Lütkemann, Joachim: Harpffe Von zehen Seyten. Frankfurt/Leipzig, 1674.Die andere Betrachtung. 7. Was straff bar ist/ GOtt nicht vergist Mit Straffen anzudeuten/ Denn sein Gericht Nicht minder liegt Entzogen von den Leuten. 8. Nun bin ich wohl Der Sünden voll/ Wil aber nicht verzagen; Die Güte nicht Geringer wigt Wenn mans bringt zu der Wagen. 9. Die Erde voll Der Güte/ soll Davon ein Zeugniß geben. GOtt mich ernehrt/ Dazu beschert In Christo himmlisch Leben. Die 3. Betrachtung. Von dem Nachdruck Göttlicher Verordnung. WIr erinnern uns auß der Beschreibung auß
Die andere Betrachtung. 7. Was ſtraff bar iſt/ GOtt nicht vergiſt Mit Straffen anzudeuten/ Denn ſein Gericht Nicht minder liegt Entzogen von den Leuten. 8. Nun bin ich wohl Der Sünden voll/ Wil aber nicht verzagen; Die Güte nicht Geringer wigt Wenn mans bringt zu der Wagen. 9. Die Erde voll Der Güte/ ſoll Davon ein Zeugniß geben. GOtt mich ernehrt/ Dazu beſchert In Chriſto himmliſch Leben. Die 3. Betrachtung. Von dem Nachdruck Göttlicher Verordnung. WIr erinnern uns auß der Beſchreibung auß
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Die andere Betrachtung.
7. Was ſtraff bar iſt/
GOtt nicht vergiſt
Mit Straffen anzudeuten/
Denn ſein Gericht
Nicht minder liegt
Entzogen von den Leuten.
8. Nun bin ich wohl
Der Sünden voll/
Wil aber nicht verzagen;
Die Güte nicht
Geringer wigt
Wenn mans bringt zu der Wagen.
9. Die Erde voll
Der Güte/ ſoll
Davon ein Zeugniß geben.
GOtt mich ernehrt/
Dazu beſchert
In Chriſto himmliſch Leben.
Die 3. Betrachtung.
Von dem Nachdruck Göttlicher
Verordnung.
WIr erinnern uns auß der Beſchreibung
der Aufferſtehung unſers HErrn JE-
ſu Chriſti/ wie der Engel des HErrn
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| Zitationshilfe: | Lütkemann, Joachim: Harpffe Von zehen Seyten. Frankfurt/Leipzig, 1674, S. 27. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/luettkemann_harpffe_1674/50>, abgerufen am 06.08.2024. |


