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Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 63, Hamburg, 20. April 1790.

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[Spaltenumbruch] dene Städte bevollmächtigt, Anleihen für ihre Armen
zu machen. Man las hierauf einen Brief des Herrn
Necker, worinn er seine Erinnerungen wiederholte,
daß er 40 Millionen für den April und May nöthig
habe, und daß man dies Geld bloß von der Disconto-
Casse erhalten könne; auch sagt er in selbigem, er
werde seine Widerlegung gegen die ihm in den beyden
letzten Berichten des Finanzausschusses gemachten Be-
schuldigungen öffentlich drucken lassen. (Dieses bezieht
sich auf das vom Herrn Camus publicirte rothe Buch,
und die demselben hinzugefügte V[o]rrede desselben.)
Auf die Forderung der 40 Millionen vom Herrn Necker
ward von der Nationalversammlung beschlossen, daß
dieser Minister eine genaue Liste aller der Kosten an-
geben solle, wozu diese Millionen nöthig wären, und
woher dieser Geldmangel entstehe; ferner daß
er den jetzigen Vorrath alles Geldes in den ver-
schiedenen Cassen genau angebe. Ueberhaupt sieht man
ietzt, daß ein großer Theil der Nationalversammlung
darauf bedacht sey, den Herrn Necker zu beschuldigen,
als wenn Er die Ursache des Verfalls der Finanzen
sey, und selbst das Publicum gegen ihn aufzuhetzen. --
Es ward vorgetragen, daß die Domainengüter, welche
man verkaufen könne, 122 Millionen betragen würden.
Diese Güter sind: 1) Die Häuser und das Terrein,
was der König in Paris hat. 2) Das Arsenal, die
Bastille, die Königl. Militairschule. 3) Die Königl.
Schlösser, Choisy, Vincennes. 4) Das Schloß Trom-
pette zu Bordeaux. 5) Territorialgüter. 6) Noch
andere Rechte, etc. etc. -- Endlich ward in dieser
Sitzung noch der Vorschlag gethan, die Aßignationen
zur Zahlung für die erkauften geistlichen Güter auf 800
Millionen zu setzen!!

Die gestrige Sitzung war sehr stürmisch. Der Bischof
von Nancy protestirte heftig gegen die Einrichtung des
Verkaufs der geistlichen Güter, und die mehresten Glieder
der Geistlichkeit, welche in der Nationalversammlung
gegenwärtig waren, traten seiner Protestation bey. Noch
andere Glieder thaten dieses ebenfalls, und sagten so-
gar zur Gegenparthey, sie möchte nur den projectirten
Tumult, zur Behauptung ihrer Meynung in Betreff
der geistlichen Güter ausführen lassen, sie wären bereit,
lieber alles zu ertragen, als zu einem solchen Verkauf
ihre Einwilligung zu geben. Es geht das Gerücht,
man habe 80000 Livres unter die Einwohner der Vor-
stadt St. Antoine vertheilen lassen, um sie gegen die-
jenigen aufzubringen, die dem Verkaufs-Decret nicht
beypflichten wollen. Man fügt hinzu, die Einwohner
hätten das Geld angenommen, hätten aber gesagt, sie
würden ruhig bleiben. Man ist wegen der Folgen
dieser Sache sehr beforgt.

N. S. Gestern früh gab man den Thürhütern
(gardes des Portes) des Palais der Thuilleries Befehl,
den Vicomte von Mirabeau und den Abt Maury,
beyde Deputirte bey der Nationalversammlung, nicht
einzulassen. Man weiß die Ursache davon nicht, glaubt
indessen, daß einige von ihnen geführte unanständige
Reden dieses Verbot veranlaßt haben. Beyde führen
immer geladene Pistolen bey sich.




Von gelehrten Sachen.
Bey J. F. Unger in Berlin sind in der gegenwärtigen
Ostermesse folgende Schriften herausgekommen,
[Spaltenumbruch] welche nach und nach in diesen Blättern näher
angezeigt werden sollen:

Annalen der Juden in den Preußischen Staaten, be-
sonders in der Mark Brandenburg, gr. 8. 1 Thlr.
Antitaumaturaie, oder die Bezweiflung der Wunder.
Loretto. Jn Commißion. 12 Gr.
Von Charlottenbrunn, nebst einer chemischen Prüfung
des dasigen mineralischen Wassers- und einem Schrei-
ben über dessen medicinischen Werth. (Von Sr.
Excell. dem Staatsminister, Freyherrn von Zedlitz.)
Auf geglättetes Papier. 6 Gr.
J. L. Ewald, über die Kantische Philosophie, mit Hinsicht
auf die Bedürsnisse der Menschheit. Briefe an Emma.
(Mit Didotschen Lettern)
12 Gr.
J. L. Ewald, über Volksaufklärung; ihre Grenzen und
Vortheile. Den menschlichsten Fürsten gewidmet.
(Mit Didotschen Lettern, auf geglättetes Schweizer-
papier gedruckt.)
16 Gr.
Dasselbe Werk auf Pergamentpapier. 1 Thlr.
Ausführliche Nachricht von dem mit dem Friedrichswer-
derschen Gymnasium verbundenen Seminarium für
gelehrte Schulen, von F. Gedike. 4 Gr.
Geometrie für Soldaten, und die es nicht sind. Mit
26 Kupfertafeln, von G. F. v. Tempelhof, Königl.
Preußischer Oberst Lieutenant. 1 Thlr. 8 Gr.
The Heireß, a Comedy in 5 Acts. 8 Gr.
Dasselbe auf geglättetes Papier. 12 Gr.
Kochbuch, neuestes Berlinisches, oder Anweisung,
Speisen, Saucen und Gebacknes schmackhaft zuzu-
richten; desgleichen auch allerley Arten Früchte ein-
zumachen, nebst verschiedene Anmerkung und Kunst-
griffen der Kochkunst. Erster Theil. Zweyte Auflage.
12 Gr.
Dessen zweyter Theil. 12 Gr.
Lorenz, etwas wider die Langeweile, in kleinen Schu-
len. 1 Gr.
Die graue Mappe, aus Ewald Rinks Verlassenschaft.
Mit Kupfern. 1 Thlr.
Der Mondkayser. Eine Posse in drey Aufzügen. 4 Gr.
Nützliches Handbuch für alle Bäcker, Brauer und
Brannteweinbrenner, wie auch für alle angehende
sowol einwägende als auswägende Mühlenwagen-
meister. 16 Gr.
de la Rochefaucaults Sätze, aus der höhern Welt und
Menschenkunde, sranzösisch und deutsch; herausge-
geben von Fried. Schulz. (Mit Didotschen Lettern,
auf geglättetes Papier gedruckt.) 12 Gr.
Rousseaus Bekenntnisse, Fortsetzung, dritter Theil,
übersetzt von Adolph, Freyherrn von Knigge,
16 Gr.
The School. for Scandal a Comedy in Five Acts. 6 Gr.
Auf geglättetes Schweizerpapier. 8 Gr.
G. A. Teller Cajus. Salustius Crispus accedunt recensio
versionis hispanicae novissimae examen, interpraetatio
locorum variorum, latinitatis Salustii index absolutus.

(Von diesem Werk sind dreyerley Ausgaben mit
Didotschen Lettern gedruckt.) Eine auf Pergament-
papier. 4 Thlr.
Dieselbe Ausgabe auf Schweizerpapier. 2 Thlr. 12 Gr.
Eben dies Werk auf Druckpapier. 12 Gr.
Die Wunderkraft des Magnetismus. Ein Lustspiel
in 3 Aufzügen; vom Verfasser der offenen Fehde.
6 Gr.
[Ende Spaltensatz]

[Spaltenumbruch] dene Staͤdte bevollmaͤchtigt, Anleihen fuͤr ihre Armen
zu machen. Man las hierauf einen Brief des Herrn
Necker, worinn er ſeine Erinnerungen wiederholte,
daß er 40 Millionen fuͤr den April und May noͤthig
habe, und daß man dies Geld bloß von der Diſconto-
Caſſe erhalten koͤnne; auch ſagt er in ſelbigem, er
werde ſeine Widerlegung gegen die ihm in den beyden
letzten Berichten des Finanzausſchuſſes gemachten Be-
ſchuldigungen oͤffentlich drucken laſſen. (Dieſes bezieht
ſich auf das vom Herrn Camus publicirte rothe Buch,
und die demſelben hinzugefuͤgte V[o]rrede deſſelben.)
Auf die Forderung der 40 Millionen vom Herrn Necker
ward von der Nationalverſammlung beſchloſſen, daß
dieſer Miniſter eine genaue Liſte aller der Koſten an-
geben ſolle, wozu dieſe Millionen noͤthig waͤren, und
woher dieſer Geldmangel entſtehe; ferner daß
er den jetzigen Vorrath alles Geldes in den ver-
ſchiedenen Caſſen genau angebe. Ueberhaupt ſieht man
ietzt, daß ein großer Theil der Nationalverſammlung
darauf bedacht ſey, den Herrn Necker zu beſchuldigen,
als wenn Er die Urſache des Verfalls der Finanzen
ſey, und ſelbſt das Publicum gegen ihn aufzuhetzen. —
Es ward vorgetragen, daß die Domainenguͤter, welche
man verkaufen koͤnne, 122 Millionen betragen wuͤrden.
Dieſe Guͤter ſind: 1) Die Haͤuſer und das Terrein,
was der Koͤnig in Paris hat. 2) Das Arſenal, die
Baſtille, die Koͤnigl. Militairſchule. 3) Die Koͤnigl.
Schloͤſſer, Choiſy, Vincennes. 4) Das Schloß Trom-
pette zu Bordeaux. 5) Territorialguͤter. 6) Noch
andere Rechte, ꝛc. ꝛc. — Endlich ward in dieſer
Sitzung noch der Vorſchlag gethan, die Aßignationen
zur Zahlung fuͤr die erkauften geiſtlichen Guͤter auf 800
Millionen zu ſetzen!!

Die geſtrige Sitzung war ſehr ſtuͤrmiſch. Der Biſchof
von Nancy proteſtirte heftig gegen die Einrichtung des
Verkaufs der geiſtlichen Guͤter, und die mehreſten Glieder
der Geiſtlichkeit, welche in der Nationalverſammlung
gegenwaͤrtig waren, traten ſeiner Proteſtation bey. Noch
andere Glieder thaten dieſes ebenfalls, und ſagten ſo-
gar zur Gegenparthey, ſie moͤchte nur den projectirten
Tumult, zur Behauptung ihrer Meynung in Betreff
der geiſtlichen Guͤter ausfuͤhren laſſen, ſie waͤren bereit,
lieber alles zu ertragen, als zu einem ſolchen Verkauf
ihre Einwilligung zu geben. Es geht das Geruͤcht,
man habe 80000 Livres unter die Einwohner der Vor-
ſtadt St. Antoine vertheilen laſſen, um ſie gegen die-
jenigen aufzubringen, die dem Verkaufs-Decret nicht
beypflichten wollen. Man fuͤgt hinzu, die Einwohner
haͤtten das Geld angenommen, haͤtten aber geſagt, ſie
wuͤrden ruhig bleiben. Man iſt wegen der Folgen
dieſer Sache ſehr beforgt.

N. S. Geſtern fruͤh gab man den Thuͤrhuͤtern
(gardes des Portes) des Palais der Thuilleries Befehl,
den Vicomte von Mirabeau und den Abt Maury,
beyde Deputirte bey der Nationalverſammlung, nicht
einzulaſſen. Man weiß die Urſache davon nicht, glaubt
indeſſen, daß einige von ihnen gefuͤhrte unanſtaͤndige
Reden dieſes Verbot veranlaßt haben. Beyde fuͤhren
immer geladene Piſtolen bey ſich.




Von gelehrten Sachen.
Bey J. F. Unger in Berlin ſind in der gegenwaͤrtigen
Oſtermeſſe folgende Schriften herausgekommen,
[Spaltenumbruch] welche nach und nach in dieſen Blaͤttern naͤher
angezeigt werden ſollen:

Annalen der Juden in den Preußiſchen Staaten, be-
ſonders in der Mark Brandenburg, gr. 8. 1 Thlr.
Antitaumaturaie, oder die Bezweiflung der Wunder.
Loretto. Jn Commißion. 12 Gr.
Von Charlottenbrunn, nebſt einer chemiſchen Pruͤfung
des daſigen mineraliſchen Waſſers- und einem Schrei-
ben uͤber deſſen mediciniſchen Werth. (Von Sr.
Excell. dem Staatsminiſter, Freyherrn von Zedlitz.)
Auf geglaͤttetes Papier. 6 Gr.
J. L. Ewald, über die Kantiſche Philoſophie, mit Hinſicht
auf die Bedürſniſſe der Menſchheit. Briefe an Emma.
(Mit Didotſchen Lettern)
12 Gr.
J. L. Ewald, über Volksaufklärung; ihre Grenzen und
Vortheile. Den menſchlichſten Fürſten gewidmet.
(Mit Didotſchen Lettern, auf geglättetes Schweizer-
papier gedruckt.)
16 Gr.
Daſſelbe Werk auf Pergamentpapier. 1 Thlr.
Ausfuͤhrliche Nachricht von dem mit dem Friedrichswer-
derſchen Gymnaſium verbundenen Seminarium fuͤr
gelehrte Schulen, von F. Gedike. 4 Gr.
Geometrie fuͤr Soldaten, und die es nicht ſind. Mit
26 Kupfertafeln, von G. F. v. Tempelhof, Koͤnigl.
Preußiſcher Oberſt Lieutenant. 1 Thlr. 8 Gr.
The Heireß, a Comedy in 5 Acts. 8 Gr.
Daſſelbe auf geglaͤttetes Papier. 12 Gr.
Kochbuch, neueſtes Berliniſches, oder Anweiſung,
Speiſen, Saucen und Gebacknes ſchmackhaft zuzu-
richten; desgleichen auch allerley Arten Fruͤchte ein-
zumachen, nebſt verſchiedene Anmerkung und Kunſt-
griffen der Kochkunſt. Erſter Theil. Zweyte Auflage.
12 Gr.
Deſſen zweyter Theil. 12 Gr.
Lorenz, etwas wider die Langeweile, in kleinen Schu-
len. 1 Gr.
Die graue Mappe, aus Ewald Rinks Verlaſſenſchaft.
Mit Kupfern. 1 Thlr.
Der Mondkayſer. Eine Poſſe in drey Aufzuͤgen. 4 Gr.
Nuͤtzliches Handbuch fuͤr alle Baͤcker, Brauer und
Brannteweinbrenner, wie auch fuͤr alle angehende
ſowol einwaͤgende als auswaͤgende Muͤhlenwagen-
meiſter. 16 Gr.
de la Rochefaucaults Saͤtze, aus der hoͤhern Welt und
Menſchenkunde, ſranzoͤſiſch und deutſch; herausge-
geben von Fried. Schulz. (Mit Didotſchen Lettern,
auf geglaͤttetes Papier gedruckt.) 12 Gr.
Rouſſeaus Bekenntniſſe, Fortſetzung, dritter Theil,
uͤberſetzt von Adolph, Freyherrn von Knigge,
16 Gr.
The School. for Scandal a Comedy in Five Acts. 6 Gr.
Auf geglaͤttetes Schweizerpapier. 8 Gr.
G. A. Teller Cajus. Saluſtius Crispus accedunt recenſio
verſionis hispanicae noviſſimae examen, interpraetatio
locorum variorum, latinitatis Salustii index abſolutus.

(Von dieſem Werk ſind dreyerley Ausgaben mit
Didotſchen Lettern gedruckt.) Eine auf Pergament-
papier. 4 Thlr.
Dieſelbe Ausgabe auf Schweizerpapier. 2 Thlr. 12 Gr.
Eben dies Werk auf Druckpapier. 12 Gr.
Die Wunderkraft des Magnetismus. Ein Luſtſpiel
in 3 Aufzuͤgen; vom Verfaſſer der offenen Fehde.
6 Gr.
[Ende Spaltensatz]
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[[6]/0006] dene Staͤdte bevollmaͤchtigt, Anleihen fuͤr ihre Armen zu machen. Man las hierauf einen Brief des Herrn Necker, worinn er ſeine Erinnerungen wiederholte, daß er 40 Millionen fuͤr den April und May noͤthig habe, und daß man dies Geld bloß von der Diſconto- Caſſe erhalten koͤnne; auch ſagt er in ſelbigem, er werde ſeine Widerlegung gegen die ihm in den beyden letzten Berichten des Finanzausſchuſſes gemachten Be- ſchuldigungen oͤffentlich drucken laſſen. (Dieſes bezieht ſich auf das vom Herrn Camus publicirte rothe Buch, und die demſelben hinzugefuͤgte Vorrede deſſelben.) Auf die Forderung der 40 Millionen vom Herrn Necker ward von der Nationalverſammlung beſchloſſen, daß dieſer Miniſter eine genaue Liſte aller der Koſten an- geben ſolle, wozu dieſe Millionen noͤthig waͤren, und woher dieſer Geldmangel entſtehe; ferner daß er den jetzigen Vorrath alles Geldes in den ver- ſchiedenen Caſſen genau angebe. Ueberhaupt ſieht man ietzt, daß ein großer Theil der Nationalverſammlung darauf bedacht ſey, den Herrn Necker zu beſchuldigen, als wenn Er die Urſache des Verfalls der Finanzen ſey, und ſelbſt das Publicum gegen ihn aufzuhetzen. — Es ward vorgetragen, daß die Domainenguͤter, welche man verkaufen koͤnne, 122 Millionen betragen wuͤrden. Dieſe Guͤter ſind: 1) Die Haͤuſer und das Terrein, was der Koͤnig in Paris hat. 2) Das Arſenal, die Baſtille, die Koͤnigl. Militairſchule. 3) Die Koͤnigl. Schloͤſſer, Choiſy, Vincennes. 4) Das Schloß Trom- pette zu Bordeaux. 5) Territorialguͤter. 6) Noch andere Rechte, ꝛc. ꝛc. — Endlich ward in dieſer Sitzung noch der Vorſchlag gethan, die Aßignationen zur Zahlung fuͤr die erkauften geiſtlichen Guͤter auf 800 Millionen zu ſetzen!! Die geſtrige Sitzung war ſehr ſtuͤrmiſch. Der Biſchof von Nancy proteſtirte heftig gegen die Einrichtung des Verkaufs der geiſtlichen Guͤter, und die mehreſten Glieder der Geiſtlichkeit, welche in der Nationalverſammlung gegenwaͤrtig waren, traten ſeiner Proteſtation bey. Noch andere Glieder thaten dieſes ebenfalls, und ſagten ſo- gar zur Gegenparthey, ſie moͤchte nur den projectirten Tumult, zur Behauptung ihrer Meynung in Betreff der geiſtlichen Guͤter ausfuͤhren laſſen, ſie waͤren bereit, lieber alles zu ertragen, als zu einem ſolchen Verkauf ihre Einwilligung zu geben. Es geht das Geruͤcht, man habe 80000 Livres unter die Einwohner der Vor- ſtadt St. Antoine vertheilen laſſen, um ſie gegen die- jenigen aufzubringen, die dem Verkaufs-Decret nicht beypflichten wollen. Man fuͤgt hinzu, die Einwohner haͤtten das Geld angenommen, haͤtten aber geſagt, ſie wuͤrden ruhig bleiben. Man iſt wegen der Folgen dieſer Sache ſehr beforgt. N. S. Geſtern fruͤh gab man den Thuͤrhuͤtern (gardes des Portes) des Palais der Thuilleries Befehl, den Vicomte von Mirabeau und den Abt Maury, beyde Deputirte bey der Nationalverſammlung, nicht einzulaſſen. Man weiß die Urſache davon nicht, glaubt indeſſen, daß einige von ihnen gefuͤhrte unanſtaͤndige Reden dieſes Verbot veranlaßt haben. Beyde fuͤhren immer geladene Piſtolen bey ſich. Von gelehrten Sachen. Bey J. F. Unger in Berlin ſind in der gegenwaͤrtigen Oſtermeſſe folgende Schriften herausgekommen, welche nach und nach in dieſen Blaͤttern naͤher angezeigt werden ſollen: Annalen der Juden in den Preußiſchen Staaten, be- ſonders in der Mark Brandenburg, gr. 8. 1 Thlr. Antitaumaturaie, oder die Bezweiflung der Wunder. Loretto. Jn Commißion. 12 Gr. Von Charlottenbrunn, nebſt einer chemiſchen Pruͤfung des daſigen mineraliſchen Waſſers- und einem Schrei- ben uͤber deſſen mediciniſchen Werth. (Von Sr. Excell. dem Staatsminiſter, Freyherrn von Zedlitz.) Auf geglaͤttetes Papier. 6 Gr. J. L. Ewald, über die Kantiſche Philoſophie, mit Hinſicht auf die Bedürſniſſe der Menſchheit. Briefe an Emma. (Mit Didotſchen Lettern) 12 Gr. J. L. Ewald, über Volksaufklärung; ihre Grenzen und Vortheile. Den menſchlichſten Fürſten gewidmet. (Mit Didotſchen Lettern, auf geglättetes Schweizer- papier gedruckt.) 16 Gr. Daſſelbe Werk auf Pergamentpapier. 1 Thlr. Ausfuͤhrliche Nachricht von dem mit dem Friedrichswer- derſchen Gymnaſium verbundenen Seminarium fuͤr gelehrte Schulen, von F. Gedike. 4 Gr. Geometrie fuͤr Soldaten, und die es nicht ſind. Mit 26 Kupfertafeln, von G. F. v. Tempelhof, Koͤnigl. Preußiſcher Oberſt Lieutenant. 1 Thlr. 8 Gr. The Heireß, a Comedy in 5 Acts. 8 Gr. Daſſelbe auf geglaͤttetes Papier. 12 Gr. Kochbuch, neueſtes Berliniſches, oder Anweiſung, Speiſen, Saucen und Gebacknes ſchmackhaft zuzu- richten; desgleichen auch allerley Arten Fruͤchte ein- zumachen, nebſt verſchiedene Anmerkung und Kunſt- griffen der Kochkunſt. Erſter Theil. Zweyte Auflage. 12 Gr. Deſſen zweyter Theil. 12 Gr. Lorenz, etwas wider die Langeweile, in kleinen Schu- len. 1 Gr. Die graue Mappe, aus Ewald Rinks Verlaſſenſchaft. Mit Kupfern. 1 Thlr. Der Mondkayſer. Eine Poſſe in drey Aufzuͤgen. 4 Gr. Nuͤtzliches Handbuch fuͤr alle Baͤcker, Brauer und Brannteweinbrenner, wie auch fuͤr alle angehende ſowol einwaͤgende als auswaͤgende Muͤhlenwagen- meiſter. 16 Gr. de la Rochefaucaults Saͤtze, aus der hoͤhern Welt und Menſchenkunde, ſranzoͤſiſch und deutſch; herausge- geben von Fried. Schulz. (Mit Didotſchen Lettern, auf geglaͤttetes Papier gedruckt.) 12 Gr. Rouſſeaus Bekenntniſſe, Fortſetzung, dritter Theil, uͤberſetzt von Adolph, Freyherrn von Knigge, 16 Gr. The School. for Scandal a Comedy in Five Acts. 6 Gr. Auf geglaͤttetes Schweizerpapier. 8 Gr. G. A. Teller Cajus. Saluſtius Crispus accedunt recenſio verſionis hispanicae noviſſimae examen, interpraetatio locorum variorum, latinitatis Salustii index abſolutus. (Von dieſem Werk ſind dreyerley Ausgaben mit Didotſchen Lettern gedruckt.) Eine auf Pergament- papier. 4 Thlr. Dieſelbe Ausgabe auf Schweizerpapier. 2 Thlr. 12 Gr. Eben dies Werk auf Druckpapier. 12 Gr. Die Wunderkraft des Magnetismus. Ein Luſtſpiel in 3 Aufzuͤgen; vom Verfaſſer der offenen Fehde. 6 Gr.

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Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Britt-Marie Schuster, Manuel Wille, Arnika Lutz: Bereitstellung der Texttranskription. (2014-07-07T10:32:49Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.

Weitere Informationen:

Die Transkription erfolgte nach den unter http://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat formulierten Richtlinien.

Verfahren der Texterfassung: manuell (doppelt erfasst).

Bogensignaturen: keine Angabe; Druckfehler: keine Angabe; fremdsprachliches Material: keine Angabe; Geminations-/Abkürzungsstriche: wie Vorlage; Hervorhebungen (Antiqua, Sperrschrift, Kursive etc.): wie Vorlage; i/j in Fraktur: wie Vorlage; I/J in Fraktur: wie Vorlage; Kolumnentitel: keine Angabe; Kustoden: keine Angabe; langes s (ſ): wie Vorlage; Normalisierungen: dokumentiert; rundes r (&#xa75b;): wie Vorlage; Seitenumbrüche markiert: ja; Silbentrennung: wie Vorlage; u/v bzw. U/V: wie Vorlage; Vokale mit übergest. e: wie Vorlage; Vollständigkeit: vollständig erfasst; Zeichensetzung: wie Vorlage; Zeilenumbrüche markiert: ja;




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Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 63, Hamburg, 20. April 1790, S. [6]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/hc_632004_1790/6>, abgerufen am 26.07.2021.