Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Arnds, Wilhelm Erasmus: Eines zehen-jährigen Knabens Christlieb Leberecht von Exter/ aus Zerbst/ Christlich geführter Lebens-Lauff. Halle (Saale), 1708.

Bild:
<< vorherige Seite

Etliche Briefe.
gantze Haus mit seinem Segen seines
heiligen Wortes in alle ewige Ewigkeit.
Jch aber verbleibe

Jhr lieber Freund
Zerbst/
d. 26. Jul. 1707. C. L. von Exter.
(An seinen gewesenen Informatorem.)
Jmmanuel! Freude zuvor.
Lieber Herr Arends/

WEnn sie noch wohl auf seyn/ wird
es mir lieb seyn; was mich anbe-
langet/ so kan ich von Gesundheit nicht
viel sagen: denn die liebe Vater-Hand
GOttes hat mir nun 14. Tage her sehr
starcke Kopf-Schmertzen aufgeleget/ daß
ich auch also nicht habe können beywoh-
nen die officia Scholastica, welche (Kopf-
Schmertzen) nun ziemlich vorbey sind/
dennoch aber sich täglich etwas noch da-
von spüren lässet. Jch hoffe aber/ sie
werden es so gut aufnehmen/ als wenn
ich gesund wäre; denn Kinder GOttes

nehmen
G 2

Etliche Briefe.
gantze Haus mit ſeinem Segen ſeines
heiligen Wortes in alle ewige Ewigkeit.
Jch aber verbleibe

Jhr lieber Freund
Zerbſt/
d. 26. Jul. 1707. C. L. von Exter.
(An ſeinen geweſenen Informatorem.)
Jmmanuel! Freude zuvor.
Lieber Herr Arends/

WEnn ſie noch wohl auf ſeyn/ wird
es mir lieb ſeyn; was mich anbe-
langet/ ſo kan ich von Geſundheit nicht
viel ſagen: denn die liebe Vater-Hand
GOttes hat mir nun 14. Tage her ſehr
ſtarcke Kopf-Schmertzen aufgeleget/ daß
ich auch alſo nicht habe koͤnnen beywoh-
nen die officia Scholaſtica, welche (Kopf-
Schmertzen) nun ziemlich vorbey ſind/
dennoch aber ſich taͤglich etwas noch da-
von ſpuͤren laͤſſet. Jch hoffe aber/ ſie
werden es ſo gut aufnehmen/ als wenn
ich geſund waͤre; denn Kinder GOttes

nehmen
G 2
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div type="letter">
          <p><pb facs="#f0173" n="147"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#b">Etliche Briefe.</hi></fw><lb/>
gantze Haus mit &#x017F;einem Segen &#x017F;eines<lb/>
heiligen Wortes in alle ewige Ewigkeit.<lb/>
Jch aber verbleibe</p><lb/>
          <closer>
            <salute><hi rendition="#c">Jhr lieber Freund</hi><lb/><hi rendition="#fr">Zerb&#x017F;t/</hi><lb/>
d. 26. Jul. 1707. <hi rendition="#fr">C. L. von Exter.</hi></salute>
          </closer>
        </div><lb/>
        <div type="letter">
          <head>(An &#x017F;einen gewe&#x017F;enen <hi rendition="#aq">Informatorem.</hi>)</head><lb/>
          <salute> <hi rendition="#fr">Jmmanuel! Freude zuvor.<lb/>
Lieber Herr Arends/</hi> </salute><lb/>
          <p><hi rendition="#in">W</hi>Enn &#x017F;ie noch wohl auf &#x017F;eyn/ wird<lb/>
es mir lieb &#x017F;eyn; was mich anbe-<lb/>
langet/ &#x017F;o kan ich von Ge&#x017F;undheit nicht<lb/>
viel &#x017F;agen: denn die liebe Vater-Hand<lb/>
GOttes hat mir nun 14. Tage her &#x017F;ehr<lb/>
&#x017F;tarcke Kopf-Schmertzen aufgeleget/ daß<lb/>
ich auch al&#x017F;o nicht habe ko&#x0364;nnen beywoh-<lb/>
nen die <hi rendition="#aq">officia Schola&#x017F;tica,</hi> welche (Kopf-<lb/>
Schmertzen) nun ziemlich vorbey &#x017F;ind/<lb/>
dennoch aber &#x017F;ich ta&#x0364;glich etwas noch da-<lb/>
von &#x017F;pu&#x0364;ren la&#x0364;&#x017F;&#x017F;et. Jch hoffe aber/ &#x017F;ie<lb/>
werden es &#x017F;o gut aufnehmen/ als wenn<lb/>
ich ge&#x017F;und wa&#x0364;re; denn Kinder GOttes<lb/>
<fw place="bottom" type="sig">G 2</fw><fw place="bottom" type="catch">nehmen</fw><lb/></p>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[147/0173] Etliche Briefe. gantze Haus mit ſeinem Segen ſeines heiligen Wortes in alle ewige Ewigkeit. Jch aber verbleibe Jhr lieber Freund Zerbſt/ d. 26. Jul. 1707. C. L. von Exter. (An ſeinen geweſenen Informatorem.) Jmmanuel! Freude zuvor. Lieber Herr Arends/ WEnn ſie noch wohl auf ſeyn/ wird es mir lieb ſeyn; was mich anbe- langet/ ſo kan ich von Geſundheit nicht viel ſagen: denn die liebe Vater-Hand GOttes hat mir nun 14. Tage her ſehr ſtarcke Kopf-Schmertzen aufgeleget/ daß ich auch alſo nicht habe koͤnnen beywoh- nen die officia Scholaſtica, welche (Kopf- Schmertzen) nun ziemlich vorbey ſind/ dennoch aber ſich taͤglich etwas noch da- von ſpuͤren laͤſſet. Jch hoffe aber/ ſie werden es ſo gut aufnehmen/ als wenn ich geſund waͤre; denn Kinder GOttes nehmen G 2

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/arends_exter_1708
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/arends_exter_1708/173
Zitationshilfe: Arnds, Wilhelm Erasmus: Eines zehen-jährigen Knabens Christlieb Leberecht von Exter/ aus Zerbst/ Christlich geführter Lebens-Lauff. Halle (Saale), 1708, S. 147. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/arends_exter_1708/173>, abgerufen am 22.07.2019.