Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Jacobi, Friedrich Heinrich: Eduard Allwills Briefsammlung. Mit einer Zugabe von eigenen Briefen. Königsberg, 1792.

Bild:
<< vorherige Seite
Allwills Briefsammlung.

Die Natur in ihren schönen Formen spricht
figürlich zu uns, und die Auslegungsgabe ihrer
Chiffernschrift ist uns im moralischen Gefühl ver-
liehen. -- -- Schon der bloße Reiz in Farben
und Tönen nimmt gleichsam eine Sprache an,
die einen höhern Sinn zu enthalten scheint und
die Natur näher zu uns führt.

Kant (Cr. d. Uk. S. 168. 170).


Allwills Briefſammlung.

Die Natur in ihren ſchoͤnen Formen ſpricht
figuͤrlich zu uns, und die Auslegungsgabe ihrer
Chiffernſchrift iſt uns im moraliſchen Gefuͤhl ver-
liehen. — — Schon der bloße Reiz in Farben
und Toͤnen nimmt gleichſam eine Sprache an,
die einen hoͤhern Sinn zu enthalten ſcheint und
die Natur naͤher zu uns fuͤhrt.

Kant (Cr. d. Uk. S. 168. 170).


<TEI>
  <text>
    <front>
      <pb facs="#f0033" n="[XXVII]"/>
      <div n="1">
        <head> <hi rendition="#b">Allwills Brief&#x017F;ammlung.</hi> </head><lb/>
        <milestone rendition="#hr" unit="section"/>
        <cit>
          <quote>Die Natur in ihren &#x017F;cho&#x0364;nen <hi rendition="#g">Formen</hi> &#x017F;pricht<lb/>
figu&#x0364;rlich zu uns, und die Auslegungsgabe ihrer<lb/>
Chiffern&#x017F;chrift i&#x017F;t uns im morali&#x017F;chen Gefu&#x0364;hl ver-<lb/>
liehen. &#x2014; &#x2014; Schon der bloße <hi rendition="#g">Reiz</hi> in Farben<lb/>
und To&#x0364;nen nimmt gleich&#x017F;am eine Sprache an,<lb/>
die einen ho&#x0364;hern Sinn zu enthalten &#x017F;cheint und<lb/>
die Natur na&#x0364;her zu uns fu&#x0364;hrt.</quote><lb/>
          <bibl> <hi rendition="#et"><hi rendition="#g">Kant</hi> (Cr. d. Uk. S. 168. 170).</hi> </bibl>
        </cit><lb/>
        <milestone rendition="#hr" unit="section"/>
      </div>
    </front>
  </text>
</TEI>
[[XXVII]/0033] Allwills Briefſammlung. Die Natur in ihren ſchoͤnen Formen ſpricht figuͤrlich zu uns, und die Auslegungsgabe ihrer Chiffernſchrift iſt uns im moraliſchen Gefuͤhl ver- liehen. — — Schon der bloße Reiz in Farben und Toͤnen nimmt gleichſam eine Sprache an, die einen hoͤhern Sinn zu enthalten ſcheint und die Natur naͤher zu uns fuͤhrt. Kant (Cr. d. Uk. S. 168. 170).

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/jacobi_allwill_1792
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/jacobi_allwill_1792/33
Zitationshilfe: Jacobi, Friedrich Heinrich: Eduard Allwills Briefsammlung. Mit einer Zugabe von eigenen Briefen. Königsberg, 1792, S. [XXVII]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/jacobi_allwill_1792/33>, abgerufen am 06.03.2021.