Harsdörffer, Georg Philipp: Poetischer Trichter. Bd. 3. Nürnberg, 1653.Dienst erbieten. sich verpflichten. Zu Beybehaltung freundlichenWolvernehmens es also vermelden. Nebst Ver- sicherung unserer. Ehrengebührender Obligen- heit und Schuldigkeit haben wir etc. Seind ihm mit aller Freundlicher Zuneigung wol beyge- than. Denselben mit aller Hulde zur guten Be- förderung gewillet und geneigt. Solches dank- barlich zuerkennen und alle Ehrerbötige Treu- willigkeit nach Vermögen zuerzeigen verpflicht verbleiben. Jhm zu aller angenehmer Willfah- rung so schuldig als willig. Zu Freundlicher Ge- generweisung mehr den geneigt. Zu schuldiger Dienstbezeugung bereitwillig. Sich zu freund- möglichsten Diensten wollfährig erweisen. Zu ungefärbter Freundwilligkeit und Zuneigung erbietig und bereit. Zu Leistung freundbehäglicher Dienste gefliessen. Dingen bedingen: Düngen bemisten sterco- 75. Donner. Der rauche Donner rollt/ die trüben Wolken Die
Dienſt erbieten. ſich verpflichten. Zu Beybehaltung freundlichenWolvernehmens es alſo vermelden. Nebſt Ver- ſicherung unſerer. Ehrengebuͤhrender Obligen- heit und Schuldigkeit haben wir ꝛc. Seind ihm mit aller Freundlicher Zuneigung wol beyge- than. Denſelben mit aller Hulde zur guten Be- foͤrderung gewillet und geneigt. Solches dank- barlich zuerkennen und alle Ehrerboͤtige Treu- willigkeit nach Vermoͤgen zuerzeigen verpflicht verbleiben. Jhm zu aller angenehmer Willfah- rung ſo ſchuldig als willig. Zu Freundlicher Ge- generweiſung mehr den geneigt. Zu ſchuldiger Dienſtbezeugung bereitwillig. Sich zu freund- moͤglichſten Dienſten wollfaͤhrig erweiſen. Zu ungefaͤrbter Freundwilligkeit und Zuneigung erbietig und bereit. Zu Leiſtung freundbehaͤglicheꝛ Dienſte geflieſſen. Dingen bedingen: Duͤngen bemiſten ſterco- 75. Donner. Der rauche Donner rollt/ die truͤben Wolken Die
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Dienſt erbieten.
ſich verpflichten. Zu Beybehaltung freundlichen
Wolvernehmens es alſo vermelden. Nebſt Ver-
ſicherung unſerer. Ehrengebuͤhrender Obligen-
heit und Schuldigkeit haben wir ꝛc. Seind ihm
mit aller Freundlicher Zuneigung wol beyge-
than. Denſelben mit aller Hulde zur guten Be-
foͤrderung gewillet und geneigt. Solches dank-
barlich zuerkennen und alle Ehrerboͤtige Treu-
willigkeit nach Vermoͤgen zuerzeigen verpflicht
verbleiben. Jhm zu aller angenehmer Willfah-
rung ſo ſchuldig als willig. Zu Freundlicher Ge-
generweiſung mehr den geneigt. Zu ſchuldiger
Dienſtbezeugung bereitwillig. Sich zu freund-
moͤglichſten Dienſten wollfaͤhrig erweiſen. Zu
ungefaͤrbter Freundwilligkeit und Zuneigung
erbietig und bereit. Zu Leiſtung freundbehaͤglicheꝛ
Dienſte geflieſſen.
Dingen bedingen: Duͤngen bemiſten ſterco-
rare: von den dingen de illis rebus. Ein anders
iſt Tuͤnchen calce cruſtare.
75. Donner.
Der rauche Donner rollt/ die truͤben Wolken
wuͤrblen. Der Donner ruͤllt und bruͤllt/ die ſtuͤr-
mer Norden raſen. Die Wolcken ſtoſſen ſich mit
Blitzen und mit Blaſen. Das Meer iſt aufge-
reitzt mit ſeinen weiten Rachen/ die Sonne geht
verhuͤllt der Wolken Trauerkleid/ hat zertrennet
ſich hier und dar und aus derſelben Ritz erhellt
der guldne Blitz.
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| Zitationshilfe: | Harsdörffer, Georg Philipp: Poetischer Trichter. Bd. 3. Nürnberg, 1653, S. 168[166]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/harsdoerffer_trichter03_1653/198>, abgerufen am 06.08.2024. |


