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Sattler, Basilius: Eine Christliche Leichpredigt, Gethan Bey der Begrebnis weiland Der Durchleuchtigen Hochgebornen Fürstin ... Frewlein Sabinæ Catharinæ. Wolfenbüttel, 1590.

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Jerusalem / vmb des Namens willen des HErrn Jesu. Sölch sterben gefellt GOtt wol.

Das thun die Gottlosen nicht / Sondern / wie sie so für sich hingelebt / also sterben sie für sich hin / gedencken nicht an GOtt / vnd vnsern HErrn Jesum Christum / vnd das sie jhren willen in Gottes willen stelleten. Darumb wie GOtt an den frommen viel gelegen / sie sterben jhm / Vnser HERR Gott spricht / mir ist aber ein Son / ein Tochter / gestorben: Also sind die Gottlosen auch im Tod bey GOtt nicht geachtet / sondern er rottet jhr gedechtnis aus von der Erden / Psalm. 34.

Der Ander Theil.

WAS hat denn einer zugewarten / wenn er dem HERRN lebet? Mich düncket / saget ein Weltmensch / es sey einer des nicht viel gebessert: Ein ander aber / der jhm selber lebet vnd stirbt / der komme ja so weit / ja er bringe es wol weiter / als der Gott jmmer für Augen haben / vnd jhm zugefallen sein wil. Denn es gibt die erfarung / das wer da wil fromm sein / vnd dem HErrn leben / der bleibet ein Martler vnd stümper sein lebenlang / da es hergegen dem Gottlosen wol gehet /

Jerusalem / vmb des Namens willen des HErrn Jesu. Sölch sterben gefellt GOtt wol.

Das thun die Gottlosen nicht / Sondern / wie sie so für sich hingelebt / also sterben sie für sich hin / gedencken nicht an GOtt / vnd vnsern HErrn Jesum Christum / vnd das sie jhren willen in Gottes willen stelleten. Darumb wie GOtt an den frommen viel gelegen / sie sterben jhm / Vnser HERR Gott spricht / mir ist aber ein Son / ein Tochter / gestorben: Also sind die Gottlosen auch im Tod bey GOtt nicht geachtet / sondern er rottet jhr gedechtnis aus von der Erden / Psalm. 34.

Der Ander Theil.

WAS hat denn einer zugewarten / wenn er dem HERRN lebet? Mich düncket / saget ein Weltmensch / es sey einer des nicht viel gebessert: Ein ander aber / der jhm selber lebet vnd stirbt / der komme ja so weit / ja er bringe es wol weiter / als der Gott jmmer für Augen haben / vnd jhm zugefallen sein wil. Denn es gibt die erfarung / das wer da wil from̃ sein / vnd dem HErrn leben / der bleibet ein Martler vnd stümper sein lebenlang / da es hergegen dem Gottlosen wol gehet /

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[0018] Jerusalem / vmb des Namens willen des HErrn Jesu. Sölch sterben gefellt GOtt wol. Das thun die Gottlosen nicht / Sondern / wie sie so für sich hingelebt / also sterben sie für sich hin / gedencken nicht an GOtt / vnd vnsern HErrn Jesum Christum / vnd das sie jhren willen in Gottes willen stelleten. Darumb wie GOtt an den frommen viel gelegen / sie sterben jhm / Vnser HERR Gott spricht / mir ist aber ein Son / ein Tochter / gestorben: Also sind die Gottlosen auch im Tod bey GOtt nicht geachtet / sondern er rottet jhr gedechtnis aus von der Erden / Psalm. 34. Der Ander Theil. WAS hat denn einer zugewarten / wenn er dem HERRN lebet? Mich düncket / saget ein Weltmensch / es sey einer des nicht viel gebessert: Ein ander aber / der jhm selber lebet vnd stirbt / der komme ja so weit / ja er bringe es wol weiter / als der Gott jmmer für Augen haben / vnd jhm zugefallen sein wil. Denn es gibt die erfarung / das wer da wil from̃ sein / vnd dem HErrn leben / der bleibet ein Martler vnd stümper sein lebenlang / da es hergegen dem Gottlosen wol gehet /

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Zitationshilfe: Sattler, Basilius: Eine Christliche Leichpredigt, Gethan Bey der Begrebnis weiland Der Durchleuchtigen Hochgebornen Fürstin ... Frewlein Sabinæ Catharinæ. Wolfenbüttel, 1590, S. . In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/sattler_leichpredigt2_1590/18>, abgerufen am 11.04.2021.