Schnitzler, Arthur: Reigen. Wien, 1903. Der Dichter. Also Sonntag . . . . hm . . . . Sonntag . . . . am Sonntag . . . . jetzt werd' ich dir 'was erklären. -- Ich bin nicht Biebitz, aber Biebitz ist mein Freund. Ich werd' dir ihn einmal vorstellen. Aber Sonntag ist das Stück von Biebitz; ich werd' dir eine Karte schicken und werde dich dann vom Theater abholen. Du wirst mir sagen, wie dir das Stück gefallen hat; ja? Das süße Mädel. Jetzt, die G'schicht' mit dem Biebitz -- da bin ich schon ganz blöd. Der Dichter. Völlig werd' ich dich erst kennen, wenn ich weiß, was du bei diesem Stück empfunden hast. Das süße Mädel. So ..., ich bin fertig. Der Dichter.
Komm', mein Schatz! (Sie gehen.) Der Dichter. Also Sonntag . . . . hm . . . . Sonntag . . . . am Sonntag . . . . jetzt werd’ ich dir ’was erklären. — Ich bin nicht Biebitz, aber Biebitz ist mein Freund. Ich werd’ dir ihn einmal vorstellen. Aber Sonntag ist das Stück von Biebitz; ich werd’ dir eine Karte schicken und werde dich dann vom Theater abholen. Du wirst mir sagen, wie dir das Stück gefallen hat; ja? Das süße Mädel. Jetzt, die G’schicht’ mit dem Biebitz — da bin ich schon ganz blöd. Der Dichter. Völlig werd’ ich dich erst kennen, wenn ich weiß, was du bei diesem Stück empfunden hast. Das süße Mädel. So …, ich bin fertig. Der Dichter.
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Der Dichter.
Also Sonntag . . . . hm . . . . Sonntag . . . .
am Sonntag . . . . jetzt werd’ ich dir ’was
erklären. — Ich bin nicht Biebitz, aber
Biebitz ist mein Freund. Ich werd’ dir ihn
einmal vorstellen. Aber Sonntag ist das
Stück von Biebitz; ich werd’ dir eine Karte
schicken und werde dich dann vom Theater
abholen. Du wirst mir sagen, wie dir das
Stück gefallen hat; ja?
Das süße Mädel.
Jetzt, die G’schicht’ mit dem Biebitz — da
bin ich schon ganz blöd.
Der Dichter.
Völlig werd’ ich dich erst kennen, wenn ich
weiß, was du bei diesem Stück empfunden
hast.
Das süße Mädel.
So …, ich bin fertig.
Der Dichter.
Komm’, mein Schatz!
(Sie gehen.)
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| Zitationshilfe: | Schnitzler, Arthur: Reigen. Wien, 1903, S. 173. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/schnitzler_reigen_1903/181>, abgerufen am 11.09.2024. |


