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Fontane, Theodor: Gedichte. Berlin, 1851.

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Maria Stuart's Weihe.
Schloß Holyrood ist öd' und still,
Der Nachtwind nur durchpfeift es schrill,
Es klirrt kein Sporn in Hof und Hall',
Nur finstres Schweigen überall.
Da plötzlich schwebt, in luftgem Gang,
Ein hohes Weib die Hall' entlang:
Ihr klares Aug' strahlt ewig-jung
Vom Feuer der Begeisterung.
Maria Stuart’s Weihe.
Schloß Holyrood iſt öd’ und ſtill,
Der Nachtwind nur durchpfeift es ſchrill,
Es klirrt kein Sporn in Hof und Hall’,
Nur finſtres Schweigen überall.
Da plötzlich ſchwebt, in luftgem Gang,
Ein hohes Weib die Hall’ entlang:
Ihr klares Aug’ ſtrahlt ewig-jung
Vom Feuer der Begeiſterung.
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[149/0163] Maria Stuart’s Weihe. Schloß Holyrood iſt öd’ und ſtill, Der Nachtwind nur durchpfeift es ſchrill, Es klirrt kein Sporn in Hof und Hall’, Nur finſtres Schweigen überall. Da plötzlich ſchwebt, in luftgem Gang, Ein hohes Weib die Hall’ entlang: Ihr klares Aug’ ſtrahlt ewig-jung Vom Feuer der Begeiſterung.

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Zitationshilfe: Fontane, Theodor: Gedichte. Berlin, 1851, S. 149. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/fontane_gedichte_1851/163>, abgerufen am 19.04.2024.