Vor Tausenden gab deine Gunst Des Liedes und der Harfe Kunst In meine Kehle, meine Hand; Und nicht zur Schande für mein Land!
Daß meine Fantasei, vol Kraft, Vernichtet Welten, Welten schaft, Und höllenab, und himmelan, Sich senken und erheben kan;
Daß meines Geistes Auge hell Der Dinge Wirwar, leicht und schnell, Wie nicht ein jeder Erdenman, Durchspähen und entwickeln kan;
Daß ich, von freiem Biedersin, Kein Bube nimmer war und bin, Nie werden kan mein Leben lang, Durch Schmeicheleien oder Zwang:
Des
Vor Tauſenden gab deine Gunſt Des Liedes und der Harfe Kunſt In meine Kehle, meine Hand; Und nicht zur Schande fuͤr mein Land!
Daß meine Fantaſei, vol Kraft, Vernichtet Welten, Welten ſchaft, Und hoͤllenab, und himmelan, Sich ſenken und erheben kan;
Daß meines Geiſtes Auge hell Der Dinge Wirwar, leicht und ſchnell, Wie nicht ein jeder Erdenman, Durchſpaͤhen und entwickeln kan;
Daß ich, von freiem Biederſin, Kein Bube nimmer war und bin, Nie werden kan mein Leben lang, Durch Schmeicheleien oder Zwang:
Des
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Vor Tauſenden gab deine Gunſt
Des Liedes und der Harfe Kunſt
In meine Kehle, meine Hand;
Und nicht zur Schande fuͤr mein Land!
Daß meine Fantaſei, vol Kraft,
Vernichtet Welten, Welten ſchaft,
Und hoͤllenab, und himmelan,
Sich ſenken und erheben kan;
Daß meines Geiſtes Auge hell
Der Dinge Wirwar, leicht und ſchnell,
Wie nicht ein jeder Erdenman,
Durchſpaͤhen und entwickeln kan;
Daß ich, von freiem Biederſin,
Kein Bube nimmer war und bin,
Nie werden kan mein Leben lang,
Durch Schmeicheleien oder Zwang:
Des
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Bürger, Gottfried August: Gedichte. Göttingen, 1778, S. 77. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/buerger_gedichte_1778/144>, abgerufen am 15.09.2024.
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