Hecht, Johann: Die Aus denen holdseligen Lippen Unsers Gekreuzigten Heilandes blühende Göldene Rose. Halle (Saale), 1668.12. Alt/ spricht David: bin ich worden/Habe doch erfahren nicht/ Das auch in dem Bettel-Orden Sey aus Gottes Angesicht Ein Gerechter ausgesezzt/ Noch sein Saame: Denn zulezt Kommen doch zu grossen Ehren/ Die sich nicht von Gott abkehren. 13. Bleibe from/ und las dich finden/Auf dem Pfad der Richtigkeit/ Hüte dich mit fleis für Sünden/ Dir ist warlich allbereit Beigelegt dein zeitlich Theil/ Und zulezt das ewig' Heil. Warte nur auf Gottes Gnade/ Warlich/ es ist nicht dem Schade. 14. Hilf/ mein JEsu! das ich warteOhne Murren deiner Stund' Und mich from/ und kindlich arte/ Bete stets von Herzengrund'/ O du reiche Rosen-Zier! Las mich/ weil ich leb' allhier/ Deine Gnade nur erwerben/ Et! Denn kan ich nicht verderben. Nach-
12. Alt/ ſpricht David: bin ich worden/Habe doch erfahren nicht/ Das auch in dem Bettel-Orden Sey aus Gottes Angeſicht Ein Gerechter ausgeſezzt/ Noch ſein Saame: Denn zulezt Kommen doch zu groſſen Ehren/ Die ſich nicht von Gott abkehren. 13. Bleibe from/ und las dich finden/Auf dem Pfad der Richtigkeit/ Hüte dich mit fleis für Sünden/ Dir iſt warlich allbereit Beigelegt dein zeitlich Theil/ Und zulezt das ewig’ Heil. Warte nur auf Gottes Gnade/ Warlich/ es iſt nicht dem Schade. 14. Hilf/ mein JEſu! das ich warteOhne Murren deiner Stund’ Und mich from/ und kindlich arte/ Bete ſtets von Herzengrund’/ O du reiche Roſen-Zier! Las mich/ weil ich leb’ allhier/ Deine Gnade nur erwerben/ Et! Denn kan ich nicht verderben. Nach-
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12.
Alt/ ſpricht David: bin ich worden/
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Sey aus Gottes Angeſicht
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Noch ſein Saame: Denn zulezt
Kommen doch zu groſſen Ehren/
Die ſich nicht von Gott abkehren.
13.
Bleibe from/ und las dich finden/
Auf dem Pfad der Richtigkeit/
Hüte dich mit fleis für Sünden/
Dir iſt warlich allbereit
Beigelegt dein zeitlich Theil/
Und zulezt das ewig’ Heil.
Warte nur auf Gottes Gnade/
Warlich/ es iſt nicht dem Schade.
14.
Hilf/ mein JEſu! das ich warte
Ohne Murren deiner Stund’
Und mich from/ und kindlich arte/
Bete ſtets von Herzengrund’/
O du reiche Roſen-Zier!
Las mich/ weil ich leb’ allhier/
Deine Gnade nur erwerben/
Et! Denn kan ich nicht verderben.
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| Zitationshilfe: | Hecht, Johann: Die Aus denen holdseligen Lippen Unsers Gekreuzigten Heilandes blühende Göldene Rose. Halle (Saale), 1668, S. . In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/hecht_andachten_1668/32>, abgerufen am 06.08.2024. |


