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Mayer, Johann Tobias: Vollständiger Lehrbegriff der höhern Analysis. Bd. 1. Göttingen, 1818.

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Einleitung.

Einige allgemeine Sätze über die
Functionen.


§. I.

1. Wenn x, y, z nach Gefallen veränderliche
Grössen bedeuten, so wird ein jeder Ausdruck,
welcher durch eine oder mehrere solcher veränderli-
cher Grössen gegeben ist z. B. a x2 + b;
x3 + 2 y2 + 5; x y2 + z + b x; sqrt (a x + b y);
log
[Formel 1] u. d. gl. eine Function dieser
veränderlichen Grössen genannt.

2. Man bezeichnet gewöhnlich die veränder-
lichen Grössen
mit den letztern Buchstaben des
Alphabeths, und die unveränderlichen d. i.
diejenigen deren Werth man ungeändert läßt,

wäh-
A

Einleitung.

Einige allgemeine Saͤtze uͤber die
Functionen.


§. I.

1. Wenn x, y, z nach Gefallen veraͤnderliche
Groͤſſen bedeuten, ſo wird ein jeder Ausdruck,
welcher durch eine oder mehrere ſolcher veraͤnderli-
cher Groͤſſen gegeben iſt z. B. a x2 + b;
x3 + 2 y2 + 5; x y2 + z + b x; √ (a x + b y);
log
[Formel 1] u. d. gl. eine Function dieſer
veraͤnderlichen Groͤſſen genannt.

2. Man bezeichnet gewoͤhnlich die veraͤnder-
lichen Groͤſſen
mit den letztern Buchſtaben des
Alphabeths, und die unveraͤnderlichen d. i.
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A
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[[1]/0019] Einleitung. Einige allgemeine Saͤtze uͤber die Functionen. §. I. 1. Wenn x, y, z nach Gefallen veraͤnderliche Groͤſſen bedeuten, ſo wird ein jeder Ausdruck, welcher durch eine oder mehrere ſolcher veraͤnderli- cher Groͤſſen gegeben iſt z. B. a x2 + b; x3 + 2 y2 + 5; x y2 + z + b x; √ (a x + b y); log [FORMEL] u. d. gl. eine Function dieſer veraͤnderlichen Groͤſſen genannt. 2. Man bezeichnet gewoͤhnlich die veraͤnder- lichen Groͤſſen mit den letztern Buchſtaben des Alphabeths, und die unveraͤnderlichen d. i. diejenigen deren Werth man ungeaͤndert laͤßt, waͤh- A

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Zitationshilfe: Mayer, Johann Tobias: Vollständiger Lehrbegriff der höhern Analysis. Bd. 1. Göttingen, 1818, S. [1]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/mayer_analysis01_1818/19>, abgerufen am 18.04.2021.