Röll, [Victor] von (Hrsg.): Enzyklopädie des Eisenbahnwesens. 2. Aufl. Bd. 8. Berlin, Wien, 1917.7. Das Eigentum der Meiningischen Staatsbahnen von Eisfeld nach Unterneubrunn (18 km) und von Hildburghausen nach Lindenau-Friedrichshall (30 km) ist durch Ges. vom 16. Juli 1895 (GS. S. 315) gegen einen baren Kaufpreis von 781.262·50 M., das Eigentum der schmalspurigen Nebenbahnen von Salzungen nach Vacha und von Dorndorf nach Kaltennordheim (zusammen 44 km) durch Ges. vom 28. Mai 1902 (GS. S. 175) gegen einen baren Kaufpreis von 1,374.074·65 M. erworben. 8. Die Staatsregierung ist durch Ges. vom 4. August 1897 (GS. S. 367) ermächtigt worden, nach a) dem Staatsvertrag zwischen Preußen und Belgien vom 15. April 1897 und b) dem mit der Aachen-Mastrichter Eisenbahn-Gesellschaft geschlossenen Vertrag vom 10./27. April 1897 das Eigentum der Aachen - Mastrichter Eisenbahn-Gesellschaft an der Eisenbahnstrecke Richterich-Niederländische Grenze, sowie das Miteigentum dieser Gesellschaft an den Eisenbahnstrecken Aachen Marschiertor-Richterich und Richterich-Kämpchen für den Staat zu erwerben. Die Übertragung des Eigentums hat stattgefunden am 1. Juli 1898. 9. Zugleich mit der am 1. Juli 1904 erfolgten Übernahme der oberschlesischen Schmalspurbahnen in den staatseigenen Betrieb sind die von dem Betriebspächter auf Grund des Ges. vom 25. Juni 1904 (GS. S. 113) gegen einen Kaufpreis von 207.000 M. erworbenen schmalspurigen Bahnstrecken von Lassowitzweiche über Georgenberg nach Bibiella und Kovolliken, von Kesselgrube nach Danieletz und Rudy-Piekar, nach Vatersegen über Deutsch-Piekar sowie von Poremba nach Redenhütte (im ganzen 21·36 km) in das Eigentum des Staates übergegangen. 7. Das Eigentum der Meiningischen Staatsbahnen von Eisfeld nach Unterneubrunn (18 km) und von Hildburghausen nach Lindenau-Friedrichshall (30 km) ist durch Ges. vom 16. Juli 1895 (GS. S. 315) gegen einen baren Kaufpreis von 781.262·50 M., das Eigentum der schmalspurigen Nebenbahnen von Salzungen nach Vacha und von Dorndorf nach Kaltennordheim (zusammen 44 km) durch Ges. vom 28. Mai 1902 (GS. S. 175) gegen einen baren Kaufpreis von 1,374.074·65 M. erworben. 8. Die Staatsregierung ist durch Ges. vom 4. August 1897 (GS. S. 367) ermächtigt worden, nach a) dem Staatsvertrag zwischen Preußen und Belgien vom 15. April 1897 und b) dem mit der Aachen-Mastrichter Eisenbahn-Gesellschaft geschlossenen Vertrag vom 10./27. April 1897 das Eigentum der Aachen – Mastrichter Eisenbahn-Gesellschaft an der Eisenbahnstrecke Richterich-Niederländische Grenze, sowie das Miteigentum dieser Gesellschaft an den Eisenbahnstrecken Aachen Marschiertor-Richterich und Richterich-Kämpchen für den Staat zu erwerben. Die Übertragung des Eigentums hat stattgefunden am 1. Juli 1898. 9. Zugleich mit der am 1. Juli 1904 erfolgten Übernahme der oberschlesischen Schmalspurbahnen in den staatseigenen Betrieb sind die von dem Betriebspächter auf Grund des Ges. vom 25. Juni 1904 (GS. S. 113) gegen einen Kaufpreis von 207.000 M. erworbenen schmalspurigen Bahnstrecken von Lassowitzweiche über Georgenberg nach Bibiella und Kovolliken, von Kesselgrube nach Danieletz und Rudy-Piekar, nach Vatersegen über Deutsch-Piekar sowie von Poremba nach Redenhütte (im ganzen 21·36 km) in das Eigentum des Staates übergegangen. <TEI> <text> <body> <div n="1"> <div type="lexiconEntry" n="2"> <pb facs="#f0136" n="123"/> <p>7. Das Eigentum der Meiningischen Staatsbahnen von Eisfeld nach Unterneubrunn (18 <hi rendition="#i">km</hi>) und von Hildburghausen nach Lindenau-Friedrichshall (30 <hi rendition="#i">km</hi>) ist durch Ges. vom 16. Juli 1895 (GS. 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7. Das Eigentum der Meiningischen Staatsbahnen von Eisfeld nach Unterneubrunn (18 km) und von Hildburghausen nach Lindenau-Friedrichshall (30 km) ist durch Ges. vom 16. Juli 1895 (GS. S. 315) gegen einen baren Kaufpreis von 781.262·50 M., das Eigentum der schmalspurigen Nebenbahnen von Salzungen nach Vacha und von Dorndorf nach Kaltennordheim (zusammen 44 km) durch Ges. vom 28. Mai 1902 (GS. S. 175) gegen einen baren Kaufpreis von 1,374.074·65 M. erworben.
8. Die Staatsregierung ist durch Ges. vom 4. August 1897 (GS. S. 367) ermächtigt worden, nach
a) dem Staatsvertrag zwischen Preußen und Belgien vom 15. April 1897 und
b) dem mit der Aachen-Mastrichter Eisenbahn-Gesellschaft geschlossenen Vertrag vom 10./27. April 1897 das Eigentum der Aachen – Mastrichter Eisenbahn-Gesellschaft an der Eisenbahnstrecke Richterich-Niederländische Grenze, sowie das Miteigentum dieser Gesellschaft an den Eisenbahnstrecken Aachen Marschiertor-Richterich und Richterich-Kämpchen für den Staat zu erwerben. Die Übertragung des Eigentums hat stattgefunden am 1. Juli 1898.
9. Zugleich mit der am 1. Juli 1904 erfolgten Übernahme der oberschlesischen Schmalspurbahnen in den staatseigenen Betrieb sind die von dem Betriebspächter auf Grund des Ges. vom 25. Juni 1904 (GS. S. 113) gegen einen Kaufpreis von 207.000 M. erworbenen schmalspurigen Bahnstrecken von Lassowitzweiche über Georgenberg nach Bibiella und Kovolliken, von Kesselgrube nach Danieletz und Rudy-Piekar, nach Vatersegen über Deutsch-Piekar sowie von Poremba nach Redenhütte (im ganzen 21·36 km) in das Eigentum des Staates übergegangen.
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| Zitationshilfe: | Röll, [Victor] von (Hrsg.): Enzyklopädie des Eisenbahnwesens. 2. Aufl. Bd. 8. Berlin, Wien, 1917, S. 123. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/roell_eisenbahnwesen08_1917/136>, abgerufen am 11.09.2024. |


