Libelt, Karol: Wykłady Humboldta na uniwersytecie Berlińskim: notaty prelekcyj tych po uczniu Jego Karolu Libelcie. [s. l.], [1828]. [= Nachschrift der ‚Kosmos-Vorträge‛ Alexander von Humboldts in der Berliner Universität, 3.11.1827–26.4.1828.]weicht nur um so vieles ab um wie viel weicht nur um ſo vieles ab um wie viel <TEI> <text> <body> <div type="session" n="33"> <div n="1"> <div n="2"> <p><pb facs="#f0071" n="206"/> weicht nur um ſo vieles ab um wie viel<lb/> bei <hi rendition="#aq">chemi</hi>ſcher <choice><abbr>verbindug</abbr><expan resp="#SB">verbindung</expan></choice> <choice><abbr>dr</abbr><expan resp="#SB">der</expan></choice> Stoffe, ein<lb/><hi rendition="#aq"><choice><abbr>elekt. magn.</abbr><expan resp="#SB">elektromagnetiſcher</expan></choice></hi> Prozeß vor ſich geht. Die<lb/> Quellen in <hi rendition="#aq">Island</hi> haben an <hi rendition="#sup">3</hi>/<hi rendition="#sub">10</hi> der Be-<lb/> ſtandtheile von <unclear reason="illegible" resp="#SB"><hi rendition="#aq">loiatos</hi></unclear> Kieselerde. Auch<lb/> finden ſich <hi rendition="#aq">animali</hi>ſche <hi rendition="#aq">Substanzen</hi> darun-<lb/> ter, allein nicht durch <hi rendition="#aq">organi</hi>ſche ſondern<lb/> durch <hi rendition="#aq">chemi</hi>ſche Stoffe gebildet wie z B. <hi rendition="#aq">Amo-<lb/> niac</hi> – Ehe man die iñere Wärme noch nicht<lb/> kañte hat man die Quellen als <hi rendition="#aq">locale feno-<lb/> mene</hi> betrachtet. Man hat ſie ſich erklärt<lb/> als Wirkungen <choice><abbr>grßr</abbr><expan resp="#SB">großer</expan></choice> <hi rendition="#aq">galvani</hi>ſchen Säulen<lb/> welche die Schüchten der <hi rendition="#aq">Granit</hi>maſſen bilden.<lb/> Indeſſen fand man bald <choice><abbr>dß</abbr><expan resp="#SB">daß</expan></choice> auch andern<lb/> Gewässer <hi rendition="#aq">minerale</hi> Theile in ſich enthalten<choice><sic/><corr resp="#textloop">.</corr></choice><lb/> So hat das Brunnenwaſſer in <hi rendition="#aq">Berlin</hi> nach<lb/><hi rendition="#aq"><persName resp="#CT" ref="http://www.deutschestextarchiv.de/kosmos/person#gnd-118602640 http://d-nb.info/gnd/118602640">Rose</persName></hi> in einem <unclear reason="illegible">funt</unclear> <choice><abbr>Waſſr</abbr><expan resp="#SB">Wasser</expan></choice>, bis 12 <hi rendition="#aq">gran</hi><lb/> fixirter Beſtandtheile. Da doch das <unclear reason="illegible" resp="#textloop"><hi rendition="#aq">Castay-<lb/> nirbad</hi></unclear> nur 3 hat. Was die Gleichen der<lb/> Wärme <choice><abbr>ud</abbr><expan resp="#SB">und</expan></choice> die Beſtändigkeit der Be-<lb/> ſtandtheile anbelangt, <choice><sic>Zeigte</sic><corr resp="#SB">zeigte</corr></choice> ſich <choice><abbr>dß</abbr><expan resp="#SB">daß</expan></choice> <choice><abbr>dſe</abbr><expan resp="#SB">dieſe</expan></choice><lb/> auch nicht im̃er dieſelben ſind. So hat das<lb/><hi rendition="#aq">Marienbad</hi> jetzt andere Beſtandtheile als<lb/><note place="left">als Gasquellen<lb/></note>früher. Andere Quellen ſtoßen Luft-<lb/> arten aus, wie die <hi rendition="#aq">Petrawela</hi>. So iſt die<lb/></p> </div> </div> </div> </body> </text> </TEI> [206/0071]
weicht nur um ſo vieles ab um wie viel
bei chemiſcher verbindug dr Stoffe, ein
elekt. magn. Prozeß vor ſich geht. Die
Quellen in Island haben an 3/10 der Be-
ſtandtheile von loiatos Kieselerde. Auch
finden ſich animaliſche Substanzen darun-
ter, allein nicht durch organiſche ſondern
durch chemiſche Stoffe gebildet wie z B. Amo-
niac – Ehe man die iñere Wärme noch nicht
kañte hat man die Quellen als locale feno-
mene betrachtet. Man hat ſie ſich erklärt
als Wirkungen grßr galvaniſchen Säulen
welche die Schüchten der Granitmaſſen bilden.
Indeſſen fand man bald dß auch andern
Gewässer minerale Theile in ſich enthalten.
So hat das Brunnenwaſſer in Berlin nach
Rose in einem funt Waſſr, bis 12 gran
fixirter Beſtandtheile. Da doch das Castay-
nirbad nur 3 hat. Was die Gleichen der
Wärme ud die Beſtändigkeit der Be-
ſtandtheile anbelangt, zeigte ſich dß dſe
auch nicht im̃er dieſelben ſind. So hat das
Marienbad jetzt andere Beſtandtheile als
früher. Andere Quellen ſtoßen Luft-
arten aus, wie die Petrawela. So iſt die
als Gasquellen
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| Zitationshilfe: | Libelt, Karol: Wykłady Humboldta na uniwersytecie Berlińskim: notaty prelekcyj tych po uczniu Jego Karolu Libelcie. [s. l.], [1828]. [= Nachschrift der ‚Kosmos-Vorträge‛ Alexander von Humboldts in der Berliner Universität, 3.11.1827–26.4.1828.], S. 206. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/libelt_hs6623ii_1828/71>, abgerufen am 25.09.2024. |


