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Erbkam, Georg Gustav: Tagebuch meiner egyptischen Reise. Teil 2. Ägypten, 1843-1844.

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Schon von fern sieht man zwischen den schwarzen Nilziegelgebäuden den offenen Portikus des Haupttempels, der sich gegen das hinterliegende etwas zerrissene Gebirge trefflich absetzt. Ein halb zerstörtes Thor liegt wohl mehr als 100 Schritt vor dem Eingang des Tempels und ist durch eine doppelte moderne Ziegelmauer mit ihm verbunden; diese lange Straße, die so gebildet wird, sowie der Tempel selber scheint zu einem Lager für ein Cavallerieregiment gedient zu haben; Viehkrippen sind entlängs der Mauern angebracht. Der Eintritt in den Tempel, den best erhaltensten in Egypten, hat in der That etwas Großartiges; die vordere Halle enthält 24 Säulen mit Hathorkapitälen, etwa 5' im Durchmesser, von unten bis oben beschrieben; die Malerei aber sehr verschwunden; das darauf folgende Gemach hat 6 Säulen auch mit Hathor Köpfen, darunter aber noch Lotoskapitäle; die andern Piecen sind ohne Säulen. Im großen Portikus findet sich an der Decke die Darstellung des Thierkreises; eine andre desgleichen rund in einem kleinen oberen Gemach ist von den Franzosen gestohlen. Der Tempel ist aus der Zeit der römischen Kaiser und von der Cleopatra angefangen, er ist, wie der ganze Ort Tentyra, der Hathor oder Venus geweiht. Die weichlichen Formen in Figuren und Hieroglyphen passen wenig zu dem strengen und steifen egyptischen Typus; königliche Ringe bedecken jede Wandfläche unzählige mal. Hinter dem großen Tempel liegt ein kleinerer, seitwärts noch im Typhonium mit einer Säulenhalle rings umher, nicht ganz vollendet. Alle Gebäude sind mit schwarzen Nilziegelmauern umgeben und überbaut. 2 Thore, mit Hieroglyphen ebenfalls bedeckt, liegen stromaufwärts in 5 Minuten bis 1/4 stündiger Entfernung. Wir bleiben bis zum Sonnenuntergang in all diesen Baulichkeiten, wo Lepsius eifrig Hieroglyphen studirte und wir Andern uns mit Abklatschen beschäftigten. Dann wieder zurück zur Barke, wo wir noch vor dem Essen ein erquickliches Bad nehmen, und dann nach Kenneh hinüberfahren; noch an demselben Abend schickt Lepsius nach den etwa angekommenen Briefen, aber siehe da - kein einziger, nach meiner Meinung wieder eine Nachlässigkeit von Bockty. Wir bleiben die Nacht in Kenne.

Donnerstag den 5ten October 1843. - Früh bis 10 Uhr Besuche von 2 Türken, die für die österreichische und englische Gesandschaft die Briefe und Geschäfte besorgen; - besonders die Letzteren interressant, Vater, Sohn und Enkel; der alte mit schneeweißem Bart und grasgrünem Kaftan, der Sohn dick mit dunkelgrünem Kaftan und weißem Turban. - Ich schreibe dann Tagebuch und flicke ein wenig. Während Lepsius gegen Abend die empfangenen Besuche erwiedert, gehe ich mit Ernst, Max und Abeken ein wenig am Nilufer und auf den Bazar spatzieren.

Schon von fern sieht man zwischen den schwarzen Nilziegelgebäuden den offenen Portikus des Haupttempels, der sich gegen das hinterliegende etwas zerrissene Gebirge trefflich absetzt. Ein halb zerstörtes Thor liegt wohl mehr als 100 Schritt vor dem Eingang des Tempels und ist durch eine doppelte moderne Ziegelmauer mit ihm verbunden; diese lange Straße, die so gebildet wird, sowie der Tempel selber scheint zu einem Lager für ein Cavallerieregiment gedient zu haben; Viehkrippen sind entlängs der Mauern angebracht. Der Eintritt in den Tempel, den best erhaltensten in Egypten, hat in der That etwas Großartiges; die vordere Halle enthält 24 Säulen mit Hathorkapitälen, etwa 5’ im Durchmesser, von unten bis oben beschrieben; die Malerei aber sehr verschwunden; das darauf folgende Gemach hat 6 Säulen auch mit Hathor Köpfen, darunter aber noch Lotoskapitäle; die andern Piècen sind ohne Säulen. Im großen Portikus findet sich an der Decke die Darstellung des Thierkreises; eine andre desgleichen rund in einem kleinen oberen Gemach ist von den Franzosen gestohlen. Der Tempel ist aus der Zeit der römischen Kaiser und von der Cleopatra angefangen, er ist, wie der ganze Ort Tentyra, der Hathor oder Venus geweiht. Die weichlichen Formen in Figuren und Hieroglyphen passen wenig zu dem strengen und steifen egyptischen Typus; königliche Ringe bedecken jede Wandfläche unzählige mal. Hinter dem großen Tempel liegt ein kleinerer, seitwärts noch im Typhonium mit einer Säulenhalle rings umher, nicht ganz vollendet. Alle Gebäude sind mit schwarzen Nilziegelmauern umgeben und überbaut. 2 Thore, mit Hieroglyphen ebenfalls bedeckt, liegen stromaufwärts in 5 Minuten bis ¼ stündiger Entfernung. Wir bleiben bis zum Sonnenuntergang in all diesen Baulichkeiten, wo Lepsius eifrig Hieroglyphen studirte und wir Andern uns mit Abklatschen beschäftigten. Dann wieder zurück zur Barke, wo wir noch vor dem Essen ein erquickliches Bad nehmen, und dann nach Kenneh hinüberfahren; noch an demselben Abend schickt Lepsius nach den etwa angekommenen Briefen, aber siehe da - kein einziger, nach meiner Meinung wieder eine Nachlässigkeit von Bockty. Wir bleiben die Nacht in Kenne.

Donnerstag den 5ten October 1843. - Früh bis 10 Uhr Besuche von 2 Türken, die für die österreichische und englische Gesandschaft die Briefe und Geschäfte besorgen; - besonders die Letzteren interressant, Vater, Sohn und Enkel; der alte mit schneeweißem Bart und grasgrünem Kaftan, der Sohn dick mit dunkelgrünem Kaftan und weißem Turban. - Ich schreibe dann Tagebuch und flicke ein wenig. Während Lepsius gegen Abend die empfangenen Besuche erwiedert, gehe ich mit Ernst, Max und Abeken ein wenig am Nilufer und auf den Bazar spatzieren.

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[51/0052] Schon von fern sieht man zw d schwarzen Nilziegelgebäuden den offenen Portikus des Haupttempels, der sich gegen das hinterliegende etwas zerrissene Gebirge trefflich absetzt. Ein halb zerstörtes Thor liegt wohl mehr als 100 Schritt vor dem Eingang des Tempels d ist durch eine doppelte moderne Ziegelmauer mit ihm verbunden; diese lange Straße, die so gebildet wird, sowie d Tempel selber scheint zu e Lager für ein Cavallerieregiment gedient zu haben; Viehkrippen sind entlängs der Mauern angebracht. Der Eintritt in den Tempel, den best erhaltensten in Egypten, hat in d That etwas Großartiges; die vordere Halle enthält 24 Säulen mit Hathorkapitälen, etwa 5’ im Durchm, v unten bis oben beschrieben; die Malerei aber sehr verschwunden; das darauf folgende Gemach hat 6 Säulen auch mit Hathor Köpfen, darunter aber noch Lotoskapitäle; die andern Piècen sind ohne Säulen. Im großen Portikus findet sich an d Decke die Darstellung des Thierkreises; eine andre desgl rund in einem kl oberen Gemach ist v d Franzosen gestohlen. Der Tempel ist aus der Zeit der röm Kaiser d von der Cleopatra angefangen, er ist, wie der ganze Ort Tentyra, der Hathor oder Venus geweiht. Die weichlichen Formen in Figuren d Hierogl passen wenig zu dem strengen und steifen egypt Typus; königl Ringe bedecken jede Wandfläche unzählige mal. Hinter d großen Tempel liegt ein kleinerer, seitwärts noch im Typhonium mit e Säulenhalle rings umher, nicht ganz vollendet. Alle Gebäude sind mit schwarzen Nilziegelmauern umgeben d überbaut. 2 Thore, mit Hierogl ebenfalls bedeckt, liegen stromaufwärts in 5 Min bis ¼ stünd Entfernung. Wir bleiben bis zum Sonnenuntergang in all diesen Baulichkeiten, wo Leps eifrig Hierogl studirte d wir Andern uns mit Abklatschen beschäftigten. Dann wieder zurück zur Barke, wo wir noch vor dem Essen ein erquickliches Bad nehmen, d dann nach Kenneh hinüberfahren; noch an demselben Abend schickt Leps nach den etwa angekommenen Briefen, aber siehe da - kein einziger, nach meiner Meinung wieder e Nachlässigkeit v Bockty. Wir bleiben d Nacht in Kenne. Donnerstag d 5ten Oct 1843. - Früh bis 10 Uhr Besuche v 2 Türken, die für die öster d engl Gesandschaft die Briefe d Geschäfte besorgen; - besonders die Letzteren interress, Vater, Sohn d Enkel; der alte mit schneeweißem Bart und grasgrünem Kaftan, der Sohn dick mit dunkelgrünem Kaftan d weißem Turban. - Ich schreibe dann Tagebuch d flicke ein wenig. Während Leps gegen Abend die empfangenen Besuche erwiedert, gehe ich mit Ernst, Max d Abeken ein wenig am Nilufer d auf d Bazar spatzieren.

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Zitationshilfe: Erbkam, Georg Gustav: Tagebuch meiner egyptischen Reise. Teil 2. Ägypten, 1843-1844, S. 51. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/erbkam_tagebuch02_1843/52>, abgerufen am 20.05.2022.