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Deckhardt, Johann: New/ Kunstreich und Nützliches Kochbuch. Leipzig, 1611.

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es durcheinander gar klein wie ein muhß/ oder
stosse es/ wenn es eine weile gehacket ist/ im Mörsel/
vollend klein/ Darnach thue daran drey Lot
Pfeffer/ zwey Lot Jngwer/ ein Lot Zimmet/
halb Lot Neglein/ halb Lot geriebne Muscatennüsse/
vnnd ein Lot gantze Pfefferkörner/
auch ein virtel pfunds Saltz. Dieses alles
gestossene Würtze/ vnd menge es wol vnter
das gehackte/ Nim den einen reinen Rindes
Darm/ welcher zuvor gar dünne geschabet werden
mus/ Fülle das gehackte vnnd zugerichte
Fleisch darein/ binde es an beyden orten gar derb
zu auffeinander/ als wenn es in die Därme gestossen
were/ mache es nicht nas/ Sondern henge
sie also balde an einen guten roch/ Sonderlich
wenn man Wacholder streucher darzu haben
kan/ Las sie also einen Monat stets im Roche
hangen/ den vorsuche/ ob sie schön roth/ harte/
vnd nicht zähe sind/ so henge sie an die Lufft in
ein gewölbe/ oder boden/ so bleiben sie ein gantz
Jahr gut vnd ist Sommerszeit ein sonders gut
vnd bereit essen/ sonderlichen auff der reise.

es durcheinander gar klein wie ein muhß/ oder
stosse es/ wenn es eine weile gehacket ist/ im Moͤrsel/
vollend klein/ Darnach thue daran drey Lot
Pfeffer/ zwey Lot Jngwer/ ein Lot Zimmet/
halb Lot Neglein/ halb Lot geriebne Muscatennuͤsse/
vnnd ein Lot gantze Pfefferkoͤrner/
auch ein virtel pfunds Saltz. Dieses alles
gestossene Wuͤrtze/ vnd menge es wol vnter
das gehackte/ Nim den einen reinen Rindes
Darm/ welcher zuvor gar duͤnne geschabet werden
mus/ Fuͤlle das gehackte vnnd zugerichte
Fleisch darein/ binde es an beyden orten gar derb
zu auffeinander/ als wenn es in die Daͤrme gestossen
were/ mache es nicht nas/ Sondern henge
sie also balde an einen guten roch/ Sonderlich
wenn man Wacholder streucher darzu haben
kan/ Las sie also einen Monat stets im Roche
hangen/ den vorsuche/ ob sie schoͤn roth/ harte/
vnd nicht zaͤhe sind/ so henge sie an die Lufft in
ein gewoͤlbe/ oder boden/ so bleiben sie ein gantz
Jahr gut vnd ist Sommerszeit ein sonders gut
vnd bereit essen/ sonderlichen auff der reise.

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[82/0094] es durcheinander gar klein wie ein muhß/ oder stosse es/ wenn es eine weile gehacket ist/ im Moͤrsel/ vollend klein/ Darnach thue daran drey Lot Pfeffer/ zwey Lot Jngwer/ ein Lot Zimmet/ halb Lot Neglein/ halb Lot geriebne Muscatennuͤsse/ vnnd ein Lot gantze Pfefferkoͤrner/ auch ein virtel pfunds Saltz. Dieses alles gestossene Wuͤrtze/ vnd menge es wol vnter das gehackte/ Nim den einen reinen Rindes Darm/ welcher zuvor gar duͤnne geschabet werden mus/ Fuͤlle das gehackte vnnd zugerichte Fleisch darein/ binde es an beyden orten gar derb zu auffeinander/ als wenn es in die Daͤrme gestossen were/ mache es nicht nas/ Sondern henge sie also balde an einen guten roch/ Sonderlich wenn man Wacholder streucher darzu haben kan/ Las sie also einen Monat stets im Roche hangen/ den vorsuche/ ob sie schoͤn roth/ harte/ vnd nicht zaͤhe sind/ so henge sie an die Lufft in ein gewoͤlbe/ oder boden/ so bleiben sie ein gantz Jahr gut vnd ist Sommerszeit ein sonders gut vnd bereit essen/ sonderlichen auff der reise.

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Die Transkription beruht auf dem Exemplar der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg, Sign. H61/4 TREW.X 1058.

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Zitationshilfe: Deckhardt, Johann: New/ Kunstreich und Nützliches Kochbuch. Leipzig, 1611, S. 82. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/deckhardt_kochbuch_1611/94>, abgerufen am 02.03.2021.