Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Herders Conversations-Lexikon. Bd. 2. Freiburg im Breisgau, 1854.

Bild:
<< vorherige Seite

bekannte Landgraf Philipp, dieselben 1539 unter einem gewöhnlichen Stein verscharren ließ. Seit Dietrich v. Apolda wurde das Leben der hl. E. oft beschrieben, neuestens vom Grafen Montalembert, dessen Schrift I. Ph. Städtler 1837 ins Deutsche übersetzte.


Elisabeth, Königin von England, geb. 17. Sept. 1533, Tochter Heinrichs VIII. und der Anna Boleyn, von ihrem Vater selbst nach der Hinrichtung der Mutter als Bastard erklärt, später wieder legitimirt, wurde in ihrer Erziehung verwahrlost, entwickelte aber während ihrer bedrängten Jugendzeit einen Verstand, wie er selten bei Frauen erscheint, stellte sich während der Regierung ihrer Stiefschwester Maria (1553-58) gutkatholisch, unterhielt jedoch mit den Häuptern der Anglikaner (s. Burleigh) ein fortwährendes Einverständniß. Als sie 1558 den Thron bestieg, erklärte sie sich für die Reformation, denn 1. als Katholikin hätte sie selbst zugeben müssen, daß sie im Ehebruche erzeugt wurde; 2. machte die verwittwete junge Königin von Frankreich und Schottland, Maria Stuart, als Abkömmling der ältesten Schwester Heinrichs VIII., Ansprüche auf den engl. Thron, und ihre Ansprüche wurden von den engl. Katholiken, von dem Papste u. den kath. Mächten unterstützt. Diese Einmischung des Auslands machte E.s Sache zur nationalen u. gab dadurch dem engl. Protestantismus eine festere Unterlage, als er bisher bei dem Volke gehabt hatte. E. stellte die anglikan. Kirche wieder her und beherrschte dieselbe vollständig; die Sekten verfolgte sie mit Geldstrafen und Gefängniß, die Katholiken aber mit Feuer u. Schwert, seitdem (1570) Papst Pius V. sie der Ketzerri schuldig und ihre Unterthanen des Eides der Treue ledig erklärt hatte; Katholik u. Hochverräther galten als eines und dasselbe. In England endeten Hunderte von Geistlichen und Laien durch Henkershand oder in qualvoller Gefangenschaft, in Irland aber wurden die Geistlichen geächtet u. wie wilde Thiere verfolgt. Die Königin Maria Stuart von Schottland, ihre Mitbewerberin um den engl. Thron und die Hoffnung der engl. Katholiken, wurde von E. mit ausdauernder Feindschaft verfolgt; engl. Unterstützung förderte eine schott. Empörung nach der andern, bis sich Maria zur Flucht nach England genöthigt sah (1568). Sie wurde von E. sogleich gefangen gehalten, und da sich Verschwörungen zu Marias Gunsten bildeten u. besonders Spanien die kath. Königin gegen E. zu gebrauchen sich alle Mühe gab, wurde Marias Tod eine Forderung des fanatisch protest. Englands und E. durfte es wagen, ihre Nebenbuhlerin 1586 verurtheilen und 8. Febr. 1587 hinrichten zu lassen. E. verstand es aber auch, den Protestantismus auf dem Festlande zum Vortheile Englands zu benutzen; dabei ließ sie sich aber nie so weit ein, daß bei einem Mißlingen solcher Operationen gegen das Ausland die engl. Macht selbst einen unheilbaren Schlag erhalten konnte. Sie unterstützte z. B. die deutschen protest. Fürsten mit Geld und Rath, die franz. Hugenotten mit Geld, Munition und einigen Hilfstruppen, nachhaltiger aber die aufgestandenen Niederländer gegen Spanien. Philipp II. wollte diesem Spiele ein Ende machen und sandte 1588 die sog. unüberwindliche Flotte gegen E., die aber durch Stürme zerstreut und von den Engländern größtentheils vernichtet wurde. Die engl. Flagge wehte von da an in den span. Gewässern. Cadix wurde geplündert, Drake u. Raleigh siegten und plünderten in Westindien u. dem stillen Ocean, es wurde die Colonie Virginien in Nordamerika gegründet, die Grundlage zu der engl. Macht in Ostindien gelegt, mit einem Worte, England wurde durch E. zur europäischen Großmacht, daher E. von den Engländern ihrer Zeit gefeiert wurde, wie sie bei den jetzigen nicht weniger Preis und Lob ärntet. Den Staatshaushalt führte sie musterhaft, ja geizte selbst mit ihrem Einkommen; in Handelsangelegenheiten mischte sie sich nicht, außer wenn es sich um die Beförderung des Verkehrs mit dem Auslande handelte; die Fabrikation belastete sie so wenig als möglich, erleichterte niederländ. und franz. Flüchtlingen die Niederlassung in England, wodurch die engl. Industrie, namentlich in Tuch und Eisen, sich merklich hob.

bekannte Landgraf Philipp, dieselben 1539 unter einem gewöhnlichen Stein verscharren ließ. Seit Dietrich v. Apolda wurde das Leben der hl. E. oft beschrieben, neuestens vom Grafen Montalembert, dessen Schrift I. Ph. Städtler 1837 ins Deutsche übersetzte.


Elisabeth, Königin von England, geb. 17. Sept. 1533, Tochter Heinrichs VIII. und der Anna Boleyn, von ihrem Vater selbst nach der Hinrichtung der Mutter als Bastard erklärt, später wieder legitimirt, wurde in ihrer Erziehung verwahrlost, entwickelte aber während ihrer bedrängten Jugendzeit einen Verstand, wie er selten bei Frauen erscheint, stellte sich während der Regierung ihrer Stiefschwester Maria (1553–58) gutkatholisch, unterhielt jedoch mit den Häuptern der Anglikaner (s. Burleigh) ein fortwährendes Einverständniß. Als sie 1558 den Thron bestieg, erklärte sie sich für die Reformation, denn 1. als Katholikin hätte sie selbst zugeben müssen, daß sie im Ehebruche erzeugt wurde; 2. machte die verwittwete junge Königin von Frankreich und Schottland, Maria Stuart, als Abkömmling der ältesten Schwester Heinrichs VIII., Ansprüche auf den engl. Thron, und ihre Ansprüche wurden von den engl. Katholiken, von dem Papste u. den kath. Mächten unterstützt. Diese Einmischung des Auslands machte E.s Sache zur nationalen u. gab dadurch dem engl. Protestantismus eine festere Unterlage, als er bisher bei dem Volke gehabt hatte. E. stellte die anglikan. Kirche wieder her und beherrschte dieselbe vollständig; die Sekten verfolgte sie mit Geldstrafen und Gefängniß, die Katholiken aber mit Feuer u. Schwert, seitdem (1570) Papst Pius V. sie der Ketzerri schuldig und ihre Unterthanen des Eides der Treue ledig erklärt hatte; Katholik u. Hochverräther galten als eines und dasselbe. In England endeten Hunderte von Geistlichen und Laien durch Henkershand oder in qualvoller Gefangenschaft, in Irland aber wurden die Geistlichen geächtet u. wie wilde Thiere verfolgt. Die Königin Maria Stuart von Schottland, ihre Mitbewerberin um den engl. Thron und die Hoffnung der engl. Katholiken, wurde von E. mit ausdauernder Feindschaft verfolgt; engl. Unterstützung förderte eine schott. Empörung nach der andern, bis sich Maria zur Flucht nach England genöthigt sah (1568). Sie wurde von E. sogleich gefangen gehalten, und da sich Verschwörungen zu Marias Gunsten bildeten u. besonders Spanien die kath. Königin gegen E. zu gebrauchen sich alle Mühe gab, wurde Marias Tod eine Forderung des fanatisch protest. Englands und E. durfte es wagen, ihre Nebenbuhlerin 1586 verurtheilen und 8. Febr. 1587 hinrichten zu lassen. E. verstand es aber auch, den Protestantismus auf dem Festlande zum Vortheile Englands zu benutzen; dabei ließ sie sich aber nie so weit ein, daß bei einem Mißlingen solcher Operationen gegen das Ausland die engl. Macht selbst einen unheilbaren Schlag erhalten konnte. Sie unterstützte z. B. die deutschen protest. Fürsten mit Geld und Rath, die franz. Hugenotten mit Geld, Munition und einigen Hilfstruppen, nachhaltiger aber die aufgestandenen Niederländer gegen Spanien. Philipp II. wollte diesem Spiele ein Ende machen und sandte 1588 die sog. unüberwindliche Flotte gegen E., die aber durch Stürme zerstreut und von den Engländern größtentheils vernichtet wurde. Die engl. Flagge wehte von da an in den span. Gewässern. Cadix wurde geplündert, Drake u. Raleigh siegten und plünderten in Westindien u. dem stillen Ocean, es wurde die Colonie Virginien in Nordamerika gegründet, die Grundlage zu der engl. Macht in Ostindien gelegt, mit einem Worte, England wurde durch E. zur europäischen Großmacht, daher E. von den Engländern ihrer Zeit gefeiert wurde, wie sie bei den jetzigen nicht weniger Preis und Lob ärntet. Den Staatshaushalt führte sie musterhaft, ja geizte selbst mit ihrem Einkommen; in Handelsangelegenheiten mischte sie sich nicht, außer wenn es sich um die Beförderung des Verkehrs mit dem Auslande handelte; die Fabrikation belastete sie so wenig als möglich, erleichterte niederländ. und franz. Flüchtlingen die Niederlassung in England, wodurch die engl. Industrie, namentlich in Tuch und Eisen, sich merklich hob.

<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div type="lexiconEntry" n="2">
          <p><pb facs="#f0543" n="542"/>
bekannte Landgraf Philipp, dieselben 1539 unter einem gewöhnlichen Stein verscharren ließ. Seit Dietrich v. Apolda wurde das Leben der hl. E. oft beschrieben, neuestens vom Grafen Montalembert, dessen Schrift I. Ph. Städtler 1837 ins Deutsche übersetzte.</p><lb/>
        </div>
        <div type="lexiconEntry" n="2">
          <p><hi rendition="#b">Elisabeth</hi>, Königin von England, geb. 17. Sept. 1533, Tochter Heinrichs VIII. und der Anna Boleyn, von ihrem Vater selbst nach der Hinrichtung der Mutter als Bastard erklärt, später wieder legitimirt, wurde in ihrer Erziehung verwahrlost, entwickelte aber während ihrer bedrängten Jugendzeit einen Verstand, wie er selten bei Frauen erscheint, stellte sich während der Regierung ihrer Stiefschwester Maria (1553&#x2013;58) gutkatholisch, unterhielt jedoch mit den Häuptern der Anglikaner (s. Burleigh) ein fortwährendes Einverständniß. Als sie 1558 den Thron bestieg, erklärte sie sich für die Reformation, denn 1. als Katholikin hätte sie selbst zugeben müssen, daß sie im Ehebruche erzeugt wurde; 2. machte die verwittwete junge Königin von Frankreich und Schottland, Maria Stuart, als Abkömmling der ältesten Schwester Heinrichs VIII., Ansprüche auf den engl. Thron, und ihre Ansprüche wurden von den engl. Katholiken, von dem Papste u. den kath. Mächten unterstützt. Diese Einmischung des Auslands machte E.s Sache zur nationalen u. gab dadurch dem engl. Protestantismus eine festere Unterlage, als er bisher bei dem Volke gehabt hatte. E. stellte die anglikan. Kirche wieder her und beherrschte dieselbe vollständig; die Sekten verfolgte sie mit Geldstrafen und Gefängniß, die Katholiken aber mit Feuer u. Schwert, seitdem (1570) Papst Pius V. sie der Ketzerri schuldig und ihre Unterthanen des Eides der Treue ledig erklärt hatte; Katholik u. Hochverräther galten als eines und dasselbe. In England endeten Hunderte von Geistlichen und Laien durch Henkershand oder in qualvoller Gefangenschaft, in Irland aber wurden die Geistlichen geächtet u. wie wilde Thiere verfolgt. Die Königin Maria Stuart von Schottland, ihre Mitbewerberin um den engl. Thron und die Hoffnung der engl. Katholiken, wurde von E. mit ausdauernder Feindschaft verfolgt; engl. Unterstützung förderte eine schott. Empörung nach der andern, bis sich Maria zur Flucht nach England genöthigt sah (1568). Sie wurde von E. sogleich gefangen gehalten, und da sich Verschwörungen zu Marias Gunsten bildeten u. besonders Spanien die kath. Königin gegen E. zu gebrauchen sich alle Mühe gab, wurde Marias Tod eine Forderung des fanatisch protest. Englands und E. durfte es wagen, ihre Nebenbuhlerin 1586 verurtheilen und 8. Febr. 1587 hinrichten zu lassen. E. verstand es aber auch, den Protestantismus auf dem Festlande zum Vortheile Englands zu benutzen; dabei ließ sie sich aber nie so weit ein, daß bei einem Mißlingen solcher Operationen gegen das Ausland die engl. Macht selbst einen unheilbaren Schlag erhalten konnte. Sie unterstützte z. B. die deutschen protest. Fürsten mit Geld und Rath, die franz. Hugenotten mit Geld, Munition und einigen Hilfstruppen, nachhaltiger aber die aufgestandenen Niederländer gegen Spanien. Philipp II. wollte diesem Spiele ein Ende machen und sandte 1588 die sog. unüberwindliche Flotte gegen E., die aber durch Stürme zerstreut und von den Engländern größtentheils vernichtet wurde. Die engl. Flagge wehte von da an in den span. Gewässern. Cadix wurde geplündert, Drake u. Raleigh siegten und plünderten in Westindien u. dem stillen Ocean, es wurde die Colonie Virginien in Nordamerika gegründet, die Grundlage zu der engl. Macht in Ostindien gelegt, mit einem Worte, England wurde durch E. zur europäischen Großmacht, daher E. von den Engländern ihrer Zeit gefeiert wurde, wie sie bei den jetzigen nicht weniger Preis und Lob ärntet. Den Staatshaushalt führte sie musterhaft, ja geizte selbst mit ihrem Einkommen; in Handelsangelegenheiten mischte sie sich nicht, außer wenn es sich um die Beförderung des Verkehrs mit dem Auslande handelte; die Fabrikation belastete sie so wenig als möglich, erleichterte niederländ. und franz. Flüchtlingen die Niederlassung in England, wodurch die engl. Industrie, namentlich in Tuch und Eisen, sich merklich hob.
</p>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[542/0543] bekannte Landgraf Philipp, dieselben 1539 unter einem gewöhnlichen Stein verscharren ließ. Seit Dietrich v. Apolda wurde das Leben der hl. E. oft beschrieben, neuestens vom Grafen Montalembert, dessen Schrift I. Ph. Städtler 1837 ins Deutsche übersetzte. Elisabeth, Königin von England, geb. 17. Sept. 1533, Tochter Heinrichs VIII. und der Anna Boleyn, von ihrem Vater selbst nach der Hinrichtung der Mutter als Bastard erklärt, später wieder legitimirt, wurde in ihrer Erziehung verwahrlost, entwickelte aber während ihrer bedrängten Jugendzeit einen Verstand, wie er selten bei Frauen erscheint, stellte sich während der Regierung ihrer Stiefschwester Maria (1553–58) gutkatholisch, unterhielt jedoch mit den Häuptern der Anglikaner (s. Burleigh) ein fortwährendes Einverständniß. Als sie 1558 den Thron bestieg, erklärte sie sich für die Reformation, denn 1. als Katholikin hätte sie selbst zugeben müssen, daß sie im Ehebruche erzeugt wurde; 2. machte die verwittwete junge Königin von Frankreich und Schottland, Maria Stuart, als Abkömmling der ältesten Schwester Heinrichs VIII., Ansprüche auf den engl. Thron, und ihre Ansprüche wurden von den engl. Katholiken, von dem Papste u. den kath. Mächten unterstützt. Diese Einmischung des Auslands machte E.s Sache zur nationalen u. gab dadurch dem engl. Protestantismus eine festere Unterlage, als er bisher bei dem Volke gehabt hatte. E. stellte die anglikan. Kirche wieder her und beherrschte dieselbe vollständig; die Sekten verfolgte sie mit Geldstrafen und Gefängniß, die Katholiken aber mit Feuer u. Schwert, seitdem (1570) Papst Pius V. sie der Ketzerri schuldig und ihre Unterthanen des Eides der Treue ledig erklärt hatte; Katholik u. Hochverräther galten als eines und dasselbe. In England endeten Hunderte von Geistlichen und Laien durch Henkershand oder in qualvoller Gefangenschaft, in Irland aber wurden die Geistlichen geächtet u. wie wilde Thiere verfolgt. Die Königin Maria Stuart von Schottland, ihre Mitbewerberin um den engl. Thron und die Hoffnung der engl. Katholiken, wurde von E. mit ausdauernder Feindschaft verfolgt; engl. Unterstützung förderte eine schott. Empörung nach der andern, bis sich Maria zur Flucht nach England genöthigt sah (1568). Sie wurde von E. sogleich gefangen gehalten, und da sich Verschwörungen zu Marias Gunsten bildeten u. besonders Spanien die kath. Königin gegen E. zu gebrauchen sich alle Mühe gab, wurde Marias Tod eine Forderung des fanatisch protest. Englands und E. durfte es wagen, ihre Nebenbuhlerin 1586 verurtheilen und 8. Febr. 1587 hinrichten zu lassen. E. verstand es aber auch, den Protestantismus auf dem Festlande zum Vortheile Englands zu benutzen; dabei ließ sie sich aber nie so weit ein, daß bei einem Mißlingen solcher Operationen gegen das Ausland die engl. Macht selbst einen unheilbaren Schlag erhalten konnte. Sie unterstützte z. B. die deutschen protest. Fürsten mit Geld und Rath, die franz. Hugenotten mit Geld, Munition und einigen Hilfstruppen, nachhaltiger aber die aufgestandenen Niederländer gegen Spanien. Philipp II. wollte diesem Spiele ein Ende machen und sandte 1588 die sog. unüberwindliche Flotte gegen E., die aber durch Stürme zerstreut und von den Engländern größtentheils vernichtet wurde. Die engl. Flagge wehte von da an in den span. Gewässern. Cadix wurde geplündert, Drake u. Raleigh siegten und plünderten in Westindien u. dem stillen Ocean, es wurde die Colonie Virginien in Nordamerika gegründet, die Grundlage zu der engl. Macht in Ostindien gelegt, mit einem Worte, England wurde durch E. zur europäischen Großmacht, daher E. von den Engländern ihrer Zeit gefeiert wurde, wie sie bei den jetzigen nicht weniger Preis und Lob ärntet. Den Staatshaushalt führte sie musterhaft, ja geizte selbst mit ihrem Einkommen; in Handelsangelegenheiten mischte sie sich nicht, außer wenn es sich um die Beförderung des Verkehrs mit dem Auslande handelte; die Fabrikation belastete sie so wenig als möglich, erleichterte niederländ. und franz. Flüchtlingen die Niederlassung in England, wodurch die engl. Industrie, namentlich in Tuch und Eisen, sich merklich hob.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

zeno.org – Contumax GmbH & Co. KG: Bereitstellung der Texttranskription. (2020-08-19T15:05:47Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.
Andreas Nolda: Bearbeitung der digitalen Edition. (2020-08-19T15:05:47Z)

Weitere Informationen:

Bogensignaturen: nicht übernommen; Druckfehler: keine Angabe; fremdsprachliches Material: keine Angabe; Geminations-/Abkürzungsstriche: keine Angabe; Hervorhebungen (Antiqua, Sperrschrift, Kursive etc.): gekennzeichnet; Hervorhebungen I/J in Fraktur: keine Angabe; i/j in Fraktur: keine Angabe; Kolumnentitel: nicht übernommen; Kustoden: keine Angabe; langes s (ſ): als s transkribiert; Normalisierungen: keine Angabe; rundes r (ꝛ): keine Angabe; Seitenumbrüche markiert: ja; Silbentrennung: aufgelöst; u/v bzw. U/V: keine Angabe; Vokale mit übergest. e: keine Angabe; Vollständigkeit: keine Angabe; Zeichensetzung: keine Angabe; Zeilenumbrüche markiert: nein;




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/nn_conversationslexikon02_1854
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/nn_conversationslexikon02_1854/543
Zitationshilfe: Herders Conversations-Lexikon. Bd. 2. Freiburg im Breisgau, 1854, S. 542. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/nn_conversationslexikon02_1854/543>, abgerufen am 25.07.2024.