Moritz, Karl Philipp (Hrsg.): Gnothi sauton oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde. Bd. 4, St. 2. Berlin, 1786.
7. Schack Fluurs Jugendgeschichte. Ein Beitrag zur Erfahrungsseelenkunde, von C. F. Pockels. Erstes Stück. Schack Fluur war der jüngste Sohn eines würdigen Landgeistlichen in einem Brandenburgischen Dorfe ohnweit H**. Dieser Mann, welcher sich durch einen unermüdeten Fleiß in den Wissenschaften aus einem niedern und höchstdürftigen Zustande nach und nach emporgeschwungen hatte, stand durchgehends in dem Rufe eines sehr rechtschaffenen und einsichtsvollen Predigers, und seine Gemeinde, die ihn seiner Amtsstrenge ohnerachtet wie einen Vater liebte, beweint noch jetzt den Ver-
7. Schack Fluurs Jugendgeschichte. Ein Beitrag zur Erfahrungsseelenkunde, von C. F. Pockels. Erstes Stuͤck. Schack Fluur war der juͤngste Sohn eines wuͤrdigen Landgeistlichen in einem Brandenburgischen Dorfe ohnweit H**. Dieser Mann, welcher sich durch einen unermuͤdeten Fleiß in den Wissenschaften aus einem niedern und hoͤchstduͤrftigen Zustande nach und nach emporgeschwungen hatte, stand durchgehends in dem Rufe eines sehr rechtschaffenen und einsichtsvollen Predigers, und seine Gemeinde, die ihn seiner Amtsstrenge ohnerachtet wie einen Vater liebte, beweint noch jetzt den Ver- <TEI> <text> <body> <div n="1"> <div n="2"> <div n="3"> <div n="4"> <p><pb facs="#f0096" n="96"/><lb/> und also bei dem Besuch, den wir bei ihm abstatteten, ohngefaͤhr <hi rendition="#b">anderthalb Jahr</hi> alt gewesen seyn mag. </p> <closer> <signed> <hi rendition="#right"> <hi rendition="#b"> <persName ref="#ref0007"><note type="editorial">Goens, Rijklof Michael van</note>Van Goens.</persName> </hi> </hi> </signed> </closer><lb/> </div> </div> <div n="3"> <head>7. Schack Fluurs Jugendgeschichte. Ein Beitrag zur Erfahrungsseelenkunde, von C. F. Pockels.</head><lb/> <note type="editorial"> <bibl> <persName ref="#ref2"><note type="editorial"/>Pockels, Carl Friedrich</persName> </bibl> </note> <div n="4"> <head>Erstes Stuͤck.</head><lb/> <p>Schack Fluur war der juͤngste Sohn eines wuͤrdigen Landgeistlichen in einem Brandenburgischen Dorfe ohnweit <hi rendition="#b">H**.</hi> Dieser Mann, welcher sich durch einen unermuͤdeten Fleiß in den Wissenschaften aus einem niedern und hoͤchstduͤrftigen Zustande nach und nach emporgeschwungen hatte, stand durchgehends in dem Rufe eines sehr rechtschaffenen und einsichtsvollen Predigers, und seine Gemeinde, die ihn seiner Amtsstrenge ohnerachtet wie einen Vater liebte, beweint noch jetzt den Ver-<lb/></p> </div> </div> </div> </div> </body> </text> </TEI> [96/0096]
und also bei dem Besuch, den wir bei ihm abstatteten, ohngefaͤhr anderthalb Jahr alt gewesen seyn mag.
Van Goens.
7. Schack Fluurs Jugendgeschichte. Ein Beitrag zur Erfahrungsseelenkunde, von C. F. Pockels.
Erstes Stuͤck.
Schack Fluur war der juͤngste Sohn eines wuͤrdigen Landgeistlichen in einem Brandenburgischen Dorfe ohnweit H**. Dieser Mann, welcher sich durch einen unermuͤdeten Fleiß in den Wissenschaften aus einem niedern und hoͤchstduͤrftigen Zustande nach und nach emporgeschwungen hatte, stand durchgehends in dem Rufe eines sehr rechtschaffenen und einsichtsvollen Predigers, und seine Gemeinde, die ihn seiner Amtsstrenge ohnerachtet wie einen Vater liebte, beweint noch jetzt den Ver-
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| Zitationshilfe: | Moritz, Karl Philipp (Hrsg.): Gnothi sauton oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde. Bd. 4, St. 2. Berlin, 1786, S. 96. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/moritz_erfahrungsseelenkunde0402_1786/96>, abgerufen am 11.09.2024. |


