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Beseler, Georg: Kommentar über das Strafgesetzbuch für die Preußischen Staaten. Leipzig, 1851.

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§§. 42. 43. Das jugendliche Alter.
Gesetzgebungen nicht damit, diese Regel aufzustellen; sie nehmen vielmehr
noch einen weiteren Termin an, der gewöhnlich bis zum vollendeten
sechszehnten oder achtzehnten Lebensjahr gesetzt ist, und bis zu dessen
Eintritt das jugendliche Alter als Milderungsgrund betrachtet wird,
entweder unbedingt oder mit der Maaßgabe, daß einerseits der Richter
auch noch in diesem Fall die Unzurechnungsfähigkeit annehmen, ande-
rerseits aber nach der Regel: die Bosheit erfüllt das Alter, -- auf die
volle Strafe erkennen kann. p) Eine ähnliche Auffassung ist im Eng-
lischen Recht durchgeführt. q)

Das Französische Recht, welches das Dritte der oben bezeichneten
Systeme vertritt, hat nur Eine Zeitbestimmung, für welche das jugend-
liche Alter entschuldigt; sie geht bis zum vollendeten sechszehnten Le-
bensjahre. Die Wirkung dieses Entschuldigungsgrundes ist aber ver-
schieden: ist festgestellt worden, daß der Angeschuldigte ohne Unter-
scheidungsvermögen (sans discernement) gehandelt hat, so tritt volle
Straflosigkeit ein, und er kann nur bis zum vollendeten zwanzigsten
Lebensjahre in eine Besserungsanstalt gebracht werden. Ist aber festgestellt
worden, daß er mit Unterscheidungsvermögen gehandelt hat, so findet
eine Verurtheilung statt, und es tritt nur statt der entehrenden Strafen
der Verbrechen eine Strafverwandlung ein. r) Dabei ist jedoch zu be-

p) Sächs. Criminalgesetzb. Art. 62. -- Württemb. Strafgesetzb.
Art. 96. -- Hannov. Criminalgesetzb. Art. 99. 100. -- Thüring. Straf-
gesetzb.
Art. 58. -- Das Braunschweigische Criminalgesetzbuch §. 60.
dehnt den Termin sogar bis zum vollendeten einundzwanzigsten Lebensjahre aus, und
das Badische §. 79. 80. unterscheidet drei Stufen bis zum vollendeten zwölften,
sechszehnten und achtzehnten Lebensjahre.
q) Minderjährige (infants) unter sieben Jahren machen sich keiner felony schul-
dig; vom siebenten bis zum vierzehnten Jahre sind sie prima facie doli incapaces,
doch mit der Beschränkung: malitia supplet aetatem; von da bis zur Großjährig-
keit, welche mit dem zurückgelegten einundzwanzigsten Jahre eintritt, werden nur ein-
zelne Arten von misdemeanors nachgesehen, die in einer Unterlassungrechtlicher
Verpflichtungen (nonfeazance) bestehen. S. Stephen, Handbuch. S. 7. 8.
r) Code penal. Art. 66. Lorsque l'accuse aura moins de seize
ans, s'il est decide qu'il a agi sans discernement, il sera acquite; mais
il sera, selon les circonstances, remis a ses parens, ou conduit dans une
maison de correction, pour y etre eleve et detenu pendant tel nombre
d'annees que le jugement determinera, et qui toutefois ne pourra exceder
l'epoque ou il aura accompli sa vingtieme annee. -- Art. 67. S'il est de-
cide qu'il a agi avec discernement, les peines seront prononcees ainsi
qu'il suit. -- S'il a encouru la peine de mort, des travaux forces a perpe-
tuite, ou de la deportation, il sera condamne a la peine de dix a vingt
ans d'emprisonnement dans une maison de correction; -- S'il a encourn
la peine des travaux forces a temps, ou de la reclusion, il sera condamne
a etre renferme dans une maison de correction pour un temps egal au
tiers au moins et a la moitie au plus de celui auquel il aurait pu etre
condamne a l'une de ces peines. -- Dans tous ces cas il pourra etre mis,
par l'arret ou le jugement, sous la surveillance de la haute police, pendant
cinq ans au moins et dix ans au plus. -- S'il a encouru la peine du car-

§§. 42. 43. Das jugendliche Alter.
Geſetzgebungen nicht damit, dieſe Regel aufzuſtellen; ſie nehmen vielmehr
noch einen weiteren Termin an, der gewöhnlich bis zum vollendeten
ſechszehnten oder achtzehnten Lebensjahr geſetzt iſt, und bis zu deſſen
Eintritt das jugendliche Alter als Milderungsgrund betrachtet wird,
entweder unbedingt oder mit der Maaßgabe, daß einerſeits der Richter
auch noch in dieſem Fall die Unzurechnungsfähigkeit annehmen, ande-
rerſeits aber nach der Regel: die Bosheit erfüllt das Alter, — auf die
volle Strafe erkennen kann. p) Eine ähnliche Auffaſſung iſt im Eng-
liſchen Recht durchgeführt. q)

Das Franzöſiſche Recht, welches das Dritte der oben bezeichneten
Syſteme vertritt, hat nur Eine Zeitbeſtimmung, für welche das jugend-
liche Alter entſchuldigt; ſie geht bis zum vollendeten ſechszehnten Le-
bensjahre. Die Wirkung dieſes Entſchuldigungsgrundes iſt aber ver-
ſchieden: iſt feſtgeſtellt worden, daß der Angeſchuldigte ohne Unter-
ſcheidungsvermögen (sans discernement) gehandelt hat, ſo tritt volle
Strafloſigkeit ein, und er kann nur bis zum vollendeten zwanzigſten
Lebensjahre in eine Beſſerungsanſtalt gebracht werden. Iſt aber feſtgeſtellt
worden, daß er mit Unterſcheidungsvermögen gehandelt hat, ſo findet
eine Verurtheilung ſtatt, und es tritt nur ſtatt der entehrenden Strafen
der Verbrechen eine Strafverwandlung ein. r) Dabei iſt jedoch zu be-

p) Sächſ. Criminalgeſetzb. Art. 62. — Württemb. Strafgeſetzb.
Art. 96. — Hannov. Criminalgeſetzb. Art. 99. 100. — Thüring. Straf-
geſetzb.
Art. 58. — Das Braunſchweigiſche Criminalgeſetzbuch §. 60.
dehnt den Termin ſogar bis zum vollendeten einundzwanzigſten Lebensjahre aus, und
das Badiſche §. 79. 80. unterſcheidet drei Stufen bis zum vollendeten zwölften,
ſechszehnten und achtzehnten Lebensjahre.
q) Minderjährige (infants) unter ſieben Jahren machen ſich keiner felony ſchul-
dig; vom ſiebenten bis zum vierzehnten Jahre ſind ſie prima facie doli incapaces,
doch mit der Beſchränkung: malitia supplet aetatem; von da bis zur Großjährig-
keit, welche mit dem zurückgelegten einundzwanzigſten Jahre eintritt, werden nur ein-
zelne Arten von misdemeanors nachgeſehen, die in einer Unterlaſſungrechtlicher
Verpflichtungen (nonfeazance) beſtehen. S. Stephen, Handbuch. S. 7. 8.
r) Code pénal. Art. 66. Lorsque l'accusé aura moins de seize
ans, s'il est décidé qu'il a agi sans discernement, il sera acquité; mais
il sera, selon les circonstances, remis à ses parens, ou conduit dans une
maison de correction, pour y être élevé et détenu pendant tel nombre
d'années que le jugement déterminera, et qui toutefois ne pourra excéder
l'époque où il aura accompli sa vingtième année. — Art. 67. S'il est dé-
cidé qu'il a agi avec discernement, les peines seront prononcées ainsi
qu'il suit. — S'il a encouru la peine de mort, des travaux forcés à perpé-
tuité, ou de la déportation, il sera condamné à la peine de dix á vingt
ans d'emprisonnement dans une maison de correction; — S'il a encourn
la peine des travaux forcés à temps, ou de la reclusion, il sera condamné
à être renfermé dans une maison de correction pour un temps égal au
tiers au moins et à la moitié au plus de celui auquel il aurait pu être
condamné à l'une de ces peines. — Dans tous ces cas il pourra être mis,
par l'arrêt ou le jugement, ſous la surveillance de la haute police, pendant
cinq ans au moins et dix ans au plus. — S'il a encouru la peine du car-
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[191/0201] §§. 42. 43. Das jugendliche Alter. Geſetzgebungen nicht damit, dieſe Regel aufzuſtellen; ſie nehmen vielmehr noch einen weiteren Termin an, der gewöhnlich bis zum vollendeten ſechszehnten oder achtzehnten Lebensjahr geſetzt iſt, und bis zu deſſen Eintritt das jugendliche Alter als Milderungsgrund betrachtet wird, entweder unbedingt oder mit der Maaßgabe, daß einerſeits der Richter auch noch in dieſem Fall die Unzurechnungsfähigkeit annehmen, ande- rerſeits aber nach der Regel: die Bosheit erfüllt das Alter, — auf die volle Strafe erkennen kann. p) Eine ähnliche Auffaſſung iſt im Eng- liſchen Recht durchgeführt. q) Das Franzöſiſche Recht, welches das Dritte der oben bezeichneten Syſteme vertritt, hat nur Eine Zeitbeſtimmung, für welche das jugend- liche Alter entſchuldigt; ſie geht bis zum vollendeten ſechszehnten Le- bensjahre. Die Wirkung dieſes Entſchuldigungsgrundes iſt aber ver- ſchieden: iſt feſtgeſtellt worden, daß der Angeſchuldigte ohne Unter- ſcheidungsvermögen (sans discernement) gehandelt hat, ſo tritt volle Strafloſigkeit ein, und er kann nur bis zum vollendeten zwanzigſten Lebensjahre in eine Beſſerungsanſtalt gebracht werden. Iſt aber feſtgeſtellt worden, daß er mit Unterſcheidungsvermögen gehandelt hat, ſo findet eine Verurtheilung ſtatt, und es tritt nur ſtatt der entehrenden Strafen der Verbrechen eine Strafverwandlung ein. r) Dabei iſt jedoch zu be- p) Sächſ. Criminalgeſetzb. Art. 62. — Württemb. Strafgeſetzb. Art. 96. — Hannov. Criminalgeſetzb. Art. 99. 100. — Thüring. Straf- geſetzb. Art. 58. — Das Braunſchweigiſche Criminalgeſetzbuch §. 60. dehnt den Termin ſogar bis zum vollendeten einundzwanzigſten Lebensjahre aus, und das Badiſche §. 79. 80. unterſcheidet drei Stufen bis zum vollendeten zwölften, ſechszehnten und achtzehnten Lebensjahre. q) Minderjährige (infants) unter ſieben Jahren machen ſich keiner felony ſchul- dig; vom ſiebenten bis zum vierzehnten Jahre ſind ſie prima facie doli incapaces, doch mit der Beſchränkung: malitia supplet aetatem; von da bis zur Großjährig- keit, welche mit dem zurückgelegten einundzwanzigſten Jahre eintritt, werden nur ein- zelne Arten von misdemeanors nachgeſehen, die in einer Unterlaſſungrechtlicher Verpflichtungen (nonfeazance) beſtehen. S. Stephen, Handbuch. S. 7. 8. r) Code pénal. Art. 66. Lorsque l'accusé aura moins de seize ans, s'il est décidé qu'il a agi sans discernement, il sera acquité; mais il sera, selon les circonstances, remis à ses parens, ou conduit dans une maison de correction, pour y être élevé et détenu pendant tel nombre d'années que le jugement déterminera, et qui toutefois ne pourra excéder l'époque où il aura accompli sa vingtième année. — Art. 67. S'il est dé- cidé qu'il a agi avec discernement, les peines seront prononcées ainsi qu'il suit. — S'il a encouru la peine de mort, des travaux forcés à perpé- tuité, ou de la déportation, il sera condamné à la peine de dix á vingt ans d'emprisonnement dans une maison de correction; — S'il a encourn la peine des travaux forcés à temps, ou de la reclusion, il sera condamné à être renfermé dans une maison de correction pour un temps égal au tiers au moins et à la moitié au plus de celui auquel il aurait pu être condamné à l'une de ces peines. — Dans tous ces cas il pourra être mis, par l'arrêt ou le jugement, ſous la surveillance de la haute police, pendant cinq ans au moins et dix ans au plus. — S'il a encouru la peine du car-

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Zitationshilfe: Beseler, Georg: Kommentar über das Strafgesetzbuch für die Preußischen Staaten. Leipzig, 1851, S. 191. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/beseler_kommentar_1851/201>, abgerufen am 17.01.2020.