Röll, [Victor] von (Hrsg.): Enzyklopädie des Eisenbahnwesens. 2. Aufl. Bd. 9. Berlin, Wien, 1921.des ausgebrochenen Tunnels reichen und daher 2teilig mit Überblattung und Verschraubung aus Kantholz hergestellt werden, durch Ständer abgestützt. Da diese Schwellen den Gebirgsdruck Die Zimmerung erfolgt auf Zonenlänge Z, so daß die Längsträger nur den beiden Gespärren EE oder nach Abb. 374 auf dem fertigen Mauerwerk und dem Gespärre E frei aufliegen und dazwischen entweder keine Unterstützung erhalten (englische Zimmerung) oder sie werden noch durch Zwischengespärre FF (Abb. 372) gestützt, die entweder nach dem Langständer- oder Mittelschwellenbau angeordnet sein können. des ausgebrochenen Tunnels reichen und daher 2teilig mit Überblattung und Verschraubung aus Kantholz hergestellt werden, durch Ständer abgestützt. Da diese Schwellen den Gebirgsdruck Die Zimmerung erfolgt auf Zonenlänge Z, so daß die Längsträger nur den beiden Gespärren EE oder nach Abb. 374 auf dem fertigen Mauerwerk und dem Gespärre E frei aufliegen und dazwischen entweder keine Unterstützung erhalten (englische Zimmerung) oder sie werden noch durch Zwischengespärre FF (Abb. 372) gestützt, die entweder nach dem Langständer- oder Mittelschwellenbau angeordnet sein können. <TEI> <text> <body> <div n="1"> <div type="lexiconEntry" n="2"> <p><pb facs="#f0412" n="398"/> des ausgebrochenen Tunnels reichen und daher 2teilig mit Überblattung und Verschraubung aus Kantholz hergestellt werden, durch Ständer abgestützt. Da diese Schwellen den Gebirgsdruck<lb/><figure facs="https://media.dwds.de/dta/images/roell_eisenbahnwesen09_1921/figures/roell_eisenbahnwesen09_1921_figure-0505.jpg"><head>Abb. 371.</head><lb/></figure> <figure facs="https://media.dwds.de/dta/images/roell_eisenbahnwesen09_1921/figures/roell_eisenbahnwesen09_1921_figure-0508.jpg"><head>Abb. 372.</head><lb/></figure><lb/><figure facs="https://media.dwds.de/dta/images/roell_eisenbahnwesen09_1921/figures/roell_eisenbahnwesen09_1921_figure-0506.jpg"><head>Abb. 373.</head><lb/></figure> <figure facs="https://media.dwds.de/dta/images/roell_eisenbahnwesen09_1921/figures/roell_eisenbahnwesen09_1921_figure-0509.jpg"><head>Abb. 374.</head><lb/></figure><lb/><figure facs="https://media.dwds.de/dta/images/roell_eisenbahnwesen09_1921/figures/roell_eisenbahnwesen09_1921_figure-0507.jpg"><head>Abb. 375.</head><lb/></figure> <figure facs="https://media.dwds.de/dta/images/roell_eisenbahnwesen09_1921/figures/roell_eisenbahnwesen09_1921_figure-0510.jpg"><head>Abb. 376.</head><lb/></figure><lb/> der Tunnelbrust aufzunehmen haben, heißen sie „<hi rendition="#g">Brustschwellen</hi>“. Bei stärkerem Gebirgsdruck sind sie durch die „<hi rendition="#g">Bruststreben</hi>“ <hi rendition="#i">m</hi> und <hi rendition="#i">n</hi> gegen Ausbiegen zu sichern. Die Brustschwellen werden durch mehrere Ständer gegen die Tunnelsohle gestützt.</p><lb/> <p>Die Zimmerung erfolgt auf Zonenlänge <hi rendition="#i">Z,</hi> so daß die Längsträger nur den beiden Gespärren <hi rendition="#i">EE</hi> oder nach Abb. 374 auf dem fertigen Mauerwerk und dem Gespärre <hi rendition="#i">E</hi> frei aufliegen und dazwischen entweder keine Unterstützung erhalten (englische Zimmerung) oder sie werden noch durch Zwischengespärre <hi rendition="#i">FF</hi> (Abb. 372) gestützt, die entweder nach dem Langständer- oder Mittelschwellenbau angeordnet sein können. </p> </div> </div> </body> </text> </TEI> [398/0412]
des ausgebrochenen Tunnels reichen und daher 2teilig mit Überblattung und Verschraubung aus Kantholz hergestellt werden, durch Ständer abgestützt. Da diese Schwellen den Gebirgsdruck
[Abbildung Abb. 371.
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[Abbildung Abb. 372.
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[Abbildung Abb. 373.
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[Abbildung Abb. 374.
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[Abbildung Abb. 375.
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[Abbildung Abb. 376.
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der Tunnelbrust aufzunehmen haben, heißen sie „Brustschwellen“. Bei stärkerem Gebirgsdruck sind sie durch die „Bruststreben“ m und n gegen Ausbiegen zu sichern. Die Brustschwellen werden durch mehrere Ständer gegen die Tunnelsohle gestützt.
Die Zimmerung erfolgt auf Zonenlänge Z, so daß die Längsträger nur den beiden Gespärren EE oder nach Abb. 374 auf dem fertigen Mauerwerk und dem Gespärre E frei aufliegen und dazwischen entweder keine Unterstützung erhalten (englische Zimmerung) oder sie werden noch durch Zwischengespärre FF (Abb. 372) gestützt, die entweder nach dem Langständer- oder Mittelschwellenbau angeordnet sein können.
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| Zitationshilfe: | Röll, [Victor] von (Hrsg.): Enzyklopädie des Eisenbahnwesens. 2. Aufl. Bd. 9. Berlin, Wien, 1921, S. 398. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/roell_eisenbahnwesen09_1921/412>, abgerufen am 11.09.2024. |








