Lütkemann, Joachim: Harpffe Von zehen Seyten. Frankfurt/Leipzig, 1674.über den 66. Psalm 4. Wann wir erfahren müssen Feur oder Wassers-Noth/ So werden wir gerissen Auß solcher Angst durch GOtt. 5. Ja/ werden wir geleget In einen Thurn hinein/ Ists GOtt/ der mit uns träget Das Joch/ und hilfft allein. 6. Er wil uns auch erqvicken/ Wann wir sind in der Noth/ Er lässt uns nicht ersticken/ Zum Schlaff macht Er den Tod. Die 4. Betrachtung. Von dem Danck-Opffer/ dazu die Hei- HErrliche Dinge werden in dir gepre- Was-
über den 66. Pſalm 4. Wann wir erfahren müſſen Feur oder Waſſers-Noth/ So werden wir geriſſen Auß ſolcher Angſt durch GOtt. 5. Ja/ werden wir geleget In einen Thurn hinein/ Iſts GOtt/ der mit uns träget Das Joch/ und hilfft allein. 6. Er wil uns auch erqvicken/ Wann wir ſind in der Noth/ Er läſſt uns nicht erſticken/ Zum Schlaff macht Er den Tod. Die 4. Betrachtung. Von dem Danck-Opffer/ dazu die Hei- HErrliche Dinge werden in dir gepre- Waſ-
<TEI> <text> <body> <div n="1"> <div n="2"> <lg type="poem"> <pb facs="#f0253" n="230"/> <fw place="top" type="header">über den 66. Pſalm</fw><lb/> <lg n="4"> <l>4. <hi rendition="#fr">Wann wir erfahren müſſen</hi></l><lb/> <l> <hi rendition="#fr">Feur oder Waſſers-Noth/</hi> </l><lb/> <l> <hi rendition="#fr">So werden wir geriſſen</hi> </l><lb/> <l> <hi rendition="#fr">Auß ſolcher Angſt durch GOtt.</hi> </l> </lg><lb/> <lg n="5"> <l>5. <hi rendition="#fr">Ja/ werden wir geleget</hi></l><lb/> <l> <hi rendition="#fr">In einen Thurn hinein/</hi> </l><lb/> <l> <hi rendition="#fr">Iſts GOtt/ der mit uns träget</hi> </l><lb/> <l> <hi rendition="#fr">Das Joch/ und hilfft allein.</hi> </l> </lg><lb/> <lg n="6"> <l>6. <hi rendition="#fr">Er wil uns auch erqvicken/</hi></l><lb/> <l> <hi rendition="#fr">Wann wir ſind in der Noth/</hi> </l><lb/> <l> <hi rendition="#fr">Er läſſt uns nicht erſticken/</hi> </l><lb/> <l> <hi rendition="#fr">Zum Schlaff macht Er den Tod.</hi> </l> </lg> </lg> </div><lb/> <milestone rendition="#hr" unit="section"/><lb/> <div n="2"> <head> <hi rendition="#fr">Die 4. Betrachtung.</hi> </head><lb/> <argument> <p> <hi rendition="#c">Von dem Danck-Opffer/ dazu die Hei-<lb/> ligen GOttes durch ein Gelübd ver-<lb/> bunden ſeyn.</hi> </p> </argument><lb/> <p><hi rendition="#in">H</hi>Errliche Dinge werden in dir gepre-<lb/> digt/ du Stadt Gottes. So rufft der<lb/> Geiſt im 87. Pſalm v. 3. Betrachten<lb/> wir Chriſti Perſon und Ambt/ was für herrliche<lb/> wunderliche Dinge ſehen wir? Kommen wir<lb/> auff die wunderliche Regierung Gottes/ wie er<lb/> ſeine außerwehlte Kinder durchs Feuer und<lb/> <fw place="bottom" type="catch">Waſ-</fw><lb/></p> </div> </div> </body> </text> </TEI> [230/0253]
über den 66. Pſalm
4. Wann wir erfahren müſſen
Feur oder Waſſers-Noth/
So werden wir geriſſen
Auß ſolcher Angſt durch GOtt.
5. Ja/ werden wir geleget
In einen Thurn hinein/
Iſts GOtt/ der mit uns träget
Das Joch/ und hilfft allein.
6. Er wil uns auch erqvicken/
Wann wir ſind in der Noth/
Er läſſt uns nicht erſticken/
Zum Schlaff macht Er den Tod.
Die 4. Betrachtung.
Von dem Danck-Opffer/ dazu die Hei-
ligen GOttes durch ein Gelübd ver-
bunden ſeyn.
HErrliche Dinge werden in dir gepre-
digt/ du Stadt Gottes. So rufft der
Geiſt im 87. Pſalm v. 3. Betrachten
wir Chriſti Perſon und Ambt/ was für herrliche
wunderliche Dinge ſehen wir? Kommen wir
auff die wunderliche Regierung Gottes/ wie er
ſeine außerwehlte Kinder durchs Feuer und
Waſ-
Suche im WerkInformationen zum Werk
Download dieses Werks
XML (TEI P5) ·
HTML ·
Text Metadaten zum WerkTEI-Header · CMDI · Dublin Core Ansichten dieser Seite
Voyant Tools
|
| URL zu diesem Werk: | https://www.deutschestextarchiv.de/luettkemann_harpffe_1674 |
| URL zu dieser Seite: | https://www.deutschestextarchiv.de/luettkemann_harpffe_1674/253 |
| Zitationshilfe: | Lütkemann, Joachim: Harpffe Von zehen Seyten. Frankfurt/Leipzig, 1674, S. 230. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/luettkemann_harpffe_1674/253>, abgerufen am 06.08.2024. |


