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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 5. Aufl. Göttingen, 1797.

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gefunden, ist eine Art in Thon-Erde verlarvten
Horn-Erzes.

6. Rothgülden. (Fr. argent rouge, rosiclair.)

Von verschiedener Röthe, vom lichten Blutroth
bis ins dunkel Coschenillrothe; mehr oder weniger
durchscheinend; theils wie die corniola nobile
(S. 534) mit auffallendem Lichte schwarzroth, mit
durchfallendem aber blutroth wie ein Granat
(Engl. ruby ore); glänzend; theils crystallisirt,
meist in sechsseitigen Säulen mit stumpfer sechs-
seitiger oder dreyseitiger Spitze; theils dendritisch;
gibt rothen Strich. Mittel-Gewicht = 5563.
Der Silbergehalt sehr ungleich. Im reichhaltigen
z. B. = 60 Silber, 12 Schwefel, außerdem hält
aber manches Spießglas, anderes Arsenik. Fund-
ort, vorzüglichst zu St. Andreasberg.

7. Weißgülden.

Lichtbleygrau, ins Stahlgraue; undurchsichtig;
wenig glänzend; bloß ungeformt. Gewicht =
5322. Gehalt noch nicht zuverläßig bestimmt.
Fundort, Freyberg im Erzgebirge.

gefunden, ist eine Art in Thon-Erde verlarvten
Horn-Erzes.

6. Rothgülden. (Fr. argent rouge, rosiclair.)

Von verschiedener Röthe, vom lichten Blutroth
bis ins dunkel Coschenillrothe; mehr oder weniger
durchscheinend; theils wie die corniola nobile
(S. 534) mit auffallendem Lichte schwarzroth, mit
durchfallendem aber blutroth wie ein Granat
(Engl. ruby ore); glänzend; theils crystallisirt,
meist in sechsseitigen Säulen mit stumpfer sechs-
seitiger oder dreyseitiger Spitze; theils dendritisch;
gibt rothen Strich. Mittel-Gewicht = 5563.
Der Silbergehalt sehr ungleich. Im reichhaltigen
z. B. = 60 Silber, 12 Schwefel, außerdem hält
aber manches Spießglas, anderes Arsenik. Fund-
ort, vorzüglichst zu St. Andreasberg.

7. Weißgülden.

Lichtbleygrau, ins Stahlgraue; undurchsichtig;
wenig glänzend; bloß ungeformt. Gewicht =
5322. Gehalt noch nicht zuverläßig bestimmt.
Fundort, Freyberg im Erzgebirge.

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[651/0673] gefunden, ist eine Art in Thon-Erde verlarvten Horn-Erzes. 6. Rothgülden. (Fr. argent rouge, rosiclair.) Von verschiedener Röthe, vom lichten Blutroth bis ins dunkel Coschenillrothe; mehr oder weniger durchscheinend; theils wie die corniola nobile (S. 534) mit auffallendem Lichte schwarzroth, mit durchfallendem aber blutroth wie ein Granat (Engl. ruby ore); glänzend; theils crystallisirt, meist in sechsseitigen Säulen mit stumpfer sechs- seitiger oder dreyseitiger Spitze; theils dendritisch; gibt rothen Strich. Mittel-Gewicht = 5563. Der Silbergehalt sehr ungleich. Im reichhaltigen z. B. = 60 Silber, 12 Schwefel, außerdem hält aber manches Spießglas, anderes Arsenik. Fund- ort, vorzüglichst zu St. Andreasberg. 7. Weißgülden. Lichtbleygrau, ins Stahlgraue; undurchsichtig; wenig glänzend; bloß ungeformt. Gewicht = 5322. Gehalt noch nicht zuverläßig bestimmt. Fundort, Freyberg im Erzgebirge.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 5. Aufl. Göttingen, 1797, S. 651. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1797/673>, abgerufen am 19.02.2019.