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Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 119, Hamburg, 28. Juli 1789.

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Beylage
zu
Nr. 119. des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten.


Am Dienstage, den 28 Julii 1789.


[Beginn Spaltensatz]

Von Kriegsvorfällen bey den Armeen ist seit der
letzthin gemeldeten Besitznehmung von Berbir keine
weitere Nachricht hieher gekommen. Die Armee des
Feldmarschalls Haddick im Bannat macht zwar ver-
schiedene E[v]olutionen, sie sind aber mehr zur Uebung
der Officiers und Mannschaft, als wider den Feind.
Am thätigsten scheint die Coburgsche Armee in der
Moldau zu seyn, die sich immer mehr gegen die
Wall[a]chey herabsenkt.

Zur Ober-Aufsicht über die Einnehmer in der Raja,
oder dem Gebiet von Choczym, haben Se. Majestät
den Hauptmann von Neuberth abgeschickt.

Vorgestern war der unglückliche Tag, an dem Se.
Majestät wiederum heftige Lendenschmerzen bekamen,
die von einem Fieber-Anfall begleitet waren. Die fol-
gende Nacht war dabey unruhig. Gestern befanden sich
Se. Majestät wieder besser, das Fieber blieb aus, und
die Schmerzen in den Lenden vergiengen, so daß Se.
Majestät wiederum einen Spatziergang im Garten un-
ternehmen konnten. Auch die letztvergangene Nacht
war ziemlich ruhig. Heute Vormittag war das Be-
finden Sr. Majestät so gut, als vor diesem Anfall.

Von allen Seiten hört man die erfreuliche Nachricht,
daß die Erndte viel reicher und gesegneter ausgefallen
sey, als man vermuthet habe. Der Preis des Getrai-
des fängt daher schon an, merklich zu fallen. -- Jn
einem Vortrag an den Kayser sagt die höchste Hofstelle,
daß die gegenwärtige Theurung bloß von dem Wucher,
nicht aber von dem Mangel der Früchte entsprungen
sey. Man denkt daher auf kräftige Mittel, diesem
Uebel abzuhelfen. An verschiedenen Orten war wirk-
lich seit einiger Zeit an einigen Lebensbedürfnissen, vor-
züglich an Fleisch, Mangel. Gegenwärtig ist durch die
besondere Vorsorge des Monarchen zwar dem Mangel
abgeholfen, aber die Theurung doch so groß, daß zu
Unterhaltung einer Familie jetzt um ein Drittheil
mehr erfordert wird als vor 2 Jahren.

Man sagt, der Großherzog von Toscana werde in
Zeit von 3 Monaten zum Römischen König gekrönt
seyn.

Aus Constantinopel wird gemeldet, der ehemalige
Großvezier sey nun von der Armee zu Adrianopel an-
gekommen. Man fürchtet, er werde seinen Kopf ver-
lieren. Uebrigens ist Selim III. gegen sein Ministe-
rium sehr mißtrauisch.

Der neue Großvezier steht mit dem Kern seiner
Armee bey Silistria, wo nun auch der Seraskier,
Hassan Pacha, erwartet wird.

Den 7ten dieses ist auf unsere Vorposten bey Be-
schania gefeuert worden, weshalb der Prinz von Ligne
gleich aus Semlin zum Pacha von Belgrad geschickt
hat, wie sich dieses mit dem Waffenstillstand reime.

Der Courierwechsel über Belgrad nach Constanti-
nopel dauert noch fort, und man behauptet noch immer,
[Spaltenumbruch] daß an einem Frieden zwischen Oesterreich und der
Pforte gearbeitet werde; aber die letztere scheint doch
mehr für den Krieg zu seyn.

N. S. So eben erfährt man, daß sich die Haupt-
Armee unter Commando des Feldmarschalls von Hoddick
bey Weiskirchen in Bewegung gesetzt habe. Es heißt
auch, der alte Großvezier sey den 3ten enthauptet, und
sein Kopf nach Constantinopel geschickt worden; welches
aber Bestätigung bedarf.


Die Besatzung von Berbir hat das von dem Herrn
Feldzeugmeister Rou[v]roi veranstaltete schreckliche Ar-
tilleriefeuer nicht länger mehr aushalten können, son-
dern ist in der Nacht vom 9ten auf den 10ten dieses
zu einer so plötzlichen Flucht durch den absichtlich ihr
offen gelassenen einzigen Weg bewogen worden, daß
heute früh, nämlich den 10ten, 4 Divisionen Reuterey
keine Spur mehr vom Feinde entdecken konnten, und
erst heute Vormittag um 11 Uhr erfährt man, daß der-
selbe sich bey Predor, einem bevestigten Orte an der
Banialucker Straße, gesetzt habe. Jn Berbir selbst
herrscht ein Greuel der Verwüstung. Die Zahl der
hinterlassenen Kanonen, Kugeln und Munition ist sehr
beträchtlich. Die Türken müssen sehr viele Mann-
schaft verlohren haben, weil überall nichts als frische
Grabhügel zu sehen waren. Anfangs getrauete man
sich nicht, eine große Anzahl Truppen einmarschiren
zu lassen, weil man angelegte Lunten befürchtete, und
erst heute früh sind 2 Bataillons Jnfanterie und 400
Arbeiter in die Vestung eingerückt, um solche zu säu-
bern, und so viel möglich Quartier für die einzulegende
Besatzung zuzurichten. Wir werden hier bleiben, bis
die Vestung sich wieder im Vertheidigungszustande be-
findet und unsere Belagerungswerke zernichtet sind,
und dann geht es wahrscheinlich gegen Banialucka.


Die Spanische Flotte zu Neapolis hat eine Verstär-
kung von 4 Schiffen erhalten.

Die Pforte hat bey unserer Republik angehalten,
den Türken einen Durchzug durch ihr Gebiet zu er-
lauben; wegen der Neutralität aber ist es abgeschlagen
worden.


Nunmehr ist das Project zu Stande gekommen, dem
künftigen Bischofe von Cracau nur 100000 Gulden
jährlicher Einkünfte zu lassen, den Rest seiner Einkünfte
aber, welche noch 700000 Gulden betragen, dem
Schatze zuzuwenden; es soll künftig mit den übrigen
Bischöfen auch so gehalten werden. Denen, die über
100000 Gulden von ihren Bißthümern haben, wird
der Ueberschuß abgezogen, und den Einkünften derer,
die unter diese Summe stehen, zugezahlt werden.

Die Untersuchungen, die hier mit den Rußischen
Archimandriten geschehen, werden sehr geheim ge-
halten.


[Ende Spaltensatz]
Beylage
zu
Nr. 119. des Hamburgiſchen unpartheyiſchen Correſpondenten.


Am Dienſtage, den 28 Julii 1789.


[Beginn Spaltensatz]

Von Kriegsvorfaͤllen bey den Armeen iſt ſeit der
letzthin gemeldeten Beſitznehmung von Berbir keine
weitere Nachricht hieher gekommen. Die Armee des
Feldmarſchalls Haddick im Bannat macht zwar ver-
ſchiedene E[v]olutionen, ſie ſind aber mehr zur Uebung
der Officiers und Mannſchaft, als wider den Feind.
Am thaͤtigſten ſcheint die Coburgſche Armee in der
Moldau zu ſeyn, die ſich immer mehr gegen die
Wall[a]chey herabſenkt.

Zur Ober-Aufſicht uͤber die Einnehmer in der Raja,
oder dem Gebiet von Choczym, haben Se. Majeſtaͤt
den Hauptmann von Neuberth abgeſchickt.

Vorgeſtern war der ungluͤckliche Tag, an dem Se.
Majeſtaͤt wiederum heftige Lendenſchmerzen bekamen,
die von einem Fieber-Anfall begleitet waren. Die fol-
gende Nacht war dabey unruhig. Geſtern befanden ſich
Se. Majeſtaͤt wieder beſſer, das Fieber blieb aus, und
die Schmerzen in den Lenden vergiengen, ſo daß Se.
Majeſtaͤt wiederum einen Spatziergang im Garten un-
ternehmen konnten. Auch die letztvergangene Nacht
war ziemlich ruhig. Heute Vormittag war das Be-
finden Sr. Majeſtaͤt ſo gut, als vor dieſem Anfall.

Von allen Seiten hoͤrt man die erfreuliche Nachricht,
daß die Erndte viel reicher und geſegneter ausgefallen
ſey, als man vermuthet habe. Der Preis des Getrai-
des faͤngt daher ſchon an, merklich zu fallen. — Jn
einem Vortrag an den Kayſer ſagt die hoͤchſte Hofſtelle,
daß die gegenwaͤrtige Theurung bloß von dem Wucher,
nicht aber von dem Mangel der Fruͤchte entſprungen
ſey. Man denkt daher auf kraͤftige Mittel, dieſem
Uebel abzuhelfen. An verſchiedenen Orten war wirk-
lich ſeit einiger Zeit an einigen Lebensbeduͤrfniſſen, vor-
zuͤglich an Fleiſch, Mangel. Gegenwaͤrtig iſt durch die
beſondere Vorſorge des Monarchen zwar dem Mangel
abgeholfen, aber die Theurung doch ſo groß, daß zu
Unterhaltung einer Familie jetzt um ein Drittheil
mehr erfordert wird als vor 2 Jahren.

Man ſagt, der Großherzog von Toſcana werde in
Zeit von 3 Monaten zum Roͤmiſchen Koͤnig gekroͤnt
ſeyn.

Aus Conſtantinopel wird gemeldet, der ehemalige
Großvezier ſey nun von der Armee zu Adrianopel an-
gekommen. Man fuͤrchtet, er werde ſeinen Kopf ver-
lieren. Uebrigens iſt Selim III. gegen ſein Miniſte-
rium ſehr mißtrauiſch.

Der neue Großvezier ſteht mit dem Kern ſeiner
Armee bey Siliſtria, wo nun auch der Seraskier,
Haſſan Pacha, erwartet wird.

Den 7ten dieſes iſt auf unſere Vorpoſten bey Be-
ſchania gefeuert worden, weshalb der Prinz von Ligne
gleich aus Semlin zum Pacha von Belgrad geſchickt
hat, wie ſich dieſes mit dem Waffenſtillſtand reime.

Der Courierwechſel uͤber Belgrad nach Conſtanti-
nopel dauert noch fort, und man behauptet noch immer,
[Spaltenumbruch] daß an einem Frieden zwiſchen Oeſterreich und der
Pforte gearbeitet werde; aber die letztere ſcheint doch
mehr fuͤr den Krieg zu ſeyn.

N. S. So eben erfaͤhrt man, daß ſich die Haupt-
Armee unter Commando des Feldmarſchalls von Hoddick
bey Weiskirchen in Bewegung geſetzt habe. Es heißt
auch, der alte Großvezier ſey den 3ten enthauptet, und
ſein Kopf nach Conſtantinopel geſchickt worden; welches
aber Beſtaͤtigung bedarf.


Die Beſatzung von Berbir hat das von dem Herrn
Feldzeugmeiſter Rou[v]roi veranſtaltete ſchreckliche Ar-
tilleriefeuer nicht laͤnger mehr aushalten koͤnnen, ſon-
dern iſt in der Nacht vom 9ten auf den 10ten dieſes
zu einer ſo ploͤtzlichen Flucht durch den abſichtlich ihr
offen gelaſſenen einzigen Weg bewogen worden, daß
heute fruͤh, naͤmlich den 10ten, 4 Diviſionen Reuterey
keine Spur mehr vom Feinde entdecken konnten, und
erſt heute Vormittag um 11 Uhr erfaͤhrt man, daß der-
ſelbe ſich bey Predor, einem beveſtigten Orte an der
Banialucker Straße, geſetzt habe. Jn Berbir ſelbſt
herrſcht ein Greuel der Verwuͤſtung. Die Zahl der
hinterlaſſenen Kanonen, Kugeln und Munition iſt ſehr
betraͤchtlich. Die Tuͤrken muͤſſen ſehr viele Mann-
ſchaft verlohren haben, weil uͤberall nichts als friſche
Grabhuͤgel zu ſehen waren. Anfangs getrauete man
ſich nicht, eine große Anzahl Truppen einmarſchiren
zu laſſen, weil man angelegte Lunten befuͤrchtete, und
erſt heute fruͤh ſind 2 Bataillons Jnfanterie und 400
Arbeiter in die Veſtung eingeruͤckt, um ſolche zu ſaͤu-
bern, und ſo viel moͤglich Quartier fuͤr die einzulegende
Beſatzung zuzurichten. Wir werden hier bleiben, bis
die Veſtung ſich wieder im Vertheidigungszuſtande be-
findet und unſere Belagerungswerke zernichtet ſind,
und dann geht es wahrſcheinlich gegen Banialucka.


Die Spaniſche Flotte zu Neapolis hat eine Verſtaͤr-
kung von 4 Schiffen erhalten.

Die Pforte hat bey unſerer Republik angehalten,
den Tuͤrken einen Durchzug durch ihr Gebiet zu er-
lauben; wegen der Neutralitaͤt aber iſt es abgeſchlagen
worden.


Nunmehr iſt das Project zu Stande gekommen, dem
kuͤnftigen Biſchofe von Cracau nur 100000 Gulden
jaͤhrlicher Einkuͤnfte zu laſſen, den Reſt ſeiner Einkuͤnfte
aber, welche noch 700000 Gulden betragen, dem
Schatze zuzuwenden; es ſoll kuͤnftig mit den uͤbrigen
Biſchoͤfen auch ſo gehalten werden. Denen, die uͤber
100000 Gulden von ihren Bißthuͤmern haben, wird
der Ueberſchuß abgezogen, und den Einkuͤnften derer,
die unter dieſe Summe ſtehen, zugezahlt werden.

Die Unterſuchungen, die hier mit den Rußiſchen
Archimandriten geſchehen, werden ſehr geheim ge-
halten.


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[[5]/0005] Beylage zu Nr. 119. des Hamburgiſchen unpartheyiſchen Correſpondenten. Am Dienſtage, den 28 Julii 1789. Schreiben aus Wien, vom 18 Julii. Von Kriegsvorfaͤllen bey den Armeen iſt ſeit der letzthin gemeldeten Beſitznehmung von Berbir keine weitere Nachricht hieher gekommen. Die Armee des Feldmarſchalls Haddick im Bannat macht zwar ver- ſchiedene Evolutionen, ſie ſind aber mehr zur Uebung der Officiers und Mannſchaft, als wider den Feind. Am thaͤtigſten ſcheint die Coburgſche Armee in der Moldau zu ſeyn, die ſich immer mehr gegen die Wallachey herabſenkt. Zur Ober-Aufſicht uͤber die Einnehmer in der Raja, oder dem Gebiet von Choczym, haben Se. Majeſtaͤt den Hauptmann von Neuberth abgeſchickt. Vorgeſtern war der ungluͤckliche Tag, an dem Se. Majeſtaͤt wiederum heftige Lendenſchmerzen bekamen, die von einem Fieber-Anfall begleitet waren. Die fol- gende Nacht war dabey unruhig. Geſtern befanden ſich Se. 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Gegenwaͤrtig iſt durch die beſondere Vorſorge des Monarchen zwar dem Mangel abgeholfen, aber die Theurung doch ſo groß, daß zu Unterhaltung einer Familie jetzt um ein Drittheil mehr erfordert wird als vor 2 Jahren. Man ſagt, der Großherzog von Toſcana werde in Zeit von 3 Monaten zum Roͤmiſchen Koͤnig gekroͤnt ſeyn. Aus Conſtantinopel wird gemeldet, der ehemalige Großvezier ſey nun von der Armee zu Adrianopel an- gekommen. Man fuͤrchtet, er werde ſeinen Kopf ver- lieren. Uebrigens iſt Selim III. gegen ſein Miniſte- rium ſehr mißtrauiſch. Der neue Großvezier ſteht mit dem Kern ſeiner Armee bey Siliſtria, wo nun auch der Seraskier, Haſſan Pacha, erwartet wird. Den 7ten dieſes iſt auf unſere Vorpoſten bey Be- ſchania gefeuert worden, weshalb der Prinz von Ligne gleich aus Semlin zum Pacha von Belgrad geſchickt hat, wie ſich dieſes mit dem Waffenſtillſtand reime. Der Courierwechſel uͤber Belgrad nach Conſtanti- nopel dauert noch fort, und man behauptet noch immer, daß an einem Frieden zwiſchen Oeſterreich und der Pforte gearbeitet werde; aber die letztere ſcheint doch mehr fuͤr den Krieg zu ſeyn. N. S. So eben erfaͤhrt man, daß ſich die Haupt- Armee unter Commando des Feldmarſchalls von Hoddick bey Weiskirchen in Bewegung geſetzt habe. Es heißt auch, der alte Großvezier ſey den 3ten enthauptet, und ſein Kopf nach Conſtantinopel geſchickt worden; welches aber Beſtaͤtigung bedarf. Schreiben aus Altgradiska, vom 10 Julii. Die Beſatzung von Berbir hat das von dem Herrn Feldzeugmeiſter Rouvroi veranſtaltete ſchreckliche Ar- tilleriefeuer nicht laͤnger mehr aushalten koͤnnen, ſon- dern iſt in der Nacht vom 9ten auf den 10ten dieſes zu einer ſo ploͤtzlichen Flucht durch den abſichtlich ihr offen gelaſſenen einzigen Weg bewogen worden, daß heute fruͤh, naͤmlich den 10ten, 4 Diviſionen Reuterey keine Spur mehr vom Feinde entdecken konnten, und erſt heute Vormittag um 11 Uhr erfaͤhrt man, daß der- ſelbe ſich bey Predor, einem beveſtigten Orte an der Banialucker Straße, geſetzt habe. Jn Berbir ſelbſt herrſcht ein Greuel der Verwuͤſtung. Die Zahl der hinterlaſſenen Kanonen, Kugeln und Munition iſt ſehr betraͤchtlich. Die Tuͤrken muͤſſen ſehr viele Mann- ſchaft verlohren haben, weil uͤberall nichts als friſche Grabhuͤgel zu ſehen waren. Anfangs getrauete man ſich nicht, eine große Anzahl Truppen einmarſchiren zu laſſen, weil man angelegte Lunten befuͤrchtete, und erſt heute fruͤh ſind 2 Bataillons Jnfanterie und 400 Arbeiter in die Veſtung eingeruͤckt, um ſolche zu ſaͤu- bern, und ſo viel moͤglich Quartier fuͤr die einzulegende Beſatzung zuzurichten. Wir werden hier bleiben, bis die Veſtung ſich wieder im Vertheidigungszuſtande be- findet und unſere Belagerungswerke zernichtet ſind, und dann geht es wahrſcheinlich gegen Banialucka. Venedig, den 10 Julii. Die Spaniſche Flotte zu Neapolis hat eine Verſtaͤr- kung von 4 Schiffen erhalten. Die Pforte hat bey unſerer Republik angehalten, den Tuͤrken einen Durchzug durch ihr Gebiet zu er- lauben; wegen der Neutralitaͤt aber iſt es abgeſchlagen worden. Schreiben aus Warſchau, vom 18 Julii. Nunmehr iſt das Project zu Stande gekommen, dem kuͤnftigen Biſchofe von Cracau nur 100000 Gulden jaͤhrlicher Einkuͤnfte zu laſſen, den Reſt ſeiner Einkuͤnfte aber, welche noch 700000 Gulden betragen, dem Schatze zuzuwenden; es ſoll kuͤnftig mit den uͤbrigen Biſchoͤfen auch ſo gehalten werden. Denen, die uͤber 100000 Gulden von ihren Bißthuͤmern haben, wird der Ueberſchuß abgezogen, und den Einkuͤnften derer, die unter dieſe Summe ſtehen, zugezahlt werden. Die Unterſuchungen, die hier mit den Rußiſchen Archimandriten geſchehen, werden ſehr geheim ge- halten.

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Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 119, Hamburg, 28. Juli 1789, S. [5]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/hc_1192807_1789/6>, abgerufen am 05.03.2021.