Lütkemann, Joachim: Harpffe Von zehen Seyten. Frankfurt/Leipzig, 1674.so daß die Harpff noch klingt. Wer ihren Klang wird fassen/ kan in Gott seyn erfreut/ und fühlen gleicher- massen als währ/ es Davids Harpff/ (a) daß durch ihr gantz erliegt der böse Trauer Geist. Wer in der Sünden Decken gewunden schläffet fest/ den kan die Harpff erwecken/ Wol dem der ihren Thon zu Hertzen neh- men kan: Der wünschet sich gewiß/ dahin/ da himmlisch Leben und Englische Music denselben Held umge- ben/ der für uns starb zufrüh! Wer dann? Herr Lütkeman. (a) 1. Sam. 16. C. v. 23. Ver-
ſo daß die Harpff noch klingt. Wer ihren Klang wird faſſen/ kan in Gott ſeyn erfreut/ und fühlen gleicher- maſſen als währ/ es Davids Harpff/ (a) daß durch ihr gantz erliegt der böſe Trauer Geiſt. Wer in der Sünden Decken gewunden ſchläffet feſt/ den kan die Harpff erwecken/ Wol dem der ihren Thon zu Hertzen neh- men kan: Der wünſchet ſich gewiß/ dahin/ da him̃liſch Leben und Engliſche Muſic denſelben Held umge- ben/ der für uns ſtarb zufrüh! Wer dann? Herꝛ Lütkeman. (a) 1. Sam. 16. C. v. 23. Ver-
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ſo daß die Harpff noch klingt. Wer ihren
Klang wird faſſen/
kan in Gott ſeyn erfreut/ und fühlen gleicher-
maſſen
als währ/ es Davids Harpff/ (a) daß durch
ihr gantz erliegt
der böſe Trauer Geiſt. Wer in der Sünden
Decken
gewunden ſchläffet feſt/ den kan die Harpff
erwecken/
Wol dem der ihren Thon zu Hertzen neh-
men kan:
Der wünſchet ſich gewiß/ dahin/ da him̃liſch
Leben
und Engliſche Muſic denſelben Held umge-
ben/
der für uns ſtarb zufrüh! Wer dann? Herꝛ
Lütkeman.
(a) 1. Sam. 16. C. v. 23.
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