Röll, [Victor] von (Hrsg.): Enzyklopädie des Eisenbahnwesens. 2. Aufl. Bd. 8. Berlin, Wien, 1917.![]() Abb. 92 a u. b. Räderversenkvorrichtung. ![]() Abb. 92 a u. b. Räderversenkvorrichtung. <TEI> <text> <body> <div n="1"> <div type="lexiconEntry" n="2"> <p><pb facs="#f0180" n="166"/><lb/><figure facs="https://media.dwds.de/dta/images/roell_eisenbahnwesen08_1917/figures/roell_eisenbahnwesen08_1917_figure-0442.jpg" rendition="#c"><head>Abb. 92 a u. b. Räderversenkvorrichtung.</head><lb/></figure><lb/> muß bei jedem Tisch ein entsprechender Raum freigehalten werden und dürfen die Schraubenspindeln den Tisch nur außerhalb dieses Raumes durchdringen. Die Abmessungen der Grundfläche, die für das Ausbinden von Räderpaaren und Drehgestellen der Fahrbetriebsmittel der österreichischen Staatsbahnen freigehalten werden muß, sind aus Abb. 93 a u. b zu entnehmen, u. zw. sind in der Mitte jedes Tisches 3150 <hi rendition="#i">mm</hi> Breite auf 1100 <hi rendition="#i">mm</hi> Länge und für die übrige Tischfläche 2000 <hi rendition="#i">mm</hi> Breite auf die restliche Tischlänge erforderlich. Zwecks Feststellen der Versenktische in der Höchstlage wird jeder Tisch einerseits mit den im Mauerwerk vorgesehenen Riegelkästen <hi rendition="#i">R,</hi> anderseits mit 2 seiner Führungssäulen <hi rendition="#i">F</hi> verriegelt. Die Betätigung der Verrieglung erfolgt durch die Hebel <hi rendition="#i">H.</hi> Bei der ungeteilten R. (Abb. 92 a u. b) sind zwecks Feststellung der R. auf beiden Seiten im Mauerwerk Riegelkästen vorgesehen, in die bei der Höchstlage des Versenktisches Riegel eingeschoben werden. Nach dem Verriegeln werden sowohl bei der ungeteilten R. als auch bei den für das Ausbinden von Drehgestellen gebauten R. die Hubschraubenspindeln durch Einleitung einer kurzen Senkbewegung entlastet, was möglich ist, weil jeder Tisch bloß auf den oberen Bundflächen der Tragmuttern aufliegt und diese Muttern nach unten zu frei beweglich sind. Umgekehrt ist zum </p> </div> </div> </body> </text> </TEI> [166/0180]
[Abbildung Abb. 92 a u. b. Räderversenkvorrichtung.
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muß bei jedem Tisch ein entsprechender Raum freigehalten werden und dürfen die Schraubenspindeln den Tisch nur außerhalb dieses Raumes durchdringen. Die Abmessungen der Grundfläche, die für das Ausbinden von Räderpaaren und Drehgestellen der Fahrbetriebsmittel der österreichischen Staatsbahnen freigehalten werden muß, sind aus Abb. 93 a u. b zu entnehmen, u. zw. sind in der Mitte jedes Tisches 3150 mm Breite auf 1100 mm Länge und für die übrige Tischfläche 2000 mm Breite auf die restliche Tischlänge erforderlich. Zwecks Feststellen der Versenktische in der Höchstlage wird jeder Tisch einerseits mit den im Mauerwerk vorgesehenen Riegelkästen R, anderseits mit 2 seiner Führungssäulen F verriegelt. Die Betätigung der Verrieglung erfolgt durch die Hebel H. Bei der ungeteilten R. (Abb. 92 a u. b) sind zwecks Feststellung der R. auf beiden Seiten im Mauerwerk Riegelkästen vorgesehen, in die bei der Höchstlage des Versenktisches Riegel eingeschoben werden. Nach dem Verriegeln werden sowohl bei der ungeteilten R. als auch bei den für das Ausbinden von Drehgestellen gebauten R. die Hubschraubenspindeln durch Einleitung einer kurzen Senkbewegung entlastet, was möglich ist, weil jeder Tisch bloß auf den oberen Bundflächen der Tragmuttern aufliegt und diese Muttern nach unten zu frei beweglich sind. Umgekehrt ist zum
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| Zitationshilfe: | Röll, [Victor] von (Hrsg.): Enzyklopädie des Eisenbahnwesens. 2. Aufl. Bd. 8. Berlin, Wien, 1917, S. 166. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/roell_eisenbahnwesen08_1917/180>, abgerufen am 11.09.2024. |



