Laut lachte da der alte Freund, Es war ein lust'ges Blut, -- Er nahm sich die Perrück vom Kopf, Und sprach in frohem Muth:
"Nimm hin! Du starrst von Staub und Schmutz, Drum scheint sie noch zu klein, Doch wasch' nur erst die Kruste ab, So wird sie passend sein.
John Gilpin nahm, und dankte viel, Und sprach zum Pferde dann: "He, Freund, ich hab' für Dich gethan, Was man nur thuen kann.
"Du wolltest her zu Deinem Herrn, Ich ehrte diesen Trieb, Nun aber trag' auch mich zurück Zu meinem treuen Lieb."
Laut lachte da der alte Freund, Es war ein luſt’ges Blut, — Er nahm ſich die Perrück vom Kopf, Und ſprach in frohem Muth:
„Nimm hin! Du ſtarrſt von Staub und Schmutz, Drum ſcheint ſie noch zu klein, Doch waſch’ nur erſt die Kruſte ab, So wird ſie paſſend ſein.
John Gilpin nahm, und dankte viel, Und ſprach zum Pferde dann: „He, Freund, ich hab’ für Dich gethan, Was man nur thuen kann.
„Du wollteſt her zu Deinem Herrn, Ich ehrte dieſen Trieb, Nun aber trag’ auch mich zurück Zu meinem treuen Lieb.“
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Laut lachte da der alte Freund,
Es war ein luſt’ges Blut, —
Er nahm ſich die Perrück vom Kopf,
Und ſprach in frohem Muth:
„Nimm hin! Du ſtarrſt von Staub und Schmutz,
Drum ſcheint ſie noch zu klein,
Doch waſch’ nur erſt die Kruſte ab,
So wird ſie paſſend ſein.
John Gilpin nahm, und dankte viel,
Und ſprach zum Pferde dann:
„He, Freund, ich hab’ für Dich gethan,
Was man nur thuen kann.
„Du wollteſt her zu Deinem Herrn,
Ich ehrte dieſen Trieb,
Nun aber trag’ auch mich zurück
Zu meinem treuen Lieb.“
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Fontane, Theodor: Gedichte. Berlin, 1851, S. 186. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/fontane_gedichte_1851/200>, abgerufen am 10.08.2024.
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