Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Zeiller, Martin: Centvria III. Variarvm Quæstionvm. Bd. 3. Ulm, 1659.

Bild:
<< vorherige Seite

Die 100. Frag/ des 3. Hundert.
gedruckt/ wie auch D. Io. Iac. Speidelii Notabilia
Iuridico. histor. politica, v.
Faßnacht/ lit. F. p.
295. seqq.
können gelesen werden.

Die 100. und Letzte Frag.
Gehört der Biber: und Otter-
fang zum Forst: oder
Fisch-Recht?

JN der Raise-Beschreibung
Zweyer Exulanten durch Heuteliam
stehet/ daß einsmals/ im Teutschland/
decidirt worden/ daß Er dem Herren der Fische-
rey zugehöre; Einer aber hette disen Unterscheid
gemacht/ daß die Thier/ und Vögel/ so bey den
Waßern gefangen werden/ dem Herren der Fi-
scherey zugehöreten: Wann man Sie aber in den
Wäldern antreffe/ und sie daselbst gefangen wür-
den/ so gehörten sie dem Forst-Herren: Wann sie
aber noch frey/ so weren sie Niemand zueständig;
wie davon ein mehrers daselbst zu lesen/ p. 100. &
seqq.
alda auch p. 106. gesagt wird/ daß Einer
Hörner an sein Haüß anschlagen/ und darzue
schreiben laßen; Die Hörner werden von den Hir-
schen/ und Röchböcken/ so Männlein seyn/ aufm
Kopf getragen; die Männer seyn das Haubt im
Hauß. Jtem/ p. 111. daß ein Einfaltiger Tropf/
in der Hasen-Jagd/ einen gefangenen Fuchsen
wider ledig gemacht/ und gesagt habe/ wann
man Füchs fangen werde/ soll er sich wider

ein-
H h iij

Die 100. Frag/ des 3. Hundert.
gedruckt/ wie auch D. Io. Iac. Speidelii Notabilia
Iuridico. hiſtor. politica, v.
Faßnacht/ lit. F. p.
295. ſeqq.
koͤnnen geleſen werden.

Die 100. und Letzte Frag.
Gehoͤrt der Biber: und Otter-
fang zum Forſt: oder
Fiſch-Recht?

JN der Raiſe-Beſchreibung
Zweyer Exulanten durch Heuteliam
ſtehet/ daß einsmals/ im Teutſchland/
decidirt worden/ daß Er dem Herren der Fiſche-
rey zugehoͤre; Einer aber hette diſen Unterſcheid
gemacht/ daß die Thier/ und Voͤgel/ ſo bey den
Waßern gefangen werden/ dem Herren der Fi-
ſcherey zugehoͤreten: Wann man Sie aber in den
Waͤldern antreffe/ und ſie daſelbſt gefangen wuͤr-
den/ ſo gehoͤrten ſie dem Forſt-Herren: Wann ſie
aber noch frey/ ſo weren ſie Niemand zueſtaͤndig;
wie davon ein mehrers daſelbſt zu leſen/ p. 100. &
ſeqq.
alda auch p. 106. geſagt wird/ daß Einer
Hoͤrner an ſein Hauͤß anſchlagen/ und darzue
ſchreiben laßen; Die Hoͤrner werden von den Hir-
ſchen/ und Roͤchboͤcken/ ſo Maͤnnlein ſeyn/ aufm
Kopf getragen; die Maͤnner ſeyn das Haubt im
Hauß. Jtem/ p. 111. daß ein Einfaltiger Tropf/
in der Haſen-Jagd/ einen gefangenen Fuchſen
wider ledig gemacht/ und geſagt habe/ wann
man Fuͤchs fangen werde/ ſoll er ſich wider

ein-
H h iij
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <p><pb facs="#f0509" n="485"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#b">Die 100. Frag/ des 3. Hundert.</hi></fw><lb/>
gedruckt/ wie auch <hi rendition="#aq"><hi rendition="#i">D. Io. Iac. Speidelii Notabilia<lb/>
Iuridico. hi&#x017F;tor. politica, v.</hi></hi> Faßnacht/ <hi rendition="#aq"><hi rendition="#i">lit. F. p.</hi><lb/>
295. <hi rendition="#i">&#x017F;eqq.</hi></hi> ko&#x0364;nnen gele&#x017F;en werden.</p>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <head> <hi rendition="#fr">Die 100. und Letzte Frag.<lb/>
Geho&#x0364;rt der Biber: und Otter-<lb/>
fang zum For&#x017F;t: oder<lb/>
Fi&#x017F;ch-Recht?</hi> </head><lb/>
          <p><hi rendition="#in">J</hi><hi rendition="#fr">N der Rai&#x017F;e-Be&#x017F;chreibung</hi><lb/>
Zweyer <hi rendition="#aq"><hi rendition="#i">Exulan</hi></hi>ten durch <hi rendition="#aq"><hi rendition="#i">Heuteliam</hi></hi><lb/>
&#x017F;tehet/ daß einsmals/ im Teut&#x017F;chland/<lb/><hi rendition="#aq"><hi rendition="#i">decidi</hi></hi>rt worden/ daß Er dem Herren der Fi&#x017F;che-<lb/>
rey zugeho&#x0364;re; Einer aber hette di&#x017F;en Unter&#x017F;cheid<lb/>
gemacht/ daß die Thier/ und Vo&#x0364;gel/ &#x017F;o bey den<lb/>
Waßern gefangen werden/ dem Herren der Fi-<lb/>
&#x017F;cherey zugeho&#x0364;reten: Wann man Sie aber in den<lb/>
Wa&#x0364;ldern antreffe/ und &#x017F;ie da&#x017F;elb&#x017F;t gefangen wu&#x0364;r-<lb/>
den/ &#x017F;o geho&#x0364;rten &#x017F;ie dem For&#x017F;t-Herren: Wann &#x017F;ie<lb/>
aber noch frey/ &#x017F;o weren &#x017F;ie Niemand zue&#x017F;ta&#x0364;ndig;<lb/>
wie davon ein mehrers da&#x017F;elb&#x017F;t zu le&#x017F;en/ <hi rendition="#aq"><hi rendition="#i">p.</hi> 100. <hi rendition="#i">&amp;<lb/>
&#x017F;eqq.</hi></hi> alda auch <hi rendition="#aq"><hi rendition="#i">p.</hi></hi> 106. ge&#x017F;agt wird/ daß Einer<lb/>
Ho&#x0364;rner an &#x017F;ein Hau&#x0364;ß an&#x017F;chlagen/ und darzue<lb/>
&#x017F;chreiben laßen; Die Ho&#x0364;rner werden von den Hir-<lb/>
&#x017F;chen/ und Ro&#x0364;chbo&#x0364;cken/ &#x017F;o Ma&#x0364;nnlein &#x017F;eyn/ aufm<lb/>
Kopf getragen; die Ma&#x0364;nner &#x017F;eyn das Haubt im<lb/>
Hauß. Jtem/ <hi rendition="#aq"><hi rendition="#i">p.</hi></hi> 111. daß ein Einfaltiger Tropf/<lb/>
in der Ha&#x017F;en-Jagd/ einen gefangenen Fuch&#x017F;en<lb/>
wider ledig gemacht/ und ge&#x017F;agt habe/ wann<lb/>
man Fu&#x0364;chs fangen werde/ &#x017F;oll er &#x017F;ich wider<lb/>
<fw place="bottom" type="sig">H h iij</fw><fw place="bottom" type="catch">ein-</fw><lb/></p>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[485/0509] Die 100. Frag/ des 3. Hundert. gedruckt/ wie auch D. Io. Iac. Speidelii Notabilia Iuridico. hiſtor. politica, v. Faßnacht/ lit. F. p. 295. ſeqq. koͤnnen geleſen werden. Die 100. und Letzte Frag. Gehoͤrt der Biber: und Otter- fang zum Forſt: oder Fiſch-Recht? JN der Raiſe-Beſchreibung Zweyer Exulanten durch Heuteliam ſtehet/ daß einsmals/ im Teutſchland/ decidirt worden/ daß Er dem Herren der Fiſche- rey zugehoͤre; Einer aber hette diſen Unterſcheid gemacht/ daß die Thier/ und Voͤgel/ ſo bey den Waßern gefangen werden/ dem Herren der Fi- ſcherey zugehoͤreten: Wann man Sie aber in den Waͤldern antreffe/ und ſie daſelbſt gefangen wuͤr- den/ ſo gehoͤrten ſie dem Forſt-Herren: Wann ſie aber noch frey/ ſo weren ſie Niemand zueſtaͤndig; wie davon ein mehrers daſelbſt zu leſen/ p. 100. & ſeqq. alda auch p. 106. geſagt wird/ daß Einer Hoͤrner an ſein Hauͤß anſchlagen/ und darzue ſchreiben laßen; Die Hoͤrner werden von den Hir- ſchen/ und Roͤchboͤcken/ ſo Maͤnnlein ſeyn/ aufm Kopf getragen; die Maͤnner ſeyn das Haubt im Hauß. Jtem/ p. 111. daß ein Einfaltiger Tropf/ in der Haſen-Jagd/ einen gefangenen Fuchſen wider ledig gemacht/ und geſagt habe/ wann man Fuͤchs fangen werde/ ſoll er ſich wider ein- H h iij

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/zeiller_centuria03_1659
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/zeiller_centuria03_1659/509
Zitationshilfe: Zeiller, Martin: Centvria III. Variarvm Quæstionvm. Bd. 3. Ulm, 1659, S. 485. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/zeiller_centuria03_1659/509>, abgerufen am 22.04.2021.