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Hölderlin, Friedrich: Gedichte. Stuttgart u. a., 1826.

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Verlaß mit deinem Götterschilde,
Verlaß, o du der Kühnen Genius,
Die Unschuld nie! Gewinne dir und bilde
Das Herz der Jünglinge mit Siegsgenuß!
O säume nicht! erwache, strafe, siege!
Und sichre stets der Wahrheit Majestät,
Bis aus der Zeit geheimnißvoller Wiege,
Des Himmels Kind, der ew'ge Friede, geht!

Verlaß mit deinem Goͤtterſchilde,
Verlaß, o du der Kuͤhnen Genius,
Die Unſchuld nie! Gewinne dir und bilde
Das Herz der Juͤnglinge mit Siegsgenuß!
O ſaͤume nicht! erwache, ſtrafe, ſiege!
Und ſichre ſtets der Wahrheit Majeſtaͤt,
Bis aus der Zeit geheimnißvoller Wiege,
Des Himmels Kind, der ew'ge Friede, geht!

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[11/0019] Verlaß mit deinem Goͤtterſchilde, Verlaß, o du der Kuͤhnen Genius, Die Unſchuld nie! Gewinne dir und bilde Das Herz der Juͤnglinge mit Siegsgenuß! O ſaͤume nicht! erwache, ſtrafe, ſiege! Und ſichre ſtets der Wahrheit Majeſtaͤt, Bis aus der Zeit geheimnißvoller Wiege, Des Himmels Kind, der ew'ge Friede, geht!

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Zitationshilfe: Hölderlin, Friedrich: Gedichte. Stuttgart u. a., 1826, S. 11. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/hoelderlin_gedichte_1826/19>, abgerufen am 30.05.2024.