Gehler, Johann Samuel Traugott: Physikalisches Wörterbuch, oder, Versuch einer Erklärung der vornehmsten Begriffe und Kunstwörter der Naturlehre. Bd. 6. Leipzig, 1801.
Keplerische Regeln, Keplerische Gesetze des Planetenlaufs, II, 750 -- 755. das erste dieser Gesetz: daß die Planeten nicht in Kreisen, sondern in Ellipsen laufen, in deren einem Brennpuncte die Sonne steht, II, 751. f. das zweite mit dem vorigen zugleich entdeckte Gesetz, II, 752. f. die Aequation oder Gleichung der Bahn, II, 753. das dritte Gesetz: daß sich, bei Körpern, welche um einerlei Hauptkörper laufen, die Quadratszahlen der Umlaufszeiten, wie die Würfel der mittlern Entfernungen vom Hauptkörper verhalten, II, 753. f. die von Newton funfzig Jahre darauf aus diesen Regeln gezogenen bewunderungswürdigen Folgen, II, 754. f. Kiesel, II, 755. der vornehmste Bestandtheil der Edelsteine, ebds. Kieselerde, Glaserde, glasartige, verglasliche Erde, II, 755. ff. V, 519. Bergkrystall, II, 755. Glas, ebds. Kieselfeuchtigkeit, II, 756. die Kieselerde so rein zu erhalten, als die Natur sie nie liefert - ist von einigen Chemikern als die einfachste und elementarische Erde betrachtet worden, ebds. in der Natur findet sich diese Erde am reinsten im Bergkrystall, II, 757. absorbirende, säurebrechende, alkalische Erde, ebds. Die Kieselerde verbindet sich mit keinen andern Säuren, außer mit der Flußspathsäure, und macht mit selbiger, nach Bergmann, den Bergkrystall, V, 519. Kieselfeuchtigkeit. S. Kieselerde, II, 756. Klang, Klingen, II, 757 -- 762. V, 519 -- 522. ist dem dumpfen Schalle entgegengesetzt, II, 757. ist entweder rein-oder unrein - Schwingungsknoten-Grundton - harmonische Töne, ebds. die Klänge der Stäbe und Streifen zuerst von Bernoulli untersucht, II, 758. Chladni's schätzbare Versuche über die Klänge elastischer Ringe, Glocken, Scheiben, u. s. w. II, 759. dessen abgebildete verschiedene Klangfiguren, ebds. Grundton einer Glocke oder runden Scheibe - außerdem viele andere harmonische Töne, ebds. gleichartige Töne, II, 760. die Erzählung von des Pythagoras Hämmern völlig unwahrscheinlich, ebds. das Mitklingen mehrerer Töne mit dem Grundtone ist zwar möglich, aber keineswegs nothwendig- Erxleben, widerlegt, ebds. über die verschiedenen Schwingungsarten der Saiten, II, 761. f. Klanglehre, V, 17. 519 -- 522. Chladnis Vorschlag dieserwegen, V, 519. Klassification der klingenden Körper, V, 520. Scherers Versuch, vermittelst entzündeter brennbarer, Luft in langen und engen Glocken, oder Cylindern, einen Klang hervorzubringen, der dem Tone der Harmonikaglocken ähnlich ist, V, 520. f. de Luc's Erklärung dieses sonderbaren Phänomens für eine Schwingung der Luft im Cylinder, V, 521.
Kepleriſche Regeln, Kepleriſche Geſetze des Planetenlaufs, II, 750 — 755. das erſte dieſer Geſetz: daß die Planeten nicht in Kreiſen, ſondern in Ellipſen laufen, in deren einem Brennpuncte die Sonne ſteht, II, 751. f. das zweite mit dem vorigen zugleich entdeckte Geſetz, II, 752. f. die Aequation oder Gleichung der Bahn, II, 753. das dritte Geſetz: daß ſich, bei Koͤrpern, welche um einerlei Hauptkoͤrper laufen, die Quadratszahlen der Umlaufszeiten, wie die Wuͤrfel der mittlern Entfernungen vom Hauptkoͤrper verhalten, II, 753. f. die von Newton funfzig Jahre darauf aus dieſen Regeln gezogenen bewunderungswuͤrdigen Folgen, II, 754. f. Kieſel, II, 755. der vornehmſte Beſtandtheil der Edelſteine, ebdſ. Kieſelerde, Glaserde, glasartige, verglasliche Erde, II, 755. ff. V, 519. Bergkryſtall, II, 755. Glas, ebdſ. Kieſelfeuchtigkeit, II, 756. die Kieſelerde ſo rein zu erhalten, als die Natur ſie nie liefert - iſt von einigen Chemikern als die einfachſte und elementariſche Erde betrachtet worden, ebdſ. in der Natur findet ſich dieſe Erde am reinſten im Bergkryſtall, II, 757. abſorbirende, ſaͤurebrechende, alkaliſche Erde, ebdſ. Die Kieſelerde verbindet ſich mit keinen andern Saͤuren, außer mit der Flußſpathſaͤure, und macht mit ſelbiger, nach Bergmann, den Bergkryſtall, V, 519. Kieſelfeuchtigkeit. S. Kieſelerde, II, 756. Klang, Klingen, II, 757 — 762. V, 519 — 522. iſt dem dumpfen Schalle entgegengeſetzt, II, 757. iſt entweder rein-oder unrein - Schwingungsknoten-Grundton - harmoniſche Toͤne, ebdſ. die Klaͤnge der Staͤbe und Streifen zuerſt von Bernoulli unterſucht, II, 758. Chladni's ſchaͤtzbare Verſuche uͤber die Klaͤnge elaſtiſcher Ringe, Glocken, Scheiben, u. ſ. w. II, 759. deſſen abgebildete verſchiedene Klangfiguren, ebdſ. Grundton einer Glocke oder runden Scheibe - außerdem viele andere harmoniſche Toͤne, ebdſ. gleichartige Toͤne, II, 760. die Erzaͤhlung von des Pythagoras Haͤmmern voͤllig unwahrſcheinlich, ebdſ. das Mitklingen mehrerer Toͤne mit dem Grundtone iſt zwar moͤglich, aber keineswegs nothwendig- Erxleben, widerlegt, ebdſ. uͤber die verſchiedenen Schwingungsarten der Saiten, II, 761. f. Klanglehre, V, 17. 519 — 522. Chladnis Vorſchlag dieſerwegen, V, 519. Klaſſification der klingenden Koͤrper, V, 520. Scherers Verſuch, vermittelſt entzuͤndeter brennbarer, Luft in langen und engen Glocken, oder Cylindern, einen Klang hervorzubringen, der dem Tone der Harmonikaglocken aͤhnlich iſt, V, 520. f. de Luc's Erklaͤrung dieſes ſonderbaren Phaͤnomens fuͤr eine Schwingung der Luft im Cylinder, V, 521. <TEI> <text> <body> <div n="1"> <div n="2"> <p><pb facs="#f0088" xml:id="P.6.82" n="82"/><lb/> alle Werkzeuge mit Schneiden oder Spitzen als Keile wirken, <hi rendition="#b">ebdſ.</hi></p> </div> <div n="2"> <p>Kepleriſche Regeln, <hi rendition="#b">Kepleriſche Geſetze des Planetenlaufs,</hi> <hi rendition="#aq"><ref>II, 750</ref> — 755.</hi> das erſte dieſer Geſetz: daß die <hi rendition="#b">Planeten</hi> nicht in Kreiſen, ſondern in <hi rendition="#b">Ellipſen laufen, in deren</hi> einem <hi rendition="#b">Brennpuncte die Sonne ſteht,</hi> <hi rendition="#aq"><ref>II, 751</ref>.</hi> f. das zweite mit dem vorigen zugleich entdeckte Geſetz, <hi rendition="#aq"><ref>II, 752</ref>.</hi> f. die Aequation oder <hi rendition="#b">Gleichung der Bahn,</hi> <hi rendition="#aq"><ref>II, 753</ref>.</hi> das dritte Geſetz: daß ſich, bei Koͤrpern, welche um einerlei Hauptkoͤrper laufen, <hi rendition="#b">die Quadratszahlen der Umlaufszeiten, wie die Wuͤrfel der mittlern Entfernungen</hi> vom Hauptkoͤrper verhalten, <hi rendition="#aq"><ref>II, 753</ref>.</hi> f. die von <hi rendition="#b">Newton</hi> funfzig Jahre darauf aus dieſen Regeln gezogenen bewunderungswuͤrdigen Folgen, <hi rendition="#aq"><ref>II, 754</ref>.</hi> f.</p> </div> <div n="2"> <p>Kieſel, <hi rendition="#aq"><ref>II, 755</ref>.</hi> der vornehmſte Beſtandtheil der Edelſteine, <hi rendition="#b">ebdſ.</hi></p> </div> <div n="2"> <p>Kieſelerde, <hi rendition="#b">Glaserde, glasartige, verglasliche Erde,</hi> <hi rendition="#aq"><ref>II, 755</ref>.</hi> ff. <hi rendition="#aq"><ref>V, 519</ref>.</hi> <hi rendition="#b">Bergkryſtall,</hi> <hi rendition="#aq"><ref>II, 755</ref>.</hi> <hi rendition="#b">Glas, ebdſ. 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Kieſel, II, 755. der vornehmſte Beſtandtheil der Edelſteine, ebdſ.
Kieſelerde, Glaserde, glasartige, verglasliche Erde, II, 755. ff. V, 519. Bergkryſtall, II, 755. Glas, ebdſ. Kieſelfeuchtigkeit, II, 756. die Kieſelerde ſo rein zu erhalten, als die Natur ſie nie liefert - iſt von einigen Chemikern als die einfachſte und elementariſche Erde betrachtet worden, ebdſ. in der Natur findet ſich dieſe Erde am reinſten im Bergkryſtall, II, 757. abſorbirende, ſaͤurebrechende, alkaliſche Erde, ebdſ. Die Kieſelerde verbindet ſich mit keinen andern Saͤuren, außer mit der Flußſpathſaͤure, und macht mit ſelbiger, nach Bergmann, den Bergkryſtall, V, 519.
Kieſelfeuchtigkeit. S. Kieſelerde, II, 756.
Klang, Klingen, II, 757 — 762. V, 519 — 522. iſt dem dumpfen Schalle entgegengeſetzt, II, 757. iſt entweder rein-oder unrein - Schwingungsknoten-Grundton - harmoniſche Toͤne, ebdſ. die Klaͤnge der Staͤbe und Streifen zuerſt von Bernoulli unterſucht, II, 758. Chladni's ſchaͤtzbare Verſuche uͤber die Klaͤnge elaſtiſcher Ringe, Glocken, Scheiben, u. ſ. w. II, 759. deſſen abgebildete verſchiedene Klangfiguren, ebdſ. Grundton einer Glocke oder runden Scheibe - außerdem viele andere harmoniſche Toͤne, ebdſ. gleichartige Toͤne, II, 760. die Erzaͤhlung von des Pythagoras Haͤmmern voͤllig unwahrſcheinlich, ebdſ. das Mitklingen mehrerer Toͤne mit dem Grundtone iſt zwar moͤglich, aber keineswegs nothwendig- Erxleben, widerlegt, ebdſ. uͤber die verſchiedenen Schwingungsarten der Saiten, II, 761. f.
Klanglehre, V, 17. 519 — 522. Chladnis Vorſchlag dieſerwegen, V, 519. Klaſſification der klingenden Koͤrper, V, 520. Scherers Verſuch, vermittelſt entzuͤndeter brennbarer, Luft in langen und engen Glocken, oder Cylindern, einen Klang hervorzubringen, der dem Tone der Harmonikaglocken aͤhnlich iſt, V, 520. f. de Luc's Erklaͤrung dieſes ſonderbaren Phaͤnomens fuͤr eine Schwingung der Luft im Cylinder, V, 521.
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| Zitationshilfe: | Gehler, Johann Samuel Traugott: Physikalisches Wörterbuch, oder, Versuch einer Erklärung der vornehmsten Begriffe und Kunstwörter der Naturlehre. Bd. 6. Leipzig, 1801, S. 82. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/gehler_woerterbuch06_1801/88>, abgerufen am 10.08.2024. |


