stellten Deputations-Tag zu schicken, und
entschuldiget sich, warum er solches nicht eher gethan. I. 530 ersuchet
Churfürst Johann Philippen zu Mäyntz, er möge es dahin vermitteln, daß dem
Grafen von Oldenburg in seiner Zoll-Foderung nicht eher Beyfall gegeben werde,
bis die andern Interessenten gehöret worden. I. 626. sqq. ersuchet König
Friedrich den dritten in Dänemarck, die Ruhe und Friede des Nieder-Sächsischen
Cräysses nicht zu turbiren. I. 636 Differentien zwischen demselben und Churfürst
Friedrich Wilhelmen von Brandenburg, wegen der Grafschafft Reinstein. II. 559.
sqq. 569. sqq. an denselben geschriebene Neu-Jahrs-Gratulationes verschiedener
hoher Personen. 594. 595. sqq. 609. 611. 615. 616. sqq.Augustus, Hertzog zu Hollstein-Beck, vid.
Hollstein-Beck.Augustus, Hertzog zu Hollstein-Sunderburg, signalisiret
sich in dem Treffen bey Lewentz wider die Türcken. II. 432. ingleichen in dem
Treffen bey St. Gothard. II. 452 gegen denselben bedanckt sich der Käyser
Leopold, wegen der in dem Treffen bey Lewentz erwiesenen besondern Tapfferkeit.
II. 433Augustus, Hertzog zu Sachsen, postulirter Administrator
des Ertz-Stiffts Magdeburg, wird zum Commissario ernennet, in der
Warnemündischen Zoll-Sache. I. 339. lässet deswegen ein Monitorial-Schreiben an
den König in Schweden ausfertigen. ibid. intercediret bey dem Käyser Ferdinando
III. vor die in denen Käyserlichen Erb-Landen befindliche Evangelische
Unterthanen. I. 409 ermahnet König Friedrich den dritten in Dänemarck, die Ruhe
des Nieder-Sächsischen Cräysses nicht zu turbiren. I. 635 recommandiret Hertzog
Johann Ernsten zu Sachsen-Weimar einen Jäger-Purschen zu seinen Diensten. II.
621 dessen Cantzler und Räthe zu Weissenfelß gratuliren ihm zum neuen Jahr. III.
863 eröffnet Churfürst Carl Ludwigen zu Pfaltz seine Gedan-
stellten Deputations-Tag zu schicken, und
entschuldiget sich, warum er solches nicht eher gethan. I. 530 ersuchet
Churfürst Johann Philippen zu Mäyntz, er möge es dahin vermitteln, daß dem
Grafen von Oldenburg in seiner Zoll-Foderung nicht eher Beyfall gegeben werde,
bis die andern Interessenten gehöret worden. I. 626. sqq. ersuchet König
Friedrich den dritten in Dänemarck, die Ruhe und Friede des Nieder-Sächsischen
Cräysses nicht zu turbiren. I. 636 Differentien zwischen demselben und Churfürst
Friedrich Wilhelmen von Brandenburg, wegen der Grafschafft Reinstein. II. 559.
sqq. 569. sqq. an denselben geschriebene Neu-Jahrs-Gratulationes verschiedener
hoher Personen. 594. 595. sqq. 609. 611. 615. 616. sqq.Augustus, Hertzog zu Hollstein-Beck, vid.
Hollstein-Beck.Augustus, Hertzog zu Hollstein-Sunderburg, signalisiret
sich in dem Treffen bey Lewentz wider die Türcken. II. 432. ingleichen in dem
Treffen bey St. Gothard. II. 452 gegen denselben bedanckt sich der Käyser
Leopold, wegen der in dem Treffen bey Lewentz erwiesenen besondern Tapfferkeit.
II. 433Augustus, Hertzog zu Sachsen, postulirter Administrator
des Ertz-Stiffts Magdeburg, wird zum Commissario ernennet, in der
Warnemündischen Zoll-Sache. I. 339. lässet deswegen ein Monitorial-Schreiben an
den König in Schweden ausfertigen. ibid. intercediret bey dem Käyser Ferdinando
III. vor die in denen Käyserlichen Erb-Landen befindliche Evangelische
Unterthanen. I. 409 ermahnet König Friedrich den dritten in Dänemarck, die Ruhe
des Nieder-Sächsischen Cräysses nicht zu turbiren. I. 635 recommandiret Hertzog
Johann Ernsten zu Sachsen-Weimar einen Jäger-Purschen zu seinen Diensten. II.
621 dessen Cantzler und Räthe zu Weissenfelß gratuliren ihm zum neuen Jahr. III.
863 eröffnet Churfürst Carl Ludwigen zu Pfaltz seine Gedan-
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stellten Deputations-Tag zu schicken, und
entschuldiget sich, warum er solches nicht eher gethan. I. 530 ersuchet
Churfürst Johann Philippen zu Mäyntz, er möge es dahin vermitteln, daß dem
Grafen von Oldenburg in seiner Zoll-Foderung nicht eher Beyfall gegeben werde,
bis die andern Interessenten gehöret worden. I. 626. sqq. ersuchet König
Friedrich den dritten in Dänemarck, die Ruhe und Friede des Nieder-Sächsischen
Cräysses nicht zu turbiren. I. 636 Differentien zwischen demselben und Churfürst
Friedrich Wilhelmen von Brandenburg, wegen der Grafschafft Reinstein. II. 559.
sqq. 569. sqq. an denselben geschriebene Neu-Jahrs-Gratulationes verschiedener
hoher Personen. 594. 595. sqq. 609. 611. 615. 616. sqq.</l><l><hirendition="#in">A</hi>ugustus, Hertzog zu Hollstein-Beck, vid.
Hollstein-Beck.</l><l><hirendition="#in">A</hi>ugustus, Hertzog zu Hollstein-Sunderburg, signalisiret
sich in dem Treffen bey Lewentz wider die Türcken. II. 432. ingleichen in dem
Treffen bey St. Gothard. II. 452 gegen denselben bedanckt sich der Käyser
Leopold, wegen der in dem Treffen bey Lewentz erwiesenen besondern Tapfferkeit.
II. 433</l><l><hirendition="#in">A</hi>ugustus, Hertzog zu Sachsen, postulirter Administrator
des Ertz-Stiffts Magdeburg, wird zum Commissario ernennet, in der
Warnemündischen Zoll-Sache. I. 339. lässet deswegen ein Monitorial-Schreiben an
den König in Schweden ausfertigen. ibid. intercediret bey dem Käyser Ferdinando
III. vor die in denen Käyserlichen Erb-Landen befindliche Evangelische
Unterthanen. I. 409 ermahnet König Friedrich den dritten in Dänemarck, die Ruhe
des Nieder-Sächsischen Cräysses nicht zu turbiren. I. 635 recommandiret Hertzog
Johann Ernsten zu Sachsen-Weimar einen Jäger-Purschen zu seinen Diensten. II.
621 dessen Cantzler und Räthe zu Weissenfelß gratuliren ihm zum neuen Jahr. III.
863 eröffnet Churfürst Carl Ludwigen zu Pfaltz seine Gedan-
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stellten Deputations-Tag zu schicken, und entschuldiget sich, warum er solches nicht eher gethan. I. 530 ersuchet Churfürst Johann Philippen zu Mäyntz, er möge es dahin vermitteln, daß dem Grafen von Oldenburg in seiner Zoll-Foderung nicht eher Beyfall gegeben werde, bis die andern Interessenten gehöret worden. I. 626. sqq. ersuchet König Friedrich den dritten in Dänemarck, die Ruhe und Friede des Nieder-Sächsischen Cräysses nicht zu turbiren. I. 636 Differentien zwischen demselben und Churfürst Friedrich Wilhelmen von Brandenburg, wegen der Grafschafft Reinstein. II. 559. sqq. 569. sqq. an denselben geschriebene Neu-Jahrs-Gratulationes verschiedener hoher Personen. 594. 595. sqq. 609. 611. 615. 616. sqq. Augustus, Hertzog zu Hollstein-Beck, vid. Hollstein-Beck. Augustus, Hertzog zu Hollstein-Sunderburg, signalisiret sich in dem Treffen bey Lewentz wider die Türcken. II. 432. ingleichen in dem Treffen bey St. Gothard. II. 452 gegen denselben bedanckt sich der Käyser Leopold, wegen der in dem Treffen bey Lewentz erwiesenen besondern Tapfferkeit. II. 433 Augustus, Hertzog zu Sachsen, postulirter Administrator des Ertz-Stiffts Magdeburg, wird zum Commissario ernennet, in der Warnemündischen Zoll-Sache. I. 339. lässet deswegen ein Monitorial-Schreiben an den König in Schweden ausfertigen. ibid. intercediret bey dem Käyser Ferdinando III. vor die in denen Käyserlichen Erb-Landen befindliche Evangelische Unterthanen. I. 409 ermahnet König Friedrich den dritten in Dänemarck, die Ruhe des Nieder-Sächsischen Cräysses nicht zu turbiren. I. 635 recommandiret Hertzog Johann Ernsten zu Sachsen-Weimar einen Jäger-Purschen zu seinen Diensten. II. 621 dessen Cantzler und Räthe zu Weissenfelß gratuliren ihm zum neuen Jahr. III. 863 eröffnet Churfürst Carl Ludwigen zu Pfaltz seine Gedan-
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Lünig, Johann Christian: Die Teutsche Reichs-Cantzley. Achter Theil. nebst zwey vollständigen Registern. Leipzig, 1714, S. . In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/luenig_reichscantzley_1714/704>, abgerufen am 26.09.2024.
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