Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Achenwall, Gottfried: Abriß der neuesten Staatswissenschaft der vornehmsten Europäischen Reiche und Republicken. Göttingen, 1749.

Bild:
<< vorherige Seite
Dänemark.
marc p. 29. wo die Gründe wider und vor die Recht-
mäßigkeit des Sundzolls angeführet werden.
e) Wie die kluge Königinn von Engelland Elisabeth
durch Ankauf der kleinen Jnsul Huen sich der freyen
Strasse in die Ostsee versichern wollen.
§. 6.

Dänemark besteht aus etlichen Jnsuln und
der Halbinsul Jütland. Die Jnsuln theilt
man in die 2. grosse, Seeland und Fühnen, und
in die übrige kleinere. Jütland wird in Nord-
und Süd-Jütland, oder in Jütland an sich
selbst und in das Herzogthum Schleswig ein-
getheilt, zu beyden sind noch verschiedene umher-
liegende kleine Jnsuln und Eyländer gehörig.
Dänemark ist in die 6. folgende grosse Gouver-
nements, die zugleich Bißthümer sind, als das
Seeländische, Fühnische, Ripische, Aarhusische,
Wiburgische und Aalburgische abgetheilt, und
ist davon nur Schleswig ausgenommen, wel-
ches bloß aus 13. Aemtern bestehet.

a) Man rechnet in ganz Dänemark 56. Aemter, 137.
Harden (Gerichtsbezirke von 10-20. Kirchspielen)
11. Lehngrafschaften, 2000. Klrchen, 83. Städte und
Flecken, 21. Königliche, und ohngefehr 1000. adeliche
Schlösser, Pontoppidan, I. 23.
§. 7.

Der Dänische Boden ist größtentheils nie-
drig und eben. Seeland und der mittlere Strich

von
R 5
Daͤnemark.
marc p. 29. wo die Gruͤnde wider und vor die Recht-
maͤßigkeit des Sundzolls angefuͤhret werden.
e) Wie die kluge Koͤniginn von Engelland Eliſabeth
durch Ankauf der kleinen Jnſul Huen ſich der freyen
Straſſe in die Oſtſee verſichern wollen.
§. 6.

Daͤnemark beſteht aus etlichen Jnſuln und
der Halbinſul Juͤtland. Die Jnſuln theilt
man in die 2. groſſe, Seeland und Fuͤhnen, und
in die uͤbrige kleinere. Juͤtland wird in Nord-
und Suͤd-Juͤtland, oder in Juͤtland an ſich
ſelbſt und in das Herzogthum Schleswig ein-
getheilt, zu beyden ſind noch verſchiedene umher-
liegende kleine Jnſuln und Eylaͤnder gehoͤrig.
Daͤnemark iſt in die 6. folgende groſſe Gouver-
nements, die zugleich Bißthuͤmer ſind, als das
Seelaͤndiſche, Fuͤhniſche, Ripiſche, Aarhuſiſche,
Wiburgiſche und Aalburgiſche abgetheilt, und
iſt davon nur Schleswig ausgenommen, wel-
ches bloß aus 13. Aemtern beſtehet.

a) Man rechnet in ganz Daͤnemark 56. Aemter, 137.
Harden (Gerichtsbezirke von 10-20. Kirchſpielen)
11. Lehngrafſchaften, 2000. Klrchen, 83. Staͤdte und
Flecken, 21. Koͤnigliche, und ohngefehr 1000. adeliche
Schloͤſſer, Pontoppidan, I. 23.
§. 7.

Der Daͤniſche Boden iſt groͤßtentheils nie-
drig und eben. Seeland und der mittlere Strich

von
R 5
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <list>
              <item><pb facs="#f0279" n="265"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#b">Da&#x0364;nemark.</hi></fw><lb/><hi rendition="#aq">marc p.</hi> 29. wo die Gru&#x0364;nde wider und vor die Recht-<lb/>
ma&#x0364;ßigkeit des Sundzolls angefu&#x0364;hret werden.</item><lb/>
              <item><hi rendition="#aq">e)</hi> Wie die kluge Ko&#x0364;niginn von Engelland Eli&#x017F;abeth<lb/>
durch Ankauf der kleinen Jn&#x017F;ul <hi rendition="#fr">Huen</hi> &#x017F;ich der freyen<lb/>
Stra&#x017F;&#x017F;e in die O&#x017F;t&#x017F;ee ver&#x017F;ichern wollen.</item>
            </list>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head>§. 6.</head><lb/>
            <p>Da&#x0364;nemark be&#x017F;teht aus etlichen Jn&#x017F;uln und<lb/>
der Halbin&#x017F;ul Ju&#x0364;tland. Die Jn&#x017F;uln theilt<lb/>
man in die 2. gro&#x017F;&#x017F;e, Seeland und Fu&#x0364;hnen, und<lb/>
in die u&#x0364;brige kleinere. Ju&#x0364;tland wird in Nord-<lb/>
und Su&#x0364;d-Ju&#x0364;tland, oder in Ju&#x0364;tland an &#x017F;ich<lb/>
&#x017F;elb&#x017F;t und in das Herzogthum Schleswig ein-<lb/>
getheilt, zu beyden &#x017F;ind noch ver&#x017F;chiedene umher-<lb/>
liegende kleine Jn&#x017F;uln und Eyla&#x0364;nder geho&#x0364;rig.<lb/>
Da&#x0364;nemark i&#x017F;t in die 6. folgende gro&#x017F;&#x017F;e Gouver-<lb/>
nements, die zugleich Bißthu&#x0364;mer &#x017F;ind, als das<lb/>
Seela&#x0364;ndi&#x017F;che, Fu&#x0364;hni&#x017F;che, Ripi&#x017F;che, Aarhu&#x017F;i&#x017F;che,<lb/>
Wiburgi&#x017F;che und Aalburgi&#x017F;che abgetheilt, und<lb/>
i&#x017F;t davon nur Schleswig ausgenommen, wel-<lb/>
ches bloß aus 13. Aemtern be&#x017F;tehet.</p><lb/>
            <list>
              <item><hi rendition="#aq">a)</hi> Man rechnet in ganz Da&#x0364;nemark 56. Aemter, 137.<lb/>
Harden (Gerichtsbezirke von 10-20. Kirch&#x017F;pielen)<lb/>
11. Lehngraf&#x017F;chaften, 2000. Klrchen, 83. Sta&#x0364;dte und<lb/>
Flecken, 21. Ko&#x0364;nigliche, und ohngefehr 1000. adeliche<lb/>
Schlo&#x0364;&#x017F;&#x017F;er, <hi rendition="#fr">Pontoppidan,</hi> <hi rendition="#aq">I.</hi> 23.</item>
            </list>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head>§. 7.</head><lb/>
            <p>Der Da&#x0364;ni&#x017F;che Boden i&#x017F;t gro&#x0364;ßtentheils nie-<lb/>
drig und eben. Seeland und der mittlere Strich<lb/>
<fw place="bottom" type="sig">R 5</fw><fw place="bottom" type="catch">von</fw><lb/></p>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[265/0279] Daͤnemark. marc p. 29. wo die Gruͤnde wider und vor die Recht- maͤßigkeit des Sundzolls angefuͤhret werden. e) Wie die kluge Koͤniginn von Engelland Eliſabeth durch Ankauf der kleinen Jnſul Huen ſich der freyen Straſſe in die Oſtſee verſichern wollen. §. 6. Daͤnemark beſteht aus etlichen Jnſuln und der Halbinſul Juͤtland. Die Jnſuln theilt man in die 2. groſſe, Seeland und Fuͤhnen, und in die uͤbrige kleinere. Juͤtland wird in Nord- und Suͤd-Juͤtland, oder in Juͤtland an ſich ſelbſt und in das Herzogthum Schleswig ein- getheilt, zu beyden ſind noch verſchiedene umher- liegende kleine Jnſuln und Eylaͤnder gehoͤrig. Daͤnemark iſt in die 6. folgende groſſe Gouver- nements, die zugleich Bißthuͤmer ſind, als das Seelaͤndiſche, Fuͤhniſche, Ripiſche, Aarhuſiſche, Wiburgiſche und Aalburgiſche abgetheilt, und iſt davon nur Schleswig ausgenommen, wel- ches bloß aus 13. Aemtern beſtehet. a) Man rechnet in ganz Daͤnemark 56. Aemter, 137. Harden (Gerichtsbezirke von 10-20. Kirchſpielen) 11. Lehngrafſchaften, 2000. Klrchen, 83. Staͤdte und Flecken, 21. Koͤnigliche, und ohngefehr 1000. adeliche Schloͤſſer, Pontoppidan, I. 23. §. 7. Der Daͤniſche Boden iſt groͤßtentheils nie- drig und eben. Seeland und der mittlere Strich von R 5

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/achenwall_staatswissenschaft_1749
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/achenwall_staatswissenschaft_1749/279
Zitationshilfe: Achenwall, Gottfried: Abriß der neuesten Staatswissenschaft der vornehmsten Europäischen Reiche und Republicken. Göttingen, 1749, S. 265. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/achenwall_staatswissenschaft_1749/279>, abgerufen am 24.03.2019.