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Wülfer, Daniel: Das vertheidigte Gottes-geschick/ und vernichtete Heyden-Glück. Nürnberg, 1656.

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Das Siebennde Capitel.
Andacht-Lied.
Um Weißheit/ und Verstand/
das Gute zu erwählen.

Nach der Singweise:
Auf/ auf! mein Hertz/ und du mein ganzer
Sinn/ etc.
AUf Erden hier wohnt lauter Un-
verstand: (terland.

Der Himmel ist der Weißheit Vat-
Dahin will ich mich jetzt im Geiste
schwingen/ (bringen.

Witz und Verstand mit mir zurücke
2.
Zum Sionsberg heb ich die Augen auf/
und mit Gebet mir Raht und Hülfe
kauff:

Dort/ quellen auf/ die rechten Musen-
brunnen/

aus welchen kommt Witz und Verstand
gerunnen.
3.
Laß deinen Geist/ O Gott/ mich feuren an/
der nur allein mich geistig machen kan.
Ohn
Das Sieben̄de Capitel.
Andacht-Lied.
Um Weißheit/ und Verſtand/
das Gute zu erwaͤhlen.

Nach der Singweiſe:
Auf/ auf! mein Hertz/ und du mein ganzer
Sinn/ ꝛc.
AUf Erden hier wohnt lauter Un-
verſtand: (terland.

Der Himmel iſt der Weißheit Vat-
Dahin will ich mich jetzt im Geiſte
ſchwingen/ (bringen.

Witz und Verſtand mit mir zurücke
2.
Zum Sionsberg heb ich die Augen auf/
und mit Gebet mir Raht und Huͤlfe
kauff:

Dort/ quellen auf/ die rechten Muſen-
brunnen/

aus welchen kom̃t Witz und Verſtand
gerunnen.
3.
Laß deinen Geiſt/ O Gott/ mich feuren an/
der nur allein mich geiſtig machen kan.
Ohn
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[189/0259] Das Sieben̄de Capitel. Andacht-Lied. Um Weißheit/ und Verſtand/ das Gute zu erwaͤhlen. Nach der Singweiſe: Auf/ auf! mein Hertz/ und du mein ganzer Sinn/ ꝛc. AUf Erden hier wohnt lauter Un- verſtand: (terland. Der Himmel iſt der Weißheit Vat- Dahin will ich mich jetzt im Geiſte ſchwingen/ (bringen. Witz und Verſtand mit mir zurücke 2. Zum Sionsberg heb ich die Augen auf/ und mit Gebet mir Raht und Huͤlfe kauff: Dort/ quellen auf/ die rechten Muſen- brunnen/ aus welchen kom̃t Witz und Verſtand gerunnen. 3. Laß deinen Geiſt/ O Gott/ mich feuren an/ der nur allein mich geiſtig machen kan. Ohn

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Zitationshilfe: Wülfer, Daniel: Das vertheidigte Gottes-geschick/ und vernichtete Heyden-Glück. Nürnberg, 1656, S. 189. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/wuelffer_gottesgeschick_1656/259>, abgerufen am 13.04.2021.