Bürger, Gottfried August: Gedichte. Göttingen, 1778.Du bist es, die dem Kranken Die Todesqualen stilt; Mit wonnigen Gedanken Von Zukunft ihn erfült; In seinen letzten Träumen Das Paradies ihm zeigt, Und unter grünen Bäumen Die Lebensschale reicht. Die du den armen Sklaven Im dunkeln Schacht erfreust; Von unverdienten Strafen Erlösung prophezeist; Dem im Tyrhenermeere Die Last des Ruders hebst, Und über der Galeere, Wie Frühlingswehen, schwebst; O
Du biſt es, die dem Kranken Die Todesqualen ſtilt; Mit wonnigen Gedanken Von Zukunft ihn erfuͤlt; In ſeinen letzten Traͤumen Das Paradies ihm zeigt, Und unter gruͤnen Baͤumen Die Lebensſchale reicht. Die du den armen Sklaven Im dunkeln Schacht erfreuſt; Von unverdienten Strafen Erloͤſung prophezeiſt; Dem im Tyrhenermeere Die Laſt des Ruders hebſt, Und uͤber der Galeere, Wie Fruͤhlingswehen, ſchwebſt; O
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Du biſt es, die dem Kranken
Die Todesqualen ſtilt;
Mit wonnigen Gedanken
Von Zukunft ihn erfuͤlt;
In ſeinen letzten Traͤumen
Das Paradies ihm zeigt,
Und unter gruͤnen Baͤumen
Die Lebensſchale reicht.
Die du den armen Sklaven
Im dunkeln Schacht erfreuſt;
Von unverdienten Strafen
Erloͤſung prophezeiſt;
Dem im Tyrhenermeere
Die Laſt des Ruders hebſt,
Und uͤber der Galeere,
Wie Fruͤhlingswehen, ſchwebſt;
O
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| Zitationshilfe: | Bürger, Gottfried August: Gedichte. Göttingen, 1778, S. 46. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/buerger_gedichte_1778/113>, abgerufen am 15.09.2024. |


