Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Ebeling, Johann Justus: Andächtige Betrachtungen aus dem Buche der Natur und Schrift. Bd. 3. Hildesheim, 1747.

Bild:
<< vorherige Seite
Poetische Uebersezung des 91. Psalms.
Poetische Uebersezung des ein
und neunzigsten Psalms.
v. 1. 2.
[Abbildung]
Wer unter GOttes Schirm und sei-
nen Flügeln sizt,

Und sich in Schatten legt, wo ihn
die Allmacht schüzt;

Der saget zu dem HErrn: Dir
GOtt kan ich vertrauen,

Auf deinen Fels kan ich, der Hoffnung Ruhplaz
bauen.
3.
Denn er errettet uns aus allen Ungelük,
Auch von des Bösewichts, des schlauen Jägers
Strik,

Und von der Pestilenz, und allen andern Seuchen
Die von dem nahen Todt gewisse Vorbots-Zeichen.
4.
Trau GOtt im Ungelük, dieweil er dich bedekt,
Mit seinen Fittigen vor aller Noth verstekt;
Denn seine Warheit muß bei allen Schrekkensstür-
men,

Mit einem sichren Schild uns in der Noth beschir-
men.
5.
Dritter Theil. U
Poetiſche Ueberſezung des 91. Pſalms.
Poetiſche Ueberſezung des ein
und neunzigſten Pſalms.
v. 1. 2.
[Abbildung]
Wer unter GOttes Schirm und ſei-
nen Fluͤgeln ſizt,

Und ſich in Schatten legt, wo ihn
die Allmacht ſchuͤzt;

Der ſaget zu dem HErrn: Dir
GOtt kan ich vertrauen,

Auf deinen Fels kan ich, der Hoffnung Ruhplaz
bauen.
3.
Denn er errettet uns aus allen Ungeluͤk,
Auch von des Boͤſewichts, des ſchlauen Jaͤgers
Strik,

Und von der Peſtilenz, und allen andern Seuchen
Die von dem nahen Todt gewiſſe Vorbots-Zeichen.
4.
Trau GOtt im Ungeluͤk, dieweil er dich bedekt,
Mit ſeinen Fittigen vor aller Noth verſtekt;
Denn ſeine Warheit muß bei allen Schrekkensſtuͤr-
men,

Mit einem ſichren Schild uns in der Noth beſchir-
men.
5.
Dritter Theil. U
<TEI>
  <text>
    <body>
      <pb facs="#f0317" n="305"/>
      <fw place="top" type="header">Poeti&#x017F;che Ueber&#x017F;ezung des 91. P&#x017F;alms.</fw><lb/>
      <div n="1">
        <lg type="poem">
          <head> <hi rendition="#b">Poeti&#x017F;che Ueber&#x017F;ezung des ein<lb/>
und neunzig&#x017F;ten P&#x017F;alms.</hi> </head><lb/>
          <lg n="1">
            <head>v. 1. 2.</head><lb/>
            <figure/>
            <l><hi rendition="#in">W</hi>er unter <hi rendition="#fr">GOttes</hi> Schirm und &#x017F;ei-<lb/><hi rendition="#et">nen Flu&#x0364;geln &#x017F;izt,</hi></l><lb/>
            <l>Und &#x017F;ich in Schatten legt, wo ihn<lb/><hi rendition="#et">die Allmacht &#x017F;chu&#x0364;zt;</hi></l><lb/>
            <l>Der &#x017F;aget zu dem HErrn: Dir<lb/><hi rendition="#et"><hi rendition="#fr">GOtt</hi> kan ich vertrauen,</hi></l><lb/>
            <l>Auf deinen Fels kan ich, der Hoffnung Ruhplaz<lb/><hi rendition="#et">bauen.</hi></l>
          </lg><lb/>
          <lg n="2">
            <head>3.</head><lb/>
            <l><hi rendition="#in">D</hi>enn er errettet uns aus allen Ungelu&#x0364;k,</l><lb/>
            <l>Auch von des Bo&#x0364;&#x017F;ewichts, des &#x017F;chlauen Ja&#x0364;gers<lb/><hi rendition="#et">Strik,</hi></l><lb/>
            <l>Und von der Pe&#x017F;tilenz, und allen andern Seuchen</l><lb/>
            <l>Die von dem nahen Todt gewi&#x017F;&#x017F;e Vorbots-Zeichen.</l>
          </lg><lb/>
          <lg n="3">
            <head>4.</head><lb/>
            <l><hi rendition="#in">T</hi>rau <hi rendition="#fr">GOtt</hi> im Ungelu&#x0364;k, dieweil er dich bedekt,</l><lb/>
            <l>Mit &#x017F;einen Fittigen vor aller Noth ver&#x017F;tekt;</l><lb/>
            <l>Denn &#x017F;eine Warheit muß bei allen Schrekkens&#x017F;tu&#x0364;r-<lb/><hi rendition="#et">men,</hi></l><lb/>
            <l>Mit einem &#x017F;ichren Schild uns in der Noth be&#x017F;chir-<lb/><hi rendition="#et">men.</hi></l>
          </lg><lb/>
          <fw place="bottom" type="sig"><hi rendition="#fr">Dritter Theil.</hi> U</fw>
          <fw place="bottom" type="catch">5.</fw><lb/>
        </lg>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[305/0317] Poetiſche Ueberſezung des 91. Pſalms. Poetiſche Ueberſezung des ein und neunzigſten Pſalms. v. 1. 2. [Abbildung] Wer unter GOttes Schirm und ſei- nen Fluͤgeln ſizt, Und ſich in Schatten legt, wo ihn die Allmacht ſchuͤzt; Der ſaget zu dem HErrn: Dir GOtt kan ich vertrauen, Auf deinen Fels kan ich, der Hoffnung Ruhplaz bauen. 3. Denn er errettet uns aus allen Ungeluͤk, Auch von des Boͤſewichts, des ſchlauen Jaͤgers Strik, Und von der Peſtilenz, und allen andern Seuchen Die von dem nahen Todt gewiſſe Vorbots-Zeichen. 4. Trau GOtt im Ungeluͤk, dieweil er dich bedekt, Mit ſeinen Fittigen vor aller Noth verſtekt; Denn ſeine Warheit muß bei allen Schrekkensſtuͤr- men, Mit einem ſichren Schild uns in der Noth beſchir- men. 5. Dritter Theil. U

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/ebeling_betrachtungen03_1747
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/ebeling_betrachtungen03_1747/317
Zitationshilfe: Ebeling, Johann Justus: Andächtige Betrachtungen aus dem Buche der Natur und Schrift. Bd. 3. Hildesheim, 1747, S. 305. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/ebeling_betrachtungen03_1747/317>, abgerufen am 12.05.2021.