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Mörike, Eduard: Gedichte. Stuttgart, 1838.

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An Florentine.
Wildes Mädchen! schau mir doch
Einmal recht in's Auge!
Ob so gar nichts dir darin
Nur ein wenig tauge?
Zwar dein liebes Bild hast du
Oefters drin gesehen,
Freutest auch des Spiegels dich,
Läß'st ihn wieder stehen.
Doch so mußt du mehr und mehr
Dir darin gefallen,
Und am Ende bleibt er dir
Lieb und werth vor allen.

An Florentine.
Wildes Maͤdchen! ſchau mir doch
Einmal recht in's Auge!
Ob ſo gar nichts dir darin
Nur ein wenig tauge?
Zwar dein liebes Bild haſt du
Oefters drin geſehen,
Freuteſt auch des Spiegels dich,
Laͤß'ſt ihn wieder ſtehen.
Doch ſo mußt du mehr und mehr
Dir darin gefallen,
Und am Ende bleibt er dir
Lieb und werth vor allen.

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[201/0217] An Florentine. Wildes Maͤdchen! ſchau mir doch Einmal recht in's Auge! Ob ſo gar nichts dir darin Nur ein wenig tauge? Zwar dein liebes Bild haſt du Oefters drin geſehen, Freuteſt auch des Spiegels dich, Laͤß'ſt ihn wieder ſtehen. Doch ſo mußt du mehr und mehr Dir darin gefallen, Und am Ende bleibt er dir Lieb und werth vor allen.

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Zitationshilfe: Mörike, Eduard: Gedichte. Stuttgart, 1838, S. 201. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/moerike_gedichte_1838/217>, abgerufen am 27.05.2022.