festgehalten wird. Er öffnet mit einem Schlüssel seines Bundes dieses Schloß, nimmt das Beil heraus, und öffnet nun abermals ein neues Gewölbe. Dieß besteht aus gediegenem Golde. Decke, Wände, Boden, alles ist Gold, und allerlei Formen und Figuren haben sich durch zusammengeflossenes Gold gebildet.
Der Affe stellt jetzt die Kerze hin, legt sein Bund Schlüssel dabei, und überläßt nun den erstaunten Fremdling seiner eignen Thätigkeit. Dieser kann sich nun mit dem Beile so viel Gold abschlagen und abhauen, als er glaubt mit sich nehmen zu können. Mehr nehme er aber nicht, denn das bleibt kein Gold. Hat er sich nun hinreichend versehen, so trete er den Rückweg an. Er vergesse aber Folgendes nicht. Er nehme die Kerze und die Schlüssel zu sich, schließe jede Thür sorgfältig wieder zu, lösche die beiden vorhin
festgehalten wird. Er öffnet mit einem Schlüssel seines Bundes dieses Schloß, nimmt das Beil heraus, und öffnet nun abermals ein neues Gewölbe. Dieß besteht aus gediegenem Golde. Decke, Wände, Boden, alles ist Gold, und allerlei Formen und Figuren haben sich durch zusammengeflossenes Gold gebildet.
Der Affe stellt jetzt die Kerze hin, legt sein Bund Schlüssel dabei, und überläßt nun den erstaunten Fremdling seiner eignen Thätigkeit. Dieser kann sich nun mit dem Beile so viel Gold abschlagen und abhauen, als er glaubt mit sich nehmen zu können. Mehr nehme er aber nicht, denn das bleibt kein Gold. Hat er sich nun hinreichend versehen, so trete er den Rückweg an. Er vergesse aber Folgendes nicht. Er nehme die Kerze und die Schlüssel zu sich, schließe jede Thür sorgfältig wieder zu, lösche die beiden vorhin
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festgehalten wird. Er öffnet mit einem Schlüssel seines Bundes dieses Schloß, nimmt das Beil heraus, und öffnet nun abermals ein neues Gewölbe. Dieß besteht aus gediegenem Golde. Decke, Wände, Boden, alles ist Gold, und allerlei Formen und Figuren haben sich durch zusammengeflossenes Gold gebildet.</p><p>Der Affe stellt jetzt die Kerze hin, legt sein Bund Schlüssel dabei, und überläßt nun den erstaunten Fremdling seiner eignen Thätigkeit. Dieser kann sich nun mit dem Beile so viel Gold abschlagen und abhauen, als er glaubt mit sich nehmen zu können. Mehr nehme er aber nicht, denn das bleibt kein Gold. Hat er sich nun hinreichend versehen, so trete er den Rückweg an. Er vergesse aber Folgendes nicht. Er nehme die Kerze und die Schlüssel zu sich, schließe jede Thür sorgfältig wieder zu, lösche die beiden vorhin
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festgehalten wird. Er öffnet mit einem Schlüssel seines Bundes dieses Schloß, nimmt das Beil heraus, und öffnet nun abermals ein neues Gewölbe. Dieß besteht aus gediegenem Golde. Decke, Wände, Boden, alles ist Gold, und allerlei Formen und Figuren haben sich durch zusammengeflossenes Gold gebildet.
Der Affe stellt jetzt die Kerze hin, legt sein Bund Schlüssel dabei, und überläßt nun den erstaunten Fremdling seiner eignen Thätigkeit. Dieser kann sich nun mit dem Beile so viel Gold abschlagen und abhauen, als er glaubt mit sich nehmen zu können. Mehr nehme er aber nicht, denn das bleibt kein Gold. Hat er sich nun hinreichend versehen, so trete er den Rückweg an. Er vergesse aber Folgendes nicht. Er nehme die Kerze und die Schlüssel zu sich, schließe jede Thür sorgfältig wieder zu, lösche die beiden vorhin
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Gottschalck, Friedrich: Die Sagen und Volksmährchen der Deutschen. Halle, 1814, S. 327. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/gottschalck_sagen_1814/366>, abgerufen am 23.09.2024.
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