Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,3. Nürnberg, 1679.[Spaltenumbruch]
Giunto Alessandro alla famosa tomba del fero Achille, sospirando disse. O fortunato che si chiara tromba trouasti, e chi di te si alto scrisse. Als Alexander/ zu Achillis Grab und Stein/ gekommen; hat er dis mit Seuffzen aus- getrieben: O Welt-bekandter Held! du must wol glücklich seyn daß ein berühmter Mann/ so schön von dir geschrieben. Pl. F.Hippocrates. DIe Bildnus des vortrefflichen Medici Hippocratis, hat ihren Ursprung/ aus Des Hippocrates Bildnus aus einem Kupffer-Pfenning. einem kupfernen Pfennig/ welchen die Cojer diesem ihrem Burger zur Ehr-Gedächtnüs/ haben pregen lassen. Auf der andern Seiten der Medaglie, siehet man den Stab Aesculapii, so mit einer Schlangen umwunden/ und die Cojer an statt eines Wapens oder Signets gebruchten: Was der Stad Aesculapii dabey bedeute. Entweder darum/ weil Aesculapius der Medicin Erfinder/ und gleichsam deren Schutz-Gott/ oder aber/ weil dieser ihr Burger ein sehr guter und erfahrner Artz gewesen. Auf einigen alten Römischen Pfenningen/ wird eben dergleichen Acilii Geprege des Hippocratischen Bildes.Signet, oder Zeichen/ gesehen; absonderlich auf denen/ welche Marius Acilius hat pregen lassen: Welches Geschlecht dieses Wapen zu führen/ auch im Gebrauch gehabt; vielleicht damit anzudeuten/ daß/ unter diesem Acilianischen Geschlecht/ ein Eben dieses Bild auf einen Karneol stattlicher und Kunsterfahrner Artzt müsse gewesen seyn. Dieses des Hippocratis Bildnus/ findet man auch bey dem Ursino, sehr schön/ und mit vortrefflicher Kunst/ geschnitten in einen Karneol/welchen/ wie es scheinet/ vielleicht ein Medicus und Liebhaber der Schrifften Hippocratis, in einem Ringe am Finger/ muß getragen haben. 2.Diogenes. VOn diesem Diogene, der ein wunderbarlicher Philosophus zu Athen gewesen/ wird erzehlet; das er weit ein ärmers Leben/ als alle Diogenis vergnügte Armut. Bettler geführt/ auch dahero den Zunamen hündisch bekommen habe. Er wohnete in einem Faß/ und bediente sich keiner andern Instrumenten/ als welche ihm die Natur/ zum Gebrauch und Erhaltung des Lebens/ selbst gegeben hatte. Als einsmals der Grosse Alexander zu ihm gekommen/ er aber vor seinem Faß aldort an der Sonne gelegen; Was derselbe vor eine Gnade vom Alexander gebeten. hat Alexander ihme erlaubet/ eine Gnade zubegehren. Weil nun dieser grosse König vor ihm in der Sonnen stunde/ und einen Schatten machte: so begehrte er von solchem zur Gnade/ daß er doch ihme aus der Sonnen gehen möchte. Hierüber verwunderte sich Alexander dermassen hoch/ daß er zu seinen Leuten gesprochen: Wann ich nicht Alexander wäre/ so möchte ich nichts liebers/ als Diogenes, seyn. Kurtz vor seinem Tode wurde er gefragt/ wie man [Spaltenumbruch] ihn begraben solte? und antwortete/ man solte ihn auf Seine Ordre/ wegen seinen Begräbnis. den Bauch legen. Als man nun begehrte die Ursach zu wissen/ sagt er: Weil sich ietzt alle Dinge verkehren/ so wird sich mein Körper auch umwenden und alsdann recht ligen/ wie er soll. Da aber die Leute/ mit dieser Antwort/ nicht zu frieden waren/ sprach er: so werfft meinen Leichnam auf das Feld hinaus. So werden dich/ (wandten Jene ein) die Hunde und Raben fressen. Er versetzte: leget so dann einen Stecken neben mir; so will ich sie hinwegjagen. Jedermann lachte hierauf/ und sagte/ daß er es wol würde unterwegen lassen: Dieweil er alsdann nichts mehr empfinden könte: Da sprach er: so lasset sie dann fressen! wann ichs nicht fühlen werde/ kan es mich auch Merckwürdigkeit seiner Sterbens Zeit. nicht hindern. Denckwürdig ists sonsten von ihme/ daß er als der Aermste/ mit dem aller reichsten Könige in der Welt/ dem Grossen Alexander/ auf einen Tag diese Welt gesegnet: und als ein Heyde den finstern Gang wandern müssen. Welches geschehen/ im Jahr der Welt 3627. vor Christi Geburt aber/ 321. 3.Asander. DIese Bildnus/ mit Asandri Haupte/ ist aus Asanders Bild/ aus einer güldnen Medaglie. einer guldenen Medaglie entnommen. Auf der andern Seiten/ siehet man/ an einem Schiffe/ einige Siegs-Zeichen/ als die Göttin Victoria, in der aufgehobenen rechten Hand eine Kron/ in der Lincken aber einen Palm-Zweig haltend/ mit diesen Worten BASILEOS ASANDR. Es haben zwar Einige davor gehalten/ daß diese Medaglie dem Cassander zustehe; absonderlich wegen der Gleichheit/ welche beede Namen mit einander haben: Nachdem es aber Herrn Francisco Camelli gezeiget worden; hat er also bald dafür gehalten/ daß der Pfenning einig und allein dem Asander/ und keinem andern zu Ehren Dessen Nam weniger bekandt ist. gemüntzet worden. Und die Warheit zu sagen/ es haben die alte Scribenten so wenig von diesem Manne geschrieben/ daß es kein Wunder/ wann dieser Nam gleich sehr vielen Liebhabern der Antiquitäten neu und unbekandt vorkomt. Unter allen schreibt am meisten von ihme Dio, wann er sagt/ das derselbige von Pharnace, dem Sohn Mithridatis Bosphori zur Verwahrung sey hinterlassen worden/ aber sich wider ihn Pharnacem hätte aufgelehnet/ in Hoffnung/ von denen Römern das Reich Bosphori selbst zu erhalten. Weil Pharnaces damals/ als die Römer in ihren einheimischen Krieg zwischen Caesare und Pompejo verwickelt gewesen/ gegen solche sehr aufgestanden Bringt seinen König um. und rebelliret: Nachdem er aber vom Caesare überwunden/ und dem Meere zu geflohen/ ist er Pharnaces, vom Asander gefangen/ und umgebracht worden. Dieser Asander hat/ in seinem Alter/ sich selbsten freywillig aller Speiß enthalten/ bis er endlich/ vor Eitelkeit/ im 93sten Jahr seines Alters gestorben. [Spaltenumbruch]
Giunto Alessandro alla famosa tomba del fero Achille, sospirando disse. O fortunato che si chiara tromba trouasti, e chi di te si alto scrisse. Als Alexander/ zu Achillis Grab und Stein/ gekommen; hat er dis mit Seuffzen aus- getrieben: O Welt-bekandter Held! du must wol glücklich seyn daß ein berühmter Mann/ so schön von dir geschrieben. Pl. F.Hippocrates. DIe Bildnus des vortrefflichen Medici Hippocratis, hat ihren Ursprung/ aus Des Hippocrates Bildnus aus einem Kupffer-Pfenning. einem kupfernen Pfennig/ welchen die Cojer diesem ihrem Burger zur Ehr-Gedächtnüs/ haben pregen lassen. Auf der andern Seiten der Medaglie, siehet man den Stab Aesculapii, so mit einer Schlangen umwunden/ und die Cojer an statt eines Wapens oder Signets gebruchten: Was der Stad Aesculapii dabey bedeute. Entweder darum/ weil Aesculapius der Medicin Erfinder/ und gleichsam deren Schutz-Gott/ oder aber/ weil dieser ihr Burger ein sehr guter und erfahrner Artz gewesen. Auf einigen alten Römischen Pfenningen/ wird eben dergleichen Acilii Geprege des Hippocratischen Bildes.Signet, oder Zeichen/ gesehen; absonderlich auf denen/ welche Marius Acilius hat pregen lassen: Welches Geschlecht dieses Wapen zu führen/ auch im Gebrauch gehabt; vielleicht damit anzudeuten/ daß/ unter diesem Acilianischen Geschlecht/ ein Eben dieses Bild auf einen Karneol stattlicher und Kunsterfahrner Artzt müsse gewesen seyn. Dieses des Hippocratis Bildnus/ findet man auch bey dem Ursino, sehr schön/ und mit vortrefflicher Kunst/ geschnitten in einen Karneol/welchen/ wie es scheinet/ vielleicht ein Medicus und Liebhaber der Schrifften Hippocratis, in einem Ringe am Finger/ muß getragen haben. 2.Diogenes. VOn diesem Diogene, der ein wunderbarlicher Philosophus zu Athen gewesen/ wird erzehlet; das er weit ein ärmers Leben/ als alle Diogenis vergnügte Armut. Bettler geführt/ auch dahero den Zunamen hündisch bekommen habe. Er wohnete in einem Faß/ und bediente sich keiner andern Instrumenten/ als welche ihm die Natur/ zum Gebrauch und Erhaltung des Lebens/ selbst gegeben hatte. Als einsmals der Grosse Alexander zu ihm gekommen/ er aber vor seinem Faß aldort an der Sonne gelegen; Was derselbe vor eine Gnade vom Alexander gebeten. hat Alexander ihme erlaubet/ eine Gnade zubegehren. Weil nun dieser grosse König vor ihm in der Sonnen stunde/ und einen Schatten machte: so begehrte er von solchem zur Gnade/ daß er doch ihme aus der Sonnen gehen möchte. Hierüber verwunderte sich Alexander dermassen hoch/ daß er zu seinen Leuten gesprochen: Wann ich nicht Alexander wäre/ so möchte ich nichts liebers/ als Diogenes, seyn. Kurtz vor seinem Tode wurde er gefragt/ wie man [Spaltenumbruch] ihn begraben solte? und antwortete/ man solte ihn auf Seine Ordre/ wegen seinen Begräbnis. den Bauch legen. Als man nun begehrte die Ursach zu wissen/ sagt er: Weil sich ietzt alle Dinge verkehren/ so wird sich mein Körper auch umwenden und alsdann recht ligen/ wie er soll. Da aber die Leute/ mit dieser Antwort/ nicht zu frieden waren/ sprach er: so werfft meinen Leichnam auf das Feld hinaus. So werden dich/ (wandten Jene ein) die Hunde und Raben fressen. Er versetzte: leget so dann einen Stecken neben mir; so will ich sie hinwegjagen. Jedermann lachte hierauf/ und sagte/ daß er es wol würde unterwegen lassen: Dieweil er alsdann nichts mehr empfinden könte: Da sprach er: so lasset sie dann fressen! wann ichs nicht fühlen werde/ kan es mich auch Merckwürdigkeit seiner Sterbens Zeit. nicht hindern. Denckwürdig ists sonsten von ihme/ daß er als der Aermste/ mit dem aller reichsten Könige in der Welt/ dem Grossen Alexander/ auf einen Tag diese Welt gesegnet: und als ein Heyde den finstern Gang wandern müssen. Welches geschehen/ im Jahr der Welt 3627. vor Christi Geburt aber/ 321. 3.Asander. DIese Bildnus/ mit Asandri Haupte/ ist aus Asanders Bild/ aus einer güldnen Medaglie. einer guldenen Medaglie entnommen. Auf der andern Seiten/ siehet man/ an einem Schiffe/ einige Siegs-Zeichen/ als die Göttin Victoria, in der aufgehobenen rechten Hand eine Kron/ in der Lincken aber einen Palm-Zweig haltend/ mit diesen Worten ΒΑΣΙΛΕΩΣ ΑΣΑΝΔΡ. Es haben zwar Einige davor gehalten/ daß diese Medaglie dem Cassander zustehe; absonderlich wegen der Gleichheit/ welche beede Namen mit einander haben: Nachdem es aber Herrn Francisco Camelli gezeiget worden; hat er also bald dafür gehalten/ daß der Pfenning einig und allein dem Asander/ und keinem andern zu Ehren Dessen Nam weniger bekandt ist. gemüntzet worden. Und die Warheit zu sagen/ es haben die alte Scribenten so wenig von diesem Manne geschrieben/ daß es kein Wunder/ wann dieser Nam gleich sehr vielen Liebhabern der Antiquitäten neu und unbekandt vorkomt. Unter allen schreibt am meisten von ihme Dio, wann er sagt/ das derselbige von Pharnace, dem Sohn Mithridatis Bosphori zur Verwahrung sey hinterlassen worden/ aber sich wider ihn Pharnacem hätte aufgelehnet/ in Hoffnung/ von denen Römern das Reich Bosphori selbst zu erhalten. Weil Pharnaces damals/ als die Römer in ihren einheimischen Krieg zwischen Caesare und Pompejo verwickelt gewesen/ gegen solche sehr aufgestanden Bringt seinen König um. und rebelliret: Nachdem er aber vom Caesare überwunden/ und dem Meere zu geflohen/ ist er Pharnaces, vom Asander gefangen/ und umgebracht worden. Dieser Asander hat/ in seinem Alter/ sich selbsten freywillig aller Speiß enthalten/ bis er endlich/ vor Eitelkeit/ im 93sten Jahr seines Alters gestorben. <TEI> <text> <body> <div> <div xml:id="d1017.1"> <pb facs="#f0061" xml:id="pb-1036" n="[III (Malerei), S. 39]"/> <cb/> <lg rendition="#aq" xml:lang="ita" type="poem"> <l>Giunto <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-118 http://d-nb.info/gnd/118501828 http://viaf.org/viaf/101353608">Alessandro</persName> alla famosa tomba</l><lb/> <l>del fero <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-110 http://d-nb.info/gnd/118500384 http://viaf.org/viaf/76551205">Achille</persName>, sospirando disse.</l><lb/> <l>O fortunato che si chiara tromba</l><lb/> <l>trouasti, e chi di te si alto scrisse.</l><lb/> </lg> <lg rendition="#c" type="poem"> <l>Als <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-118 http://d-nb.info/gnd/118501828 http://viaf.org/viaf/101353608">Alexander</persName>/ zu <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-110 http://d-nb.info/gnd/118500384 http://viaf.org/viaf/76551205"><hi rendition="#aq">Achillis</hi></persName> Grab und<lb/> Stein/</l><lb/> <l>gekommen; hat er dis mit Seuffzen aus-<lb/> getrieben:</l><lb/> <l>O Welt-bekandter Held! du must wol<lb/> glücklich seyn</l><lb/> <l>daß ein berühmter Mann/ so schön von dir<lb/> geschrieben.</l><lb/> </lg> <p rendition="#c" xml:id="p1036.3"><note rendition="#aq" place="right"><ref target="#figure-1035.1">Pl. 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Weil nun dieser grosse König vor ihm in der Sonnen stunde/ und einen Schatten machte: so begehrte er von solchem zur Gnade/ daß er doch ihme aus der Sonnen gehen möchte. Hierüber verwunderte sich <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-118 http://d-nb.info/gnd/118501828 http://viaf.org/viaf/101353608"><hi rendition="#aq">Alexander</hi></persName> dermassen hoch/ daß er zu seinen Leuten gesprochen: Wann ich nicht <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-118 http://d-nb.info/gnd/118501828 http://viaf.org/viaf/101353608"><hi rendition="#aq">Alexander</hi></persName> wäre/ so möchte ich nichts liebers/ als <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-894 http://d-nb.info/gnd/118525867 http://viaf.org/viaf/90655192"><hi rendition="#aq">Diogenes</hi></persName>, seyn.</p> <p>Kurtz vor seinem Tode wurde er gefragt/ wie man <cb/> ihn begraben solte? und antwortete/ man solte ihn auf <note place="right">Seine Ordre/ wegen seinen Begräbnis.</note> den Bauch legen. Als man nun begehrte die Ursach zu wissen/ sagt er: Weil sich ietzt alle Dinge verkehren/ so wird sich mein Körper auch umwenden und alsdann recht ligen/ wie er soll. Da aber die Leute/ mit dieser Antwort/ nicht zu frieden waren/ sprach er: so werfft meinen Leichnam auf das Feld hinaus. So werden dich/ (wandten Jene ein) die Hunde und Raben fressen. Er versetzte: leget so dann einen Stecken neben mir; so will ich sie hinwegjagen. Jedermann lachte hierauf/ und sagte/ daß er es wol würde unterwegen lassen: Dieweil er alsdann nichts mehr empfinden könte: Da sprach er: so lasset sie dann fressen! wann ichs nicht fühlen werde/ kan es mich auch <note place="right">Merckwürdigkeit seiner Sterbens Zeit.</note> nicht hindern. Denckwürdig ists sonsten von ihme/ daß er als der Aermste/ mit dem aller reichsten Könige in der Welt/ dem <persName ref="http://ta.sandrart.net/-person-118 http://d-nb.info/gnd/118501828 http://viaf.org/viaf/101353608">Grossen <hi rendition="#aq">Alexander</hi></persName>/ auf einen Tag diese Welt gesegnet: und als ein Heyde den finstern Gang wandern müssen. 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Und die Warheit zu sagen/ es haben die alte <hi rendition="#aq">Scriben</hi>ten so wenig von diesem Manne geschrieben/ daß es kein Wunder/ wann dieser Nam gleich sehr vielen Liebhabern der <hi rendition="#aq">Antiqui</hi>täten neu und unbekandt vorkomt. 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Giunto Alessandro alla famosa tomba
del fero Achille, sospirando disse.
O fortunato che si chiara tromba
trouasti, e chi di te si alto scrisse.
Als Alexander/ zu Achillis Grab und
Stein/
gekommen; hat er dis mit Seuffzen aus-
getrieben:
O Welt-bekandter Held! du must wol
glücklich seyn
daß ein berühmter Mann/ so schön von dir
geschrieben.
Hippocrates.
Pl. F. DIe Bildnus des vortrefflichen Medici Hippocratis, hat ihren Ursprung/ aus einem kupfernen Pfennig/ welchen die Cojer diesem ihrem Burger zur Ehr-Gedächtnüs/ haben pregen lassen. Auf der andern Seiten der Medaglie, siehet man den Stab Aesculapii, so mit einer Schlangen umwunden/ und die Cojer an statt eines Wapens oder Signets gebruchten: Entweder darum/ weil Aesculapius der Medicin Erfinder/ und gleichsam deren Schutz-Gott/ oder aber/ weil dieser ihr Burger ein sehr guter und erfahrner Artz gewesen. Auf einigen alten Römischen Pfenningen/ wird eben dergleichen Signet, oder Zeichen/ gesehen; absonderlich auf denen/ welche Marius Acilius hat pregen lassen: Welches Geschlecht dieses Wapen zu führen/ auch im Gebrauch gehabt; vielleicht damit anzudeuten/ daß/ unter diesem Acilianischen Geschlecht/ ein stattlicher und Kunsterfahrner Artzt müsse gewesen seyn. Dieses des Hippocratis Bildnus/ findet man auch bey dem Ursino, sehr schön/ und mit vortrefflicher Kunst/ geschnitten in einen Karneol/welchen/ wie es scheinet/ vielleicht ein Medicus und Liebhaber der Schrifften Hippocratis, in einem Ringe am Finger/ muß getragen haben.
Des Hippocrates Bildnus aus einem Kupffer-Pfenning.
Was der Stad Aesculapii dabey bedeute.
Acilii Geprege des Hippocratischen Bildes.
Eben dieses Bild auf einen Karneol Diogenes.
2. VOn diesem Diogene, der ein wunderbarlicher Philosophus zu Athen gewesen/ wird erzehlet; das er weit ein ärmers Leben/ als alle Bettler geführt/ auch dahero den Zunamen hündisch bekommen habe. Er wohnete in einem Faß/ und bediente sich keiner andern Instrumenten/ als welche ihm die Natur/ zum Gebrauch und Erhaltung des Lebens/ selbst gegeben hatte. Als einsmals der Grosse Alexander zu ihm gekommen/ er aber vor seinem Faß aldort an der Sonne gelegen; hat Alexander ihme erlaubet/ eine Gnade zubegehren. Weil nun dieser grosse König vor ihm in der Sonnen stunde/ und einen Schatten machte: so begehrte er von solchem zur Gnade/ daß er doch ihme aus der Sonnen gehen möchte. Hierüber verwunderte sich Alexander dermassen hoch/ daß er zu seinen Leuten gesprochen: Wann ich nicht Alexander wäre/ so möchte ich nichts liebers/ als Diogenes, seyn.
Diogenis vergnügte Armut.
Was derselbe vor eine Gnade vom Alexander gebeten. Kurtz vor seinem Tode wurde er gefragt/ wie man
ihn begraben solte? und antwortete/ man solte ihn auf den Bauch legen. Als man nun begehrte die Ursach zu wissen/ sagt er: Weil sich ietzt alle Dinge verkehren/ so wird sich mein Körper auch umwenden und alsdann recht ligen/ wie er soll. Da aber die Leute/ mit dieser Antwort/ nicht zu frieden waren/ sprach er: so werfft meinen Leichnam auf das Feld hinaus. So werden dich/ (wandten Jene ein) die Hunde und Raben fressen. Er versetzte: leget so dann einen Stecken neben mir; so will ich sie hinwegjagen. Jedermann lachte hierauf/ und sagte/ daß er es wol würde unterwegen lassen: Dieweil er alsdann nichts mehr empfinden könte: Da sprach er: so lasset sie dann fressen! wann ichs nicht fühlen werde/ kan es mich auch nicht hindern. Denckwürdig ists sonsten von ihme/ daß er als der Aermste/ mit dem aller reichsten Könige in der Welt/ dem Grossen Alexander/ auf einen Tag diese Welt gesegnet: und als ein Heyde den finstern Gang wandern müssen. Welches geschehen/ im Jahr der Welt 3627. vor Christi Geburt aber/ 321.
Seine Ordre/ wegen seinen Begräbnis.
Merckwürdigkeit seiner Sterbens Zeit. Asander.
3. DIese Bildnus/ mit Asandri Haupte/ ist aus einer guldenen Medaglie entnommen. Auf der andern Seiten/ siehet man/ an einem Schiffe/ einige Siegs-Zeichen/ als die Göttin Victoria, in der aufgehobenen rechten Hand eine Kron/ in der Lincken aber einen Palm-Zweig haltend/ mit diesen Worten ΒΑΣΙΛΕΩΣ ΑΣΑΝΔΡ.
Asanders Bild/ aus einer güldnen Medaglie. Es haben zwar Einige davor gehalten/ daß diese Medaglie dem Cassander zustehe; absonderlich wegen der Gleichheit/ welche beede Namen mit einander haben: Nachdem es aber Herrn Francisco Camelli gezeiget worden; hat er also bald dafür gehalten/ daß der Pfenning einig und allein dem Asander/ und keinem andern zu Ehren gemüntzet worden. Und die Warheit zu sagen/ es haben die alte Scribenten so wenig von diesem Manne geschrieben/ daß es kein Wunder/ wann dieser Nam gleich sehr vielen Liebhabern der Antiquitäten neu und unbekandt vorkomt. Unter allen schreibt am meisten von ihme Dio, wann er sagt/ das derselbige von Pharnace, dem Sohn Mithridatis Bosphori zur Verwahrung sey hinterlassen worden/ aber sich wider ihn Pharnacem hätte aufgelehnet/ in Hoffnung/ von denen Römern das Reich Bosphori selbst zu erhalten. Weil Pharnaces damals/ als die Römer in ihren einheimischen Krieg zwischen Caesare und Pompejo verwickelt gewesen/ gegen solche sehr aufgestanden und rebelliret: Nachdem er aber vom Caesare überwunden/ und dem Meere zu geflohen/ ist er Pharnaces, vom Asander gefangen/ und umgebracht worden. Dieser Asander hat/ in seinem Alter/ sich selbsten freywillig aller Speiß enthalten/ bis er endlich/ vor Eitelkeit/ im 93sten Jahr seines Alters gestorben.
Dessen Nam weniger bekandt ist.
Bringt seinen König um.
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| Zitationshilfe: | Sandrart, Joachim von: L’Academia Todesca. della Architectura, Scultura & Pittura: Oder Teutsche Academie der Edlen Bau- Bild- und Mahlerey-Künste. Bd. 2,3. Nürnberg, 1679, S. [III (Malerei), S. 39]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/sandrart_academie0203_1679/61>, abgerufen am 26.09.2024. |


