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Ebeling, Johann Justus: Andächtige Betrachtungen aus dem Buche der Natur und Schrift. Bd. 2. Hildesheim, 1747.

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Der Mensch gleicht Staub und Schatten.
Sieh stets die Erde an, die deine Mutter ist;
Träumt dir ein Schattenbild: Denk daß du solches
bist,

Und überlege stets; so leicht ein Staub verwehet,
Reist auch dein leimern Haus, das wie ein Staub
vergehet.

Traum, Schatten fliegen fort; Es läst dies Sin-
nenspiel

Zur Lehre dir zurük: So ist dein Lebens-Ziel.


Die
Der Menſch gleicht Staub und Schatten.
Sieh ſtets die Erde an, die deine Mutter iſt;
Traͤumt dir ein Schattenbild: Denk daß du ſolches
biſt,

Und uͤberlege ſtets; ſo leicht ein Staub verwehet,
Reiſt auch dein leimern Haus, das wie ein Staub
vergehet.

Traum, Schatten fliegen fort; Es laͤſt dies Sin-
nenſpiel

Zur Lehre dir zuruͤk: So iſt dein Lebens-Ziel.


Die
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[152/0164] Der Menſch gleicht Staub und Schatten. Sieh ſtets die Erde an, die deine Mutter iſt; Traͤumt dir ein Schattenbild: Denk daß du ſolches biſt, Und uͤberlege ſtets; ſo leicht ein Staub verwehet, Reiſt auch dein leimern Haus, das wie ein Staub vergehet. Traum, Schatten fliegen fort; Es laͤſt dies Sin- nenſpiel Zur Lehre dir zuruͤk: So iſt dein Lebens-Ziel. Die

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Zitationshilfe: Ebeling, Johann Justus: Andächtige Betrachtungen aus dem Buche der Natur und Schrift. Bd. 2. Hildesheim, 1747, S. 152. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/ebeling_betrachtungen02_1747/164>, abgerufen am 25.06.2021.