß erlöset / vnd Gott dem himlischen Vater wider versönet hat / gedencken / vnd jme danck sagen.
Wir sollen auch gleuben / was er gesagt hat / Nemlich / das ist mein Leib / der für euch gegeben wirdt / das ist mein Blut / das für euch vergossen wird / zur vergebung der sünde. Wenn wir solchs thun vnd gleuben / so empfangen wir nach seinem wort / seinen waren Leib mit dem Brodt / vnd sein wares Blut mit dem Weine / vnd mit denselbigen alle seine verdienst vnd Gerechtigkeit / als nemlich / vergebung der Sünde / erlösung vom Tode / die kindtschafft Gottes / vnd ewige Seligkeit.
Es sollen aber allein die Leute / die hungerig vnd dur-
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| Zitationshilfe: | Braunschweig-Wolfenbüttel, Heinrich Julius von: Kirchenordnung Unnser, von Gottes Genaden, Julii Hertzogen zu Braunschweig und Lüneburg, etc. Wie es mit Lehr und Ceremonien unsers Fürstenthumbs Braunschweig, Wulffenbütlischen Theils, Auch derselben Kirchen anhangenden sachen und verrichtungen hinfurt ... gehalten werden sol. Wolfenbüttel, 1569, S. 29. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/braunschweig_kirchenordnung_1569/173>, abgerufen am 26.09.2024. |


