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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Eri
Weltruf erworben, und wurden ihm
am 1. Mai 1907 bei der Feier seiner
25 jährigen Mitgliedschaft reiche Eh-
rungen zuteil. Neben seiner aufrei-
benden Tätigkeit als Musiker fand er
doch auch noch Zeit zu schriftstelleri-
schen Arbeiten, in denen überall Fritz
Reuterscher Geist lebt, obwohl sie
sämtlich selbständige und originale
Schöpfungen sind.

S:

"Läuschen"
(Plattd. Ge. heitern Jnhalts), 1891.
- Hütt un Mütt (Spaßige un irnst-
hafte Geschn.), 1898. - Ut Kraug un
Katen (En plattdütsch Vertelles),
1906. - Kinnerrimels för lütt un grot
Kinner, 1906. - Knallschoten (Spa-
ßige plattd. Rimels), 1907.

Erika,

Pseud. für Friederike
Fricke;
s. d.!

Erlburg, L.

von, Pseudonym für
Marie von Schwarzenau; s. d.!

*Erler, Joseph,

* am 9. Aug. 1857
zu Triest, kam sehr jung nach Jnns-
bruck, wo er das Staatsgymnasium
absolvierte, widmete sich seit Ende
1877 kurze Zeit der journalistischen
Tätigkeit, setzte dann aber seine Stu-
dien in Wien fort und trat 1880 bei
der k. k. Statthalterei in Linz in den
Staatsdienst. Von dort zur Statt-
halterei für Tirol versetzt, war er
seit 1883 k. k. Polizeikommissär und
Leiter des Grenzpolizeikommissariats
zu Ala in Tirol, wurde 1887 als
erster Polizeikommissär nach Trient
versetzt und hier 1890 zum Oberkom-
missär, 1893 zum Polizeirat u. Leiter
des Polizeikommissariats, 1897 zum
k. k. Hofrat und 1901 zum Polizei-
direktor ernannt.

S:

Mein Land
Tirol (Dr. G.), 1877. - Des Kaisers
Geigenmacher in Tirol (Dr.), 1878.
- Des Kaisers Ehrenkranz, 1880. -
Des Prinzen Meisterschuß (M.), 1880.
- Pikante Saisonbibliothek; 1. Heft:
Aus der Sommerzeit, 1880. - Vom
Bodensee zum Vorarlberg (Poetischer
Spaziergang), 1882. - Das Kind der
Dorfhexe (Volksstück), 1882. - Die
letzte Zuflucht (Dr. G.), 1882. - Aus
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Erl
der Mappe eines Kriminalkommis-
sars; II, 1889-90. - Diese Weiber!
(Sk. a. d. Frauenleben), 1891. - Aus
dem Schwarzbuche eines Polizeibe-
amten (Federskizzen a. d. Leben); II,
1898-1910. - Vom Theater (Sk. a.
dem Leben), 1898.

*Erler, Otto Max,

geb. am 4.
August 1872 zu Gera (Fürstentum
Reuß), studierte in Marburg, Berlin,
Paris und Greifswald neuere Spra-
chen und Germanistik, erwarb sich in
Marburg die Würde eines Dr. phil.
und wurde nach Beendigung seiner
Studien zuerst als Lehrer am Real-
gymnasium in Plauen im Vogtlande
verwendet. Jetzt (1902) ist er Lehrer
an der Annenschule in Dresden.

S:


Verse, 1900. - Giganten (Künstler-
trag.), 1901. - Die Ehekünstler (Tra-
gikom.), 1904. - Der Bundschuh (Dr.
a. den Bauernkriegen), 1904. - Zar
Peter (Dr.), 1905. 3. A. 1906.

Erley, Otto,

geb. am 20. Juli 1859
in Velbert, Kreis Mettmann (Rhein-
provinz), besuchte die Volksschule und
Rektoratschule daselbst, seit Neujahr
1872, nachdem seine Eltern nach Vor-
beck bei Essen verzogen waren, die
Realschule in Essen, bereitete sich dann
auf den Eintritt in das Lehrersemi-
nar in Mörs vor, das er 1877-80
besuchte, wurde darauf zweiter Leh-
rer in Gahlen, Kreis Ruhrort, und
erhielt dort nach anderthalb Jahren
die Stelle des Hauptlehrers, die er
noch jetzt innehat.

S:

Die Weih-
nachtsfeier in der Schule und im Fa-
milienkreise, 1895. - Kaiser Wilhelm I.
(Festsp.), 1897. - Maiglöckchen (Fest-
spiel f. Schulen), 1899. - Sedanfest-
spiel, 1895. - Ansprachen u. Gedichte
zu Kaisers Geburtstag, 1900. - Reden
und Toaste für patriotische Vereine,
1899. - Die Schulfeier des 18. Jan.
1901 (Festsp. u. Ge.), 1900. - Kaiser
Wilhelm II. (Festsp.), 1900.

Erlin-Schmeckebier, Hedwig,


Pseudon. für Hedwig Gräfin zu
Platen-Hallermund;
s. d.!

*


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Eri
Weltruf erworben, und wurden ihm
am 1. Mai 1907 bei der Feier ſeiner
25 jährigen Mitgliedſchaft reiche Eh-
rungen zuteil. Neben ſeiner aufrei-
benden Tätigkeit als Muſiker fand er
doch auch noch Zeit zu ſchriftſtelleri-
ſchen Arbeiten, in denen überall Fritz
Reuterſcher Geiſt lebt, obwohl ſie
ſämtlich ſelbſtändige und originale
Schöpfungen ſind.

S:

„Läuſchen“
(Plattd. Ge. heitern Jnhalts), 1891.
– Hütt un Mütt (Spaßige un irnſt-
hafte Geſchn.), 1898. – Ut Kraug un
Katen (En plattdütſch Vertelles),
1906. – Kinnerrimels för lütt un grot
Kinner, 1906. – Knallſchoten (Spa-
ßige plattd. Rimels), 1907.

Erika,

Pſeud. für Friederike
Fricke;
ſ. d.!

Erlburg, L.

von, Pſeudonym für
Marie von Schwarzenau; ſ. d.!

*Erler, Joſeph,

* am 9. Aug. 1857
zu Trieſt, kam ſehr jung nach Jnns-
bruck, wo er das Staatsgymnaſium
abſolvierte, widmete ſich ſeit Ende
1877 kurze Zeit der journaliſtiſchen
Tätigkeit, ſetzte dann aber ſeine Stu-
dien in Wien fort und trat 1880 bei
der k. k. Statthalterei in Linz in den
Staatsdienſt. Von dort zur Statt-
halterei für Tirol verſetzt, war er
ſeit 1883 k. k. Polizeikommiſſär und
Leiter des Grenzpolizeikommiſſariats
zu Ala in Tirol, wurde 1887 als
erſter Polizeikommiſſär nach Trient
verſetzt und hier 1890 zum Oberkom-
miſſär, 1893 zum Polizeirat u. Leiter
des Polizeikommiſſariats, 1897 zum
k. k. Hofrat und 1901 zum Polizei-
direktor ernannt.

S:

Mein Land
Tirol (Dr. G.), 1877. – Des Kaiſers
Geigenmacher in Tirol (Dr.), 1878.
– Des Kaiſers Ehrenkranz, 1880. –
Des Prinzen Meiſterſchuß (M.), 1880.
– Pikante Saiſonbibliothek; 1. Heft:
Aus der Sommerzeit, 1880. – Vom
Bodenſee zum Vorarlberg (Poetiſcher
Spaziergang), 1882. – Das Kind der
Dorfhexe (Volksſtück), 1882. – Die
letzte Zuflucht (Dr. G.), 1882. – Aus
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Erl
der Mappe eines Kriminalkommiſ-
ſars; II, 1889–90. – Dieſe Weiber!
(Sk. a. d. Frauenleben), 1891. – Aus
dem Schwarzbuche eines Polizeibe-
amten (Federſkizzen a. d. Leben); II,
1898–1910. – Vom Theater (Sk. a.
dem Leben), 1898.

*Erler, Otto Max,

geb. am 4.
Auguſt 1872 zu Gera (Fürſtentum
Reuß), ſtudierte in Marburg, Berlin,
Paris und Greifswald neuere Spra-
chen und Germaniſtik, erwarb ſich in
Marburg die Würde eines Dr. phil.
und wurde nach Beendigung ſeiner
Studien zuerſt als Lehrer am Real-
gymnaſium in Plauen im Vogtlande
verwendet. Jetzt (1902) iſt er Lehrer
an der Annenſchule in Dresden.

S:


Verſe, 1900. – Giganten (Künſtler-
trag.), 1901. – Die Ehekünſtler (Tra-
gikom.), 1904. – Der Bundſchuh (Dr.
a. den Bauernkriegen), 1904. – Zar
Peter (Dr.), 1905. 3. A. 1906.

Erley, Otto,

geb. am 20. Juli 1859
in Velbert, Kreis Mettmann (Rhein-
provinz), beſuchte die Volksſchule und
Rektoratſchule daſelbſt, ſeit Neujahr
1872, nachdem ſeine Eltern nach Vor-
beck bei Eſſen verzogen waren, die
Realſchule in Eſſen, bereitete ſich dann
auf den Eintritt in das Lehrerſemi-
nar in Mörs vor, das er 1877–80
beſuchte, wurde darauf zweiter Leh-
rer in Gahlen, Kreis Ruhrort, und
erhielt dort nach anderthalb Jahren
die Stelle des Hauptlehrers, die er
noch jetzt innehat.

S:

Die Weih-
nachtsfeier in der Schule und im Fa-
milienkreiſe, 1895. – Kaiſer Wilhelm I.
(Feſtſp.), 1897. – Maiglöckchen (Feſt-
ſpiel f. Schulen), 1899. – Sedanfeſt-
ſpiel, 1895. – Anſprachen u. Gedichte
zu Kaiſers Geburtstag, 1900. – Reden
und Toaſte für patriotiſche Vereine,
1899. – Die Schulfeier des 18. Jan.
1901 (Feſtſp. u. Ge.), 1900. – Kaiſer
Wilhelm II. (Feſtſp.), 1900.

Erlin-Schmeckebier, Hedwig,


Pſeudon. für Hedwig Gräfin zu
Platen-Hallermund;
ſ. d.!

*
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[156/0160] Eri Erl Weltruf erworben, und wurden ihm am 1. Mai 1907 bei der Feier ſeiner 25 jährigen Mitgliedſchaft reiche Eh- rungen zuteil. Neben ſeiner aufrei- benden Tätigkeit als Muſiker fand er doch auch noch Zeit zu ſchriftſtelleri- ſchen Arbeiten, in denen überall Fritz Reuterſcher Geiſt lebt, obwohl ſie ſämtlich ſelbſtändige und originale Schöpfungen ſind. S: „Läuſchen“ (Plattd. Ge. heitern Jnhalts), 1891. – Hütt un Mütt (Spaßige un irnſt- hafte Geſchn.), 1898. – Ut Kraug un Katen (En plattdütſch Vertelles), 1906. – Kinnerrimels för lütt un grot Kinner, 1906. – Knallſchoten (Spa- ßige plattd. Rimels), 1907. Erika, Pſeud. für Friederike Fricke; ſ. d.! Erlburg, L. von, Pſeudonym für Marie von Schwarzenau; ſ. d.! *Erler, Joſeph, * am 9. Aug. 1857 zu Trieſt, kam ſehr jung nach Jnns- bruck, wo er das Staatsgymnaſium abſolvierte, widmete ſich ſeit Ende 1877 kurze Zeit der journaliſtiſchen Tätigkeit, ſetzte dann aber ſeine Stu- dien in Wien fort und trat 1880 bei der k. k. Statthalterei in Linz in den Staatsdienſt. Von dort zur Statt- halterei für Tirol verſetzt, war er ſeit 1883 k. k. Polizeikommiſſär und Leiter des Grenzpolizeikommiſſariats zu Ala in Tirol, wurde 1887 als erſter Polizeikommiſſär nach Trient verſetzt und hier 1890 zum Oberkom- miſſär, 1893 zum Polizeirat u. Leiter des Polizeikommiſſariats, 1897 zum k. k. Hofrat und 1901 zum Polizei- direktor ernannt. S: Mein Land Tirol (Dr. G.), 1877. – Des Kaiſers Geigenmacher in Tirol (Dr.), 1878. – Des Kaiſers Ehrenkranz, 1880. – Des Prinzen Meiſterſchuß (M.), 1880. – Pikante Saiſonbibliothek; 1. Heft: Aus der Sommerzeit, 1880. – Vom Bodenſee zum Vorarlberg (Poetiſcher Spaziergang), 1882. – Das Kind der Dorfhexe (Volksſtück), 1882. – Die letzte Zuflucht (Dr. G.), 1882. – Aus der Mappe eines Kriminalkommiſ- ſars; II, 1889–90. – Dieſe Weiber! (Sk. a. d. Frauenleben), 1891. – Aus dem Schwarzbuche eines Polizeibe- amten (Federſkizzen a. d. Leben); II, 1898–1910. – Vom Theater (Sk. a. dem Leben), 1898. *Erler, Otto Max, geb. am 4. Auguſt 1872 zu Gera (Fürſtentum Reuß), ſtudierte in Marburg, Berlin, Paris und Greifswald neuere Spra- chen und Germaniſtik, erwarb ſich in Marburg die Würde eines Dr. phil. und wurde nach Beendigung ſeiner Studien zuerſt als Lehrer am Real- gymnaſium in Plauen im Vogtlande verwendet. Jetzt (1902) iſt er Lehrer an der Annenſchule in Dresden. S: Verſe, 1900. – Giganten (Künſtler- trag.), 1901. – Die Ehekünſtler (Tra- gikom.), 1904. – Der Bundſchuh (Dr. a. den Bauernkriegen), 1904. – Zar Peter (Dr.), 1905. 3. A. 1906. Erley, Otto, geb. am 20. Juli 1859 in Velbert, Kreis Mettmann (Rhein- provinz), beſuchte die Volksſchule und Rektoratſchule daſelbſt, ſeit Neujahr 1872, nachdem ſeine Eltern nach Vor- beck bei Eſſen verzogen waren, die Realſchule in Eſſen, bereitete ſich dann auf den Eintritt in das Lehrerſemi- nar in Mörs vor, das er 1877–80 beſuchte, wurde darauf zweiter Leh- rer in Gahlen, Kreis Ruhrort, und erhielt dort nach anderthalb Jahren die Stelle des Hauptlehrers, die er noch jetzt innehat. S: Die Weih- nachtsfeier in der Schule und im Fa- milienkreiſe, 1895. – Kaiſer Wilhelm I. (Feſtſp.), 1897. – Maiglöckchen (Feſt- ſpiel f. Schulen), 1899. – Sedanfeſt- ſpiel, 1895. – Anſprachen u. Gedichte zu Kaiſers Geburtstag, 1900. – Reden und Toaſte für patriotiſche Vereine, 1899. – Die Schulfeier des 18. Jan. 1901 (Feſtſp. u. Ge.), 1900. – Kaiſer Wilhelm II. (Feſtſp.), 1900. Erlin-Schmeckebier, Hedwig, Pſeudon. für Hedwig Gräfin zu Platen-Hallermund; ſ. d.! *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 156. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/160>, abgerufen am 18.02.2019.