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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Con
auf diesen Gebieten sind besonders
hervorzuheben "Aus der Geisteswelt"
(1894), "Der Gottesbegriff des 20.
Jahrhunderts" (1896) u. "Jm Lichte
des Jahrhunderts" (1902). Seit 1884
lebt Anna C. in Berlin.

S:

Aufzeich-
nungen eines Danziger Klosterbru-
ders, 1891.

*Conze, Johannes,

geb. am 29.
Mai 1875 zu Lippstadt in Westfalen,
verriet schon in seiner Jugend her-
vorragende Anlagen für Musik, so
daß auf seine Ausbildung nach dieser
Richtung große Sorgfalt verwendet
ward. Er erhielt sie 1889-90 in dem
Gregoriushaus in Aachen und konnte
nach Ablauf dieser Zeit schon seine
Organistenprüfung bestehen und als
Orgelspieler in öffentlichen Konzerten
mitwirken. Danach wandte er sich der
Vorbereitung für das Lehrfach zu,
besuchte 1893-96 das Seminar in
Rüthen und wirkte dann als Lehrer
bis 1903 in seiner Vaterstadt. Jn
diesem Jahre bezog er die königl. aka-
demische Hochschule für Musik in Ber-
lin, wo er, besonders unter Professor
Friedrich Gernsheim, Komposition
studierte. C. lebt jetzt in Charlotten-
burg, wo er neben seiner musikpäda-
gogischen Wirksamkeit seit 1907 auch
schriftstellerisch für die "Allgemeine
Musikzeitung" tätig ist.

S:

Karne-
vals-Liebe, oder: Die Macht der Mi-
mik, oder: So geht's, wenn man kurz-
sichtig ist (Schw.), 1906.

Cop-Marlet, Mara,

Pseudo-
nym für Mara Edle von Berks;
s. d.!

Cordelia,

Pseud. für Antonie
Schäfer;
s. d.!

Cordula Peregrina,

Pseud. für
Cordula Schmid; s. d.!

Corleis, Johann Friedrich
Adolf,

geb. am 22. Januar 1853 zu
Oberndorf im Hannöverschen, er-
lernte das Gewerbe eines Mechani-
kers und Uhrmachers und lebte als
solcher eine Reihe von Jahren in Al-
tona. Er starb daselbst am 14. Juni
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Cor
1896.

S:

Frithjof (Schsp.), 1884. -
Doppelter Kampf (Schsp.), 1884. -
Gefährliche Feinde (Schsp.), 1887. -
Gustav Adolf (Kirchl. Festsp.), 1893. -
Kinder der Muße (Ge.), 1894. - Meck-
lenborgsche Revolutschon (Schsp. n.
Reuterschen Motiven), 1894. - Die
Tragödie der Jdee (Modernes Dr.),
1895. - Der gefährliche Sozius (Lsp.),
1895. - Täuschung (Schw., mit J.
Henningsen), 1895. - Jn eigener
Schlinge (Lsp.), 1895.

Cornelius, Arthur,

Pseudon. für
Arthur Pfungst; s. d.!

*Cornelius, Auguste,

pseudonym
Paul Dido, Tochter des berühm-
ten Schauspielerpaares Karl C. und
Friederike C., geb. Schirmer, wurde
in Darmstadt, wohin ihre Eltern
1826 gekommen waren, geboren und
erhielt, da ihr Vater durch seinen Be-
ruf gezwungen war, einen Teil des
Jahres in Wiesbaden, einen andern
in Mainz zu verleben, nur einen teil-
weisen Unterricht, und als dann ihr
Vater frühe starb (1843), mußte sie
durch eifriges Selbststudium die Lük-
ken in ihrer Bildung ausfüllen. Jhre
Absicht, sich der Bühne zu widmen,
mußte sie aufgeben, trotzdem ihr auf
Meyerbeers Vermittlung bereits vom
Könige von Preußen ein Stipendium
zu ihrer Ausbildung im Gesange be-
willigt worden war, da durch ein
lang andauerndes Fieber ihrem
Stimmorgan die Kraft zur Durch-
führung gewaltiger Opernpartien ge-
raubt worden war. Sie widmete sich
nun der Schriftstellerei und lebte seit
1878, nachdem sie viele Jahre in Ber-
lin geweilt, in Charlottenburg. Hier
starb sie am 1. Dezember 1890.

S:


Dramatische Studien (Lsp.), 1867. -
Er will auf die Bühne (Lsp.), 1867. -
Die erkannten Götter (Lsp.), 1867. -
König und Dichter (Schsp.), 1868. -
Platen in Venedig (Lsp.), 1869. -
Nur ein Held (Schw.), 1877. - Ver-
schiedene Übersetzungen a. d. Franz.
und Jugendschriften.

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Con
auf dieſen Gebieten ſind beſonders
hervorzuheben „Aus der Geiſteswelt“
(1894), „Der Gottesbegriff des 20.
Jahrhunderts“ (1896) u. „Jm Lichte
des Jahrhunderts“ (1902). Seit 1884
lebt Anna C. in Berlin.

S:

Aufzeich-
nungen eines Danziger Kloſterbru-
ders, 1891.

*Conze, Johannes,

geb. am 29.
Mai 1875 zu Lippſtadt in Weſtfalen,
verriet ſchon in ſeiner Jugend her-
vorragende Anlagen für Muſik, ſo
daß auf ſeine Ausbildung nach dieſer
Richtung große Sorgfalt verwendet
ward. Er erhielt ſie 1889–90 in dem
Gregoriushaus in Aachen und konnte
nach Ablauf dieſer Zeit ſchon ſeine
Organiſtenprüfung beſtehen und als
Orgelſpieler in öffentlichen Konzerten
mitwirken. Danach wandte er ſich der
Vorbereitung für das Lehrfach zu,
beſuchte 1893–96 das Seminar in
Rüthen und wirkte dann als Lehrer
bis 1903 in ſeiner Vaterſtadt. Jn
dieſem Jahre bezog er die königl. aka-
demiſche Hochſchule für Muſik in Ber-
lin, wo er, beſonders unter Profeſſor
Friedrich Gernsheim, Kompoſition
ſtudierte. C. lebt jetzt in Charlotten-
burg, wo er neben ſeiner muſikpäda-
gogiſchen Wirkſamkeit ſeit 1907 auch
ſchriftſtelleriſch für die „Allgemeine
Muſikzeitung“ tätig iſt.

S:

Karne-
vals-Liebe, oder: Die Macht der Mi-
mik, oder: So geht’s, wenn man kurz-
ſichtig iſt (Schw.), 1906.

Cop-Marlet, Mara,

Pſeudo-
nym für Mara Edle von Berks;
ſ. d.!

Cordelia,

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Schäfer;
ſ. d.!

Cordula Peregrina,

Pſeud. für
Cordula Schmid; ſ. d.!

Corleis, Johann Friedrich
Adolf,

geb. am 22. Januar 1853 zu
Oberndorf im Hannöverſchen, er-
lernte das Gewerbe eines Mechani-
kers und Uhrmachers und lebte als
ſolcher eine Reihe von Jahren in Al-
tona. Er ſtarb daſelbſt am 14. Juni
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Cor
1896.

S:

Frithjof (Schſp.), 1884. –
Doppelter Kampf (Schſp.), 1884. –
Gefährliche Feinde (Schſp.), 1887. –
Guſtav Adolf (Kirchl. Feſtſp.), 1893. –
Kinder der Muße (Ge.), 1894. – Meck-
lenborgſche Revolutſchon (Schſp. n.
Reuterſchen Motiven), 1894. – Die
Tragödie der Jdee (Modernes Dr.),
1895. – Der gefährliche Sozius (Lſp.),
1895. – Täuſchung (Schw., mit J.
Henningſen), 1895. – Jn eigener
Schlinge (Lſp.), 1895.

Cornelius, Arthur,

Pſeudon. für
Arthur Pfungſt; ſ. d.!

*Cornelius, Auguſte,

pſeudonym
Paul Dido, Tochter des berühm-
ten Schauſpielerpaares Karl C. und
Friederike C., geb. Schirmer, wurde
in Darmſtadt, wohin ihre Eltern
1826 gekommen waren, geboren und
erhielt, da ihr Vater durch ſeinen Be-
ruf gezwungen war, einen Teil des
Jahres in Wiesbaden, einen andern
in Mainz zu verleben, nur einen teil-
weiſen Unterricht, und als dann ihr
Vater frühe ſtarb (1843), mußte ſie
durch eifriges Selbſtſtudium die Lük-
ken in ihrer Bildung ausfüllen. Jhre
Abſicht, ſich der Bühne zu widmen,
mußte ſie aufgeben, trotzdem ihr auf
Meyerbeers Vermittlung bereits vom
Könige von Preußen ein Stipendium
zu ihrer Ausbildung im Geſange be-
willigt worden war, da durch ein
lang andauerndes Fieber ihrem
Stimmorgan die Kraft zur Durch-
führung gewaltiger Opernpartien ge-
raubt worden war. Sie widmete ſich
nun der Schriftſtellerei und lebte ſeit
1878, nachdem ſie viele Jahre in Ber-
lin geweilt, in Charlottenburg. Hier
ſtarb ſie am 1. Dezember 1890.

S:


Dramatiſche Studien (Lſp.), 1867. –
Er will auf die Bühne (Lſp.), 1867. –
Die erkannten Götter (Lſp.), 1867. –
König und Dichter (Schſp.), 1868. –
Platen in Venedig (Lſp.), 1869. –
Nur ein Held (Schw.), 1877. – Ver-
ſchiedene Überſetzungen a. d. Franz.
und Jugendſchriften.

*
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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 438. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon01_1913/442>, abgerufen am 25.03.2019.